Reuderner Beitrag 2009

Damit sich alle freuen können, geben wir die Spenden bekannt:

Im Monat Dezember erhielten wir weitere 98 Euro.

Die Spendensumme für das ganzen Jahr 2009 beträgt 7.558 Euro.

Sie teilt sich folgendermaßen auf:

 

Projekt 1 Modernisierung Tonanlage: 1038 €

Projekt 2 Renovierung Gemeindezentrum: 1083 €

Projekt 3 Allgemeine Aufgaben: 2065 €

Reuderner Beitrag ohne Bestimmung: 3372 €

 

Ganz herzlichen Dank an alle Spender.

Adventsfeier

(HG) 15. Dezember 2009. Pfarrerin Maren Pahl und der Kirchengemeinderat hatten alle Ehrenamtlichen zur Adventsfeier in das Gemeindezentrum unserer Friedenskirche eingeladen An sie alle waren Einladungen von ihren jeweiligen Gruppenleiterinnen verteilt worden, verbunden mit kurzen Fragen hinsichtlich zukünftiger Adventsfeiern oder evtl. Alternativen.
Bei Tee, Punsch und köstlichen Knabbereien wurde bei Kerzenschein an den liebevoll dekorierten Tischen viel gemeinsam gesungen und den Anwesenden Besinnliches vorgetragen. Freudige Gesichter und lebhafte Gespräche waren äußeres Zeichen eines guten miteinander. Pfarrerin Maren Pahl hatte die schöne Aufgabe den Verantwortlichen der Ehrenamtsgruppe die unsere Projekte in der Kirchengemeinde  Friedenskirche- begleiten und fördern, ein Dankschreiben vom Oberkirchenrat auszuhändigen, auch stellvertretend für all die vielen Ehrenamtlichen, die mit viel Kreativität und Energie zum gelingen dieser Projekte beigetragen haben und weiter beitragen. Diese Auszeichnung des Oberkirchenrats zeigt seine hohe Wertschätzung des Ehrenamts in unserer Kirchengemeinde.
Mit dem Schlussgebet nach weiteren Liedern mit Klavierbegleitung, einem Kanon und einer Weihnachtsgeschichte endete dann dieser fröhliche und besinnliche Abend, den viele genossen, wie zu hören war.

Adventsfeier 2009

Adventsfeier 2009

55 Jahre dabei, Gemeindedienst und Kirchenchor stellen sich vor

(HG)Im Gottesdienst am Sonntag, 29.11.2009 setzten Gemeindedienst und Kirchenchor den Schlusspunkt in der Vorstellungsreihe unserer zahlreichen Ehrenamtsgruppen im Jubiläumsjahr unserer Friedenskirche.

Die einzelnen Damen und Herren des Gemeindedienstes berichteten von ihrem Einsatz bei den jährlichen Sammlungen z. B. für Bethel, “Brot für die Welt“ oder Diakonie, beflügelt von ihrem Leitspruch “Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten können viele kleine Dinge tun“. Zwei von ihnen, Frieda Schäfer und Hilde Stefan sind sage und schreibe seit 55 Jahren dabei, eine wahrlich beachtenswerte Leistung. Sie alle tragen mit ihrem Engagement dazu bei, dass in Afrika weniger Kinder hungers sterben, dass den Menschen dort Hilfe zur Selbsthilfe gegeben wird, damit sie zunehmend selbstständiger für ihren Lebensunterhalt sorgen können. Z.B  durch Brunnen- und Ackerbau, oder dass sie Hilfe nach Katastrofen bekommen. Ihre Aktivitäten im Dienst für die Nächsten, auch bei uns, hat die Gruppe auf dem mitgebrachten Plakat illustriert beschrieben.
Auch im Kirchenchor gibt es Sängerin und Sänger, der ersten Stunde. Frieda Schäfer, Sopran, Gerhard Besemer, Bass und Bert Küstner, Tenor, sind ebenfalls 55 Jahre dabei seit Gründung im Frühjahr 1954 auf Initiative von Hauptlehrer und erstem Chorleiter Lehmann, wie Walter Kurz in seiner Vorstellung hervorhob. Über die Jahre hat sich der Chor, seit der Leitung von H. Haussman 1967 stetig weiterentwickelt und veranstaltete dann auch neben dem Singen im Gottesdienst größere Konzerte. Seit 1982 unter der Leitung von Werner Krämer und seit dieser Zeit unterstützt durch katholische Gemeindeglieder, was Anlass war auch in der Wendelinskirche beim Gottesdienst zu singen. Musikalische Höhepunkte waren u.a. die Mitwirkung bei der Sendung “Aus Stadt und Land“ des SDR 1985 oder die “Sauerkrautkantate“ mit namhaften Solisten und dem Liederkranz anlässlich der 650-Jahrfeier Reudern in der Gemeindehalle. Serenaden aber auch geistliche Musik zum Volkstrauertag oder Totensonntag, zugunsten “Licht der Hoffnung“, ergänzen neben dem Singen im Krankenhaus Nürtingen das vielfältige Wirken geleitet vom Liedvers “Dankt unserem Herrn, lobsinget ihm“. Marlies Haussmann sorgte mal wieder zur Ergötzung der Anwesenden mit Selbstgereimtem aus dem Chorleben für die Überleitung zu den einzelnen Sopran-, Tenor-. Alt- und Bass-Stimmen anhand des Chorals “Tochter Zion“, in den zum Schluss auch die Gemeinde begeistert einstimmte.
Dieser letzte Beitrag der Vorstellungsrunde war ein klingender Beweis für das vielfältige Engagement unserer Ehrenamtlichen in vielen Gruppen, für Junge und Ältere in unserer Kirchengemeinde. Zur Erinnerung hier nochmals alle Gruppen:
>Spielkreis,

>Posaunenchor,

>Gespräch um die Bibel,

>Bastelkreis,

>Besuchsdienst,

>Jungschar,

>Konf-Team,

>Ökum. Seniorennachmittag,

>Senioren-Mittagstisch,

>Kinderkirche,

>Ökum. Abendgebet,

>Gemeindedienst,

>Kirchenchor.

40 Jahre dabei

(HG) Im Rahmen der Adventsfeier des Kirchenchors am 14. Dezember 2009 in unserer Friedenskirche hatte Walter Kurz, Sprecher des Kirchenchors, die schöne Aufgabe Marianne Langer für 40 Jahre aktives Singen beim Kirchenchor zu ehren. Mit herzlichem Dank für dieses ausdauernde Engagement und guten Segenswünschen überreichte er die Urkunde des “Verband der Evangelischen Kirchenchöre Deutschland und Württemberg“ und wünschte ihr noch viele Jahre im “Alt“ des Kirchenchors. Somit trafen ihr Entschluss im Kirchenchor mitzusingen und der Baubeginn unserer Friedenskirche im gleichen Jahr zusammen, quasi eine gute Verbindung. Marianne Langer singt seit 1969 im Kirchenchor, damals noch unter der Leitung von H. Haussmann, von dem dann 1982 Werner Krämer die Leitung übernahm. Sie leistet außerdem mit ihren sorgfältigen Vorbereitungen als Notenwartin ihren Mitsängerinnen und Sängern einen hilfreichen Beitrag für Chorproben und Konzerte.
Walter Kurz nutzte die Gelegenheit dem Bewirtungsteam herzlich für den immer bestens vorbereiteten Teil nach den Chorproben in diesem Jahr zu danken und natürlich Werner Krämer für sein Geschick die richtigen Lieder und Kompositionen zu wählen, den Chor zu leiten und weiter zu entwickeln, auch bei den Serenaden und Konzerten.

Gemeindedienst und Kirchenchor stellen sich im Gottesdienst vor

Gemeindedienst und Kirchenchor stellen sich im Gottesdienst vor

Adventsbasar

Großes Angebot, großartiger Einsatz!

Großes Angebot, großartiger Einsatz!

(HG) Am Samstag Nachmittag, 28.11.2009 war wieder Gelegenheit beim traditionellen Adventsbasar und Eine-Welt-Stand im Gemeindezentrum unserer Friedenskirche einzukaufen und zur Unterhaltung bei Kaffee und Kuchen.
Auf langen Tischreihen waren viele schöne Sachen feilgeboten, die der Bastelkreis um Frau Busse wieder mit viel Kreativität geschaffen hat. Adventskränze, Adventsgestecke, Schnee- und Weihnachtsmänner, Figuren, Gemälde, Tücher, Kissen, eine Krippe mit Figuren, Gestricktes, Gsälz, Guatsla und vieles mehr waren im Angebot und natürlich die Produkte am Eine-Welt-Stand. Danach wurde das Angebot bei Kaffee und Kuchen vom reichhaltigen Buffet an adventlich geschmückten Tischen zu verweilen und sich zu unterhalten, gerne angenommen.
Der Erlös von Basar und Bewirtung zugunsten der Tonanlage in der Kirche ergab bisher zusammen ca.1000,-€.
Den Aktiven des Basarbastelkreises, den vielen Helferinnen und Helfern bei Vorbereitung, Auf- und Abbau, ebenso für die Kuchenspenden und natürlich den Käufern, sei an dieser Stelle herzlich gedankt. Schön, dass sie mit ihrem Engagement eine solche Veranstaltung ermöglichen und mit ihrem Kauf notwendige Investitionen unterstützen.
Wichtiger Hinweis: Die schönen Sachen sind im Foyer der Kirche weiterhin ausgestellt und können                         gerne noch gekauft werden.

2. Church of Lights in der Friedenskirche

Church of lights -

“Afrika ganz hautnah” in der 2. Reuderner Nacht der Jugend

Schon von weitem sah man den beleuchteten Kirchturm der Reuderner Friedenskirche, die am Samstag, dem 14.November, zur zweiten Nacht der Jugend lud, und je näher man kam, umso mehr Lichter und Fackeln wiesen einem den Weg zur „happy hour“ vor der Kirche.  Dort sammelten sich ab halb sechs viele Jugendliche und ließen sich Pusch aus dem Kessel und Leckereien schmecken. Es war ein munteres Treiben, aus dem ganzen Kirchenbezirk kamen sie.

Wenig später lockten Trommelrhythmen in den eigens für diesen Abend umgestalten Kirchenraum. Auf Decken und Kissen ließ man sich nieder und wurde durch die Trommelgruppe  aus Metzingen hineingenommen in das Thema des Abends: Jugend in Afrika! Was unterscheidet die Jugendlichen hier von denen in Afrika, welche Unterschiede in Alltag und Glauben gibt es? Das mit 12 Reuderner Jugendlichen gebildete Jugendgottesdienst-Team wollte darüber ins Nachdenken bringen.

In einem Interview mit der aus Kenia stammenden, aber seit vielen Jahren in Kohlberg lebenden Fridah Winger erfuhren die Jugendlichen vom Aufwachsen und den Problemen dort, aber auch, wie sie dadurch zum Glauben fand. Beeindruckend war ihre Fröhlichkeit und ihre Überzeugtheit im Glauben - und mit einer Kenianerin, die „schwäbisch schwätzt“,  hat auch kaum einer gerechnet. Schnell wurde klar, dass in afrikanischen Gottesdiensten mit viel mehr Emotion gesungen wird als hier in Europa und auf Nachfrage, wie Fridah, die danach selbst englische und kenianische Lieder gefühlvoll vortrug, den anfänglichen Gesang der Jugendlichen fand, meinte sie: „Soll ich ehrlich sein? ….S‘goht!“

Noch eine zweite Kenianerin, die Theologin Agnes Fröhlich, sprach zu den Jugendlichen.  Sie griff den biblischen Bericht auf von dem afrikanischen Finanzministers, der nach Jerusalem reiste, dort Christ wurde und sich taufen ließ und in Äthiopien die zweitälteste christliche Nation der Welt begründete. Er wagte es, aufzubrechen und die Begegnung mit Gott veränderte sein ganzes Leben, so Agnes Fröhlich, die auch auf die Unterschiede zwischen Jugendlichen hier und in Afrika einging. Armut, Krankheit und Überlebensängste sind dort Alltag, meinte sie, und gerade deshalb ist für viele Jugendliche wichtig, mit Jesus jemanden zu haben, der immer für einen ansprechbar und da ist und durchträgt, und  dies führe viele Jugendliche zum Glauben und stärke sie, gleich wie groß die Probleme werden. Eine eigens für diesen Gottesdienst von Reuderner Jugendlichen formierte Band begleitete gekonnt den gemeinsamen Gesang und nun wurde kräftig mitgesungen.

In der anschließenden „Open Space“ genannten Stunde konnten die Jugendlichen sich mit Zeit und Ruhe anhand verschiedener Angebote mit dem Thema Afrika befassen. Kreative bastelten sich einen Rain-Maker oder verzierten riesige AFRIKA-Buchstaben, andere informierten sich über das Schicksal von Kindersoldaten oder prüften anhand afrikanischer Briefmarken und einer Afrikakarte ihre geographischen Kenntnisse. Eine Bilderfolge an der großen Leinwand sowie Alltagsgegenstände aus dem Sudan luden zum Betrachten und Entdecken ein. In einer Gebetsecke wurden Sorgen und Bitten aufgeschrieben und an einen Gebete-Baum gehängt. Der Eine-Welt-Laden aus Nürtingen informierte über seine Arbeit. Im gemütlich hergerichteten Gemeindesaal nebenan nutzten viele die Gelegenheit, afrikanische Spiele auszuprobieren oder sich mit Fridah und Agnes zu unterhalten.

Den Schlussteil des Abends bestimmten gemeinsame afrikanische Gesänge, hineingenommen von der Trommelgruppe. Nach afrikanischer Weise wurde ein Opfer gesammelt: begleitet von Trommelklängen liefen Körbe wieder und wieder durch die Menge, am Ende hatten die rund 170 Jugendlichen für ein Waisenhaus mit Schule in Kenia 330 Euro eingelegt. In einem großen Kreis stehend wurden sie mit Lied und Doppelsegen in afrikanischer und deutscher Sprache in die Nacht entlassen.

Unser Dank gilt den vielen Helfern aus Reudern, ebenso der Kirchengemeinde Reudern sowie dem Bazar-Team, welche auch durch Ihre  finanzielle Unterstützung zum Gelingen des Gottesdienst-Events beitrugen.

Abendlieder in der Friedenskirche

(HG) Am Samstag, 7. November 2009 hatten Kirchen- und Posaunenchor zu einem Abendliederkonzert mit dem Zitat “ Dass ich ein Licht anzünde wo die Finsternis regiert“ in die Friedenskirche eingeladen und viele waren gekommen, sogar von außerhalb. Peter Gölz, Dirigent des Posaunenchors hatte ein gut gewähltes Programm zusammengestellt, mit gemeinsam gesprochenen und einzeln vorgetragenen Gebeten zwischen den Abendliedern, abwechselnd begleitet von den beiden Chören.
Der Kirchenchor eröffnete den musikalischen Teil nach dem “Abendgebet aus Reudern“ mit der Motette “Bleib bei uns Herr“ mit seinen wohlklingenden Stimmen. Nach dem gemeinsamen Lied “Abend ward, bald kommt die Nacht“ hatte die Junior Brass mit einem Vorspiel ihren “Auftritt“, den sie mit Bravour meisterte. Da wächst ein starker Nachwuchs heran. Im weiteren Verlauf des Abends stimmte die Gemeinde beim Singen der Lieder aus dem Ev. Gesangbuch kräftig mit ein. Nach dem von Josef Haydn vertonten Psalm “Gott weiß wie oft ich vor ihm stand“ vom Kirchenchor dem Charakter entsprechend einfühlsam gesungen, folgte dann, nach weiteren Gebeten und mehr oder weniger bekannten Liedern, aus dem Gesangbuch als Höhepunkt das “Vater unser“, komponiert zum Ende des 2. Weltkriegs von Frank Martin, in dem der Kirchenchor verstärkt durch seinen Dirigenten, seine Stimmen voll entfalten konnte im Zusammenspiel mit dem Posaunenchor in diesem eindrucksvollen Stück, präzise dirigiert von Peter Gölz.
Dass sie dieses Konzert genossen haben, war vielen Besuchern anzusehen und so gingen sie nach dem Segen, durch Pfarrerin Maren Pahl, zwar in die Nacht aber offensichtlich nicht in die Finsternis.

Bilder vom Konzert

Abendliederkonzert mit Kirchenchor und Posaunenchor

Bildergalerie in der Friedenskirche

Immer wieder sind Gruppen vor der Bildergalerie, von Helmut und Rose Kohlhammer aufwendig zusammengestellt, im Kirchenraum unserer Friedenskirche zu beobachten, die sich auf einem der Bilder entdeckt haben und darüber freuen oder über die eine oder andere der zahlreichen Veranstaltungen der vergangenen 40 Jahre gegenseitig in Erinnerung schwelgen.




09.10.2009 Morgens um halbacht…

Mit einem flotten Song gleichnamigen Titels begann der Gottesdienst mit Taufe am vergangenen Sonntag, anlässlich dem sich die fröhliche Schar der Kinderkirche und Ihre ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer vorstellten. Sie kommen jeden Sonntag um 11Uhr, außer an Familiengottesdiensten oder sonstigen besonderen Anlässen in die Kinderkirche, um gemeinsam zu singen und Geschichten um die Bibel zu hören. So erfreuten sie auch in diesem Gottesdienst mit ihren Liedern, z.B. “Du bist immer da“ und luden die Besucher zum mitsingen ein, z.B. bei “Einfach spitze“, abwechselnd begleitet von Pfarrerin Maren Pahl, die der Gruppe theologischen Beistand leistet und an diesem Sonntag an der Gitarre, und Sabine Koller, an diesem Sonntag an der Orgel.
Als besondere Überraschung überreichten die Kinder nach der Predigt den Eltern und Paten, stellvertretend für den Täufling, zum Thema “Der Herr ist mein Hirte“, ein selbst gebasteltes Mobile mit Schäflein, die den Täufling in ihren Kreis mit aufnehmen.
Mit dem Nachspiel “Ich hab geträumt“ klang der Gottesdienst und die gelungene Vorstellung aus.
Dies ist nun schon die 11. Gruppe –und weitere folgen noch- der zahlreichen Ehrenamtlichen aller Altersgruppen, der an dieser Stelle für ihr z.T. Jahrzehnte langes Engagement herzlich zu danken ist und natürlich auch denjenigen die an diesem Sonntag nicht dabei sein konnten.

09.10.2009 Vom Äthiopier auf Reisen

Vorvergangenen Sonntag erlebten wir im Rahmen der Vorstellungsreihe einen beein-druckenden Gottesdienst der etwas anderen,  Art, gestaltet von der Gruppe des Jugendgottesdienstes, begleitet von Claudia und Martin Weingardt, der auch die Predigt über die Apostelgeschichte 8 hielt.
Die Aktiven hatten mit viel Engagement und Kreativität in Anlehnung an die Apostelgeschichte im Kirchenraum Tische mit allerlei Wissenswertem über Schwarzafrika aufgestellt, was dann die Besucher im Verlauf des Gottesdienstes begutachten konnten. Auch konnten sie am Gebetsbaum ihre ganz persönlichen Gebete und Fürbitten befestigen.

In seiner Predigt brachte M. Weingart die wichtigen Botschaften und Verweise auf das Handeln Gottes aus der Apostelgeschichte in Verbindung mit Jugendbezogenen Fragen anhand dreier Betrachtungen. Dem Reisen als Bestimmung des Menschen durch sein Leben und durch die Welt. So wie der Kämmerer aus Äthiopien, auf seiner Reise über 2000 km bis nach Jerusalem um Gott näher zu kommen und zugleich die von diesem starken Gott durchdrungene jüdische Kultur vor Ort besser kennen lernen und verstehen zu können.
Der Offenheit der Welt und des Lebens die junge Menschen heute durch Reisen in andere Kulturen die Chance haben zu erleben und sie später im täglichen Leben weitergeben zu können. Und als drittes die  Globalisierung durch die die Welt kleiner wird und die Menschen einander näher rücken. Durch mehr Wahrnehmung, besseres Verstehen, und letztlich Konsequenzen daraus zu ziehen, so wie das der Kämmerer aus der Apostelgeschichte erlebte und umsetzte.
Zum Thema passend wurde gemeinsam “Masithi“ ein afrikanisches Lied gesungen, begleitet von Eberhard Wieland am Klavier, der auch die Orgel spielte. Nach dem Gottesdienst waren angeregte Gespräche zwischen Gottesdienstbesuchern und den Aktiven des Jugend-gottesdienstes zu beobachten, wozu die einfallsreich gestalteten Tische reichlich Gelegenheit boten.

Frauenpredigtreihe "Lass uns den Weg der Gerechtigkeit gehen"

Predigt vom Abendgottesdienst am 12.Oktober 2009

(von Pfarrerin Maren Pahl)

 

komplette Predigt zum download

 

Bilder vom Erntedankfest 3. Oktober 2009