2010

Pfarrerin gewählt

Pfarrerin Kornelia Stysch

- Ende der Vakatur in Sicht -

(HG) Der Kirchengemeinderat hat am 02.12.2010 Pfarrerin Kornelia Stysch zur Pfarrerin an der Friedenskirche gewählt. Sie ist bisher noch Pfarrerin für die Gemeinden Aichschieß und Krummhardt im Schurwald. Ihre feierliche Investitur durch Dekan Michael Waldmann ist für den 10.04.2011 geplant.
Nach Abstimmung mit dem bisherigen und zukünftigen Dekan wird sie, und das war ihr ausdrückliches Anliegen, mit ihren Konfirmanden deren Konfirmation  am 22. und 29.05.11 noch feiern. Dementsprechend wird Pfarrerin Dorothea Gölz-Most aus Oberboihingen, die in Vertretung unsere Konfirmanden mit großem Engagement betreut, diese zur Konfirmation führen und mit ihnen am 22.05.11 feiern. Hierfür sei ihr an dieser Stelle herzlich gedankt.

Der Kirchengemeinderat freut sich nun auf ein gutes Miteinander mit Pfarrerin Kornelia Stysch gemeinsam mit unserer Gemeinde und wünscht allen eine gesegnete Adventszeit.

Wege zum Advent – Sie folgten dem Stern

Unter diesem Motto stand die diesjährige Fortbildungs-Veranstaltung des Bezirksarbeitskreises Frauen (BAF), die am vergangenen Donnerstag im ev. Gemeindehaus Linsenhofen stattfand. 80 Frauen waren der Einladung gefolgt und verbrachten einen lehrreichen, stimmungsvollen Abend.

 

Leiterinnen von Frauenkreisen und Seniorenkreisen in den Kirchengemeinden kennen das Problem ebenso wie Verantwortliche von Vereinen: das Jahr neigt sich dem Ende zu und die Adventsfeier steht an. Man möchte ein passendes Programm bieten, das in die Jahreszeit und die gegebenen Räumlichkeiten passt, das auf Weihnachten einstimmt, inhaltlich Interessantes  bietet und abwechslungsreich ist. Doch: woher alljährlich neue Ideen nehmen?

 

Das BAF-Team hat diesen Bedarf erkannt und vor einigen Jahren damit begonnen, für Frauenkreis- und Seniorenkreis-Leiterinnen im Kirchenbezirk Nürtingen einen Abend anzubieten, der thematisch in die Adventszeit passt und (fast) unendlich viele neue Ideen vorstellt, die die Besucherinnen dann als Multiplikatorinnen zu Hause in ihren eigenen Gemeinden weitergeben und durchführen können. Im Mittelpunkt standen dabei dieses Jahr die Heiligen Drei Könige, die oft auch als die drei Weisen aus dem Morgenland bezeichnet werden. In Matthäus Kapitel 2 werden sie in der Bibel erwähnt.

 

Zu Beginn besuchten die Sternsinger Caspar, Melchior und Balthasar die Veranstaltung. Die Geschichte der Sternsingeraktion des Kindermissionswerkes wurde von ihnen vorgetragen und auch das Kürzel erklärt, das sie in der Regel an den Haustüren hinterlassen: 20*C+M+B+11 wird es dann im kommenden Januar sein.

 

Die Identität und Herkunft der drei Weisen ist bis heute fraglich – man weiß nicht, ob sie Astrologie kundige persische  Priester oder babylonische Sterndeuter waren. Fest steht jedoch, dass sie sich auf den Weg machten und dem hellen Stern am Himmel folgten, um mit eigenen Augen zu sehen, was sie gehört hatten von der Geburt eines neuen Königs. Im Stall angekommen unterwarfen sie sich dem Kind. Auch Astrologen der Neuzeit haben sich mit diesem Stern beschäftigt und errechnet, dass es sich damals bei dem hellen Stern um die dreifache Jupiter-Saturn-Konjunktion gehandelt haben muss, die in der fraglichen Zeit (genau: im Jahr 7 v. Chr.) am Himmel zu sehen war.

 

Die Lieder „Wisst ihr noch wie es geschehen?“, „Stern über Bethlehem“ und „Ein Stern ist den Weisen am Himmel erschienen“ wurden zwischendrin gemeinsam gesungen und gliederten den Abend. Eine perfekt vorbereitete Stern-Bastelaktion, ein orientalischer Begrüßungs-Kreistanz, verschiedene Texte und Gedichte sowie eine liebevolle Geschenk-Aktion rundeten den Abend ab. Auch die Drei Weisen hatten damals ja Geschenke dabei: das edle Gold als Sinnbild für die Ewigkeit und Symbol für die Erkenntnis und Liebe, Weihrauch, der als Gottesduft gilt, dem reinigende und unheilabwehrende Kraft nachgesagt wird und dessen Rauch ebenso wie die Gebete zum Himmel aufsteigt und Myrrhe, die bis heute vielfältige Verwendung in der Medizin findet wegen ihrer heilenden und desinfizierenden Wirkung und früher auch zur Einbalsamierung von Toten benutzt wurde.

 

In der Pause gab es dann auch die ersten Gutsle für dieses Jahr und Mandarinen zu kosten. Das BAF-Team hatte alles selbst gebacken – klar, dass diese Gutsle Königs- und Sternform hatten……

 

Wie immer fand der Abend in einem festlich geschmückten Raum statt. Jeder Gruppentisch war stimmig zum Thema des Abends dekoriert: von weihnachtlichen Orangendüften über orientalisch funkelnde bunte Kristallsteinchen bis hin zu Granatäpfeln, orientalischen Gewürzen, Sternen, immergrünen (Tannen-)Zweigen und gefrosteten weißen Kerzengläsern war alles vertreten. Wahrlich ein Fest für alle Sinne!

 

Es war unmöglich, sich alles Gesehene, Gehörte, Geschmeckte und Getestete zu merken. Darum war es gut, dass man auch dieses Jahr wieder am Ende der Veranstaltung eine Materialmappe kaufen konnte. Ein toller Service!

 

Dem BAF-Team, das alles so kreativ und sorgfältig vorbereitet hatte, gebührt großer Dank! Sicherlich werden viele Frauen- und Seniorenkreise des Kirchenbezirks Nürtingen im nun bald beginnenden Advent davon profitieren. Ebenso wurde Hilde Wick gedankt für die musikalische Begleitung am Klavier, den helfenden Händen in der Küche und der ev. Kirchengemeinde Linsenhofen, die ihr Gemeindehaus zur Verfügung gestellt hatte.

 

Sabine Schmid

Filmnachmittag

Kinderfilm- und Erlebnistag

Da war was los beim Kinderfilm- und Erlebnistag in der evangelischen Friedenskirche!!!


Über 40 Kinder waren am vergangenen Samstag, 13.11.,  ins Gemeindezentrum in der Liebenäckerstraße gekommen. Die meisten hatten auch schon an den Kinderbibeltagen Ende der Sommerferien teilgenommen und waren nun gespannt, wie es mit der ungewöhnlichen Geschichte von Samuel, Saul und David weiterging.  Etliche wussten es schon aus der Jungschar und sahen nun noch einen spannenden Film dazu.
Danach stärkten sich alle erst einmal mit Getränken und vielerlei Snacks und dann ging‘s los im Spiele-Parcour. In kleinen Teams, begleitet von den jeweiligen Jungschar- oder Kinderkirchleitern, wurde nun mit Kokosnüssen gekegelt, Hausfrauen-Fußball oder Twister gespielt, außerdem mussten Fühl-, Geschicklichkeits- und Schätzaufgaben mit Luftballons und Steinen bewältigt werden. Beim Bohnen-Ansaugen landete manches Böhnchen im Kinderbauch und beim Limbo-Tanz unterm Seil hindurch meinte man bei manchen Kindern, sie seien aus Gummi!!
Zum Schluss wurden nochmals volle Lautstärke die Schlager der Kinderbibelwoche geschmettert, ehe jedes mit einem kleinen Mitgebsel nach Hause entlassen wurde.
Dem Kindersachen-Bazar-Team, das durch eine großzügige Spende den Tag gefördert hatte, und den rund 15 Mitwirkenden, die eine Wiederholung des rundum gelungenen Tages bereits ins Auge fassten, sei an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich gedankt!  

Vom 07.09. – 09.09.2010 fanden unsere Kinder-Bibel-Tage statt.


Das Organisationteam unter Leitung von
Andrea Besemer, Regina Besemer, Judith Kalisch, Marion Kromer und Claudia Weingardt bedankt sich ganz herzlich bei den 50 Kindern fürs  tolle Mitmachen, den  10 Jugendlichen und 8 Müttern für die tatkräftige Mitarbeit.
Ebenso bei den fleißigen Bäckerinnen und den Helfern beim Auf- und Abbauen.

Einen  Eindruck über die 3 Tage gibt dieser Rap, geschrieben von einer Mutter und vorgetragen von Selina und Victoria

KIBITA-Rap

Alle 2 Jahre machen wir uns auf
Die KiBiTa stehen auf unserem Programm drauf

Am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag um 14.30 Uhr da geht es los
Alle Kinder kommen zur Kirch egal ob klein oder groß.

Kinder –Bibel –Tage , ja ja ja

Kinder-Bibel Tage KI BI TA

Das Team der KiBiTa
Bestehend aus Andrea, Claudia, Judith, Marion  den Teenies und Regina
Sind in dieser Zeit immer für uns da.

Gemeinsam beten, basteln, singen und spielen wir da
Im Gotteshaus das ist ja sonnenklar.

Kinder – Bibel-Tage, ja ja ja

Kinder –Bibel –Tage  Ki Bi Ta

Gelernt und erfahren haben wir von Samuel, seiner Familie, sein Wirken und sein Leben
Diese Informationen und Botschaften können uns etwas mitgeben auf unseren Wegen.

Klein aber wichtig war das diesjährige Motto
Für jedes Kind gibt es davon auch ein Erinnerungsfoto

Kinder – Bibel-Tage, ja ja ja

Kinder –Bibel –Tage Ki Bi Ta

Viele liebe Menschen halfen mit fleißigen Händen
Stillten unseren Hunger mit Essenspenden.

Danke , Danke euch allen
Es hat uns wieder sehr, sehr gefallen.

Kinder – Bibel-Tage, ja ja ja

Kinder –Bibel –Tage Ki Bi Ta

Kinder – Bibel-Tage, ja ja ja

Kinder –Bibel –Tage Ki Bi Ta

Kücheneinbau im Gemeindezentrum Friedenskirche

Liebe Gemeindeglieder,

 

die Einbauarbeiten der neuen Küche für unser Gemeindezentrum sind nun abgeschlossen. Eine schöne Edelstahlküche mit ausreichend Stauraum und professionellen Geräten lädt zum Kochen und Backen ein.

Nutzen Sie die neuen Möglichkeiten dieser Küche!

Evangelischer Bezirkskirchentag Nürtingen vom 11. bis 18. Juli 2010

Der Himmel geht über allen auf

Plakat Bezirkskirchentag

Das komplette Programm mit allen Veranstaltungen steht hier zum download bereit:

 

Programm im pdf-Format

Liturgischer Spaziergang am 18. Juni 2010

Am 18. Juni 2010 trafen sich 89 Frauen aus vielen verschiedenen Kirchengemeinden in Neckartenzlingen zu einem liturgischen Abendspaziergang unter dem Motto „Soweit der Himmel reicht“. Traditionell wird er alljährlich im Juni vom Bezirksarbeitskreis Frauen (BAF) vorbereitet und durchgeführt.

 

Dekan Michael Waldmann setzte zu Beginn des Abends das im April für vier Jahre neu gewählte BAF‑Team des Kirchenbezirks Nürtingen im Rahmen eines kurzen feierlichen Gottesdienstes in sein Amt ein. Dies geschah ganz bewusst, um den sechs Teamerinnen Gottes Segen mit auf den Weg zu geben, und dies im Beisein der Frauen, für die sie sich ehrenamtlich engagieren. Er überbrachte auch Grüße von Ilse Ostertag vom Evangelischen Frauenwerk Württemberg in Stuttgart. Es sei sehr erfreulich, dass sich im Kirchenbezirk Nürtingen ein so reges und großes Team gefunden habe.

 

 

Das neu ins Amt eingesetzte BAF-Team mit Dekan Michael Waldmann

89 Frauen gehen unter dem weit reichenden Himmel von Neckartenzlingen spazieren.

Nachdem es bis zum Nachmittag noch stark geregnet hatte, zeigte sich der Himmel am Abend – passend zum Thema - in allen seinen Facetten: Sonnenschein, leichter Nieselregen, große graue Wolken und nebliger Dunst begleiteten die große Frauengruppe auf ihrem Weg. An besonderen Stellen des rund einstündigen Spazierganges durch die sommerlichen Felder um Neckartenzlingen wurden kurze Pausen zum Innehalten eingelegt. Besinnlich, abwechslungsreich und sehr kreativ waren diese Haltestationen vom BAF‑Team vorbereitet worden, alle zum Thema „Soweit der Himmel reicht“: eine irische Geschichte mit dem Fazit „Das Land ist reich an himmlischen Schätzen, man muss nur die Augen offen halten.“, gemeinsam gesungene Lieder, vorgelesene Psalmen, Gebete und Texte mit geistigem Impuls, die Aktion Brot brechen und Wasser trinken als Zeichen der Gemeinschaft und ein einfach zu erlernender Kreistanz. Auch wurde ein Teil des Weges schweigend zurückgelegt, um Himmel, Natur und Leben für kurze Zeit einmal anders (intensiver) wahrzunehmen.

 

 

Der Abend klang im evangelischen Gemeindehaus Neckartenzlingen aus, wo einige Frauen des dortigen ökumenischen Frauenfrühstücks-Kreises ein wunderbares Buffet aufgebaut hatten. Wahrlich ein Schmaus für Augen und Gaumen! Das BAF‑Team hatte den Saal dafür festlich hergerichtet, natürlich in der Farbe und mit Motiven des Himmels: Blau, Regenbogen, Schnee und Wolken fanden sich auf den Tischen wieder. Bevor alle Teilnehmerinnen sich bereichert durch diesen rundum gelungenen „himmlischen Abend“ auf den Heimweg machten, dankte das BAF‑Team noch Dekan Waldmann für den Gottesdienst und seine Teilnahme am Spaziergang als einzigem Mann mit so vielen Frauen, den vier jungen Blechbläserinnen Hanna Zeile, Daniela Kurz, Susanne und Annette Haußmann vom Posaunenchor Reudern für die perfekte musikalische Begleitung sowohl in der Kirche als auch bei den Stationen entlang des Weges und den fleißigen helfenden Händen in der Küche.

 

Sabine Schmid

Abschiedsgottesdienst am Pfingstfest

Abschiedsgottesdienst von Pfarrerin Maren Pahl

Abschied von Pfarrerin Maren Pahl

Zum festlichen Gottesdienst am Pfingstsonntag, musikalisch von Kirchen- und Posaunen-Chor begleitet, waren viele Christen in die Friedenskirche gekommen um Pfarrerin Maren Pahl leb wohl zu sagen. In ihrer Predigt sprach sie von der Bewegung -“Pfingsten heißt Bewegung“- die die Jünger erfuhren als der heilige Geist über sie kam. Auch so eine Bewegung, erlebt im Heute mit Fassung und gestützt auf ihren Glauben, unsere evangelische Kirchengemeinde ganz direkt durch den Abschied von ihrer geschätzten und geachteten Pfarrerin. Das gemeinsame Abendmahl, ihrem Wunsch entsprechend, in großem Kreis um Altar und bis hinein in den Gemeindesaal reichend, war ein besinnliches und gleichsam Trost gebendes Erlebnis. Alle Kirchengemeinderäte sprachen im Gottesdienst das Fürbittegebet mit Dank an Maren Pahl für ihren Dienst und ihre Liebe in unserer Gemeinde und für ihre lebendige Auslegung des Wort Gottes. Sie baten um Trost für die Menschen, denen der Abschied schwer fällt und dass weiter wachse, was in unserer Gemeinde an gutem entstanden ist.
Es war ein bewegender Abschied, wie auch im anschießenden Empfang deutlich zu spüren war.

ökumenischer Dank

Es war ein bewegender Abschied am Pfingstsonntag im Gottesdienst, was auch beim anschießenden Empfang deutlich zu spüren war. Von allen Seiten, von Pfarramtskollegen, Vertretern der Kirchengemeinden und vielen Weggefährten, gab es Worte des Danks und der Anerkennung für das Wirken von Pfarrerin Maren Pahl, das von Offenheit, Herzlichkeit und Aufgeschlossenheit den Menschen gegenüber geprägt war. Offenheit auch für Neues, und somit auch eine Form von Bewegung von der in ihrer Predigt im Gottesdienst die Rede war.
Quasi zur Würdigung ihres Wirkens und zur Erinnerung, widmete ihr der Kirchengemeinderat jetzt schon eine Steinplatte mit ihrem Namen und denjenigen ihrer Vorgänger, zur Befestigung in unserer Friedenskirche. Viele Haupt- und Ehrenamtliche der Gruppen aus unserer Kirchengemeinde, hatten ihren Dank und guten Wünsche in Wort und Bild, zu einem Album geheftet, mit “Erinnerungen“ betitelt, ganz persönlich für sie verfasst. Die Kirchengemeinderäte ihrerseits, verabschiedeten sich mit ihrem gemeinsam gesungenen und viele bewegenden Lied “Geh unter der Gnade, geh mit Gottes Segen“ und sagten ihr damit a-dieu.
Zum guten Schluss gab es von vielen Weggefährten und Freunden aus dem nicht enden wollenden Strom, herzlichen Händedruck und Umarmung.

Verabschiedung

Zum Abschied!

Pfarrerin Maren Pahl

Liebe Gemeindeglieder, liebe Reudernerinnen und Reuderner,
zu meinem Abschied von der Pfarrstelle in der Evangelischen Kirchengemeinde Reudern möchte ich gerne ein großes "Danke!" sagen.
Ich bedanke mich herzlich:
- bei den wichtigen unterstützenden Frauen
- bei den guten verlässlichen Männern
- bei allen Kindern für das ungeschminkte pralle Leben
- bei den Alten für das Vorbild, das Leben zu bestehen
- bei denen, die mir Anerkennung aussprachen, was mir immer gut getan hat
- bei denen, die mir widersprachen, für die Herausforderung, weiter zu wachsen!
Eine Wachstumsform ist auch, anzunehmen, dass ich als Mensch nicht alle Schwierigkeiten auflösen kann, dass Gemeinde Gemeinschaft ist und stark, um Herausforderungen anzugehen, dass Gott selbst seine neue Welt macht und wie gut es ist, solches miteinander immer wieder zu besprechen!
Ganz herzlichen Dank auch an die treuen Gemeindeglieder, die Sonntag für Sonntag in der Kirche sind! Ich wusste stets, was ich an Ihnen habe.
Und ganz herzlichen Dank an den Weihnachtswichtel, der jeden Heilig Abend die Familie im Pfarrhaus phantasievoll beschenkte und den wir in 9 Jahren nicht namentlich ausfindig machen konnten.
Ich verabschiede mich von Ihnen als Pfarrerin von Reudern und werde mich freuen,  
wenn wir uns hier oder da wiedersehen!
Bleiben Sie und die Ihren geborgen unter Gottes Segen!
Ihre Maren Pahl, die am Pfingstsonntag, 23. Mai ihren letzten Gottesdienst als Pfarrerin von Reudern hält und sich freut, wenn Sie mitfeiern können!       
  

Konfirmation am Sonntag, den 16. Mai 2010

Konfirmandenkurs 2009/2010

Konfirmandenkurs 2009/2010

um 9.30 Uhr in der Friedenskirche Reudern


von links nach rechts:
oben:
Felix Ost, Lydia Haußmann, Marei Podehl,
Lukas Deschler, Franziska Haro Hasprich,
Katja Haußmann, Robert Rohner, Jessica Braun,
Kevin Scheu, Daniel Fiore, Johannes Hufnagel,
unten: Armin Schlotz, Nadja Wiesenberg,
Franziska Oelkrug, Isabell Besemer, Simon Vlahek,
Leah Storz, Max Koch, Timo Guth, Daniela Schmidt,
Philipp Schäfer, Alexander Stephan, Jonas Stephan
und Pfarrerin Maren Pahl.   

14. März: Wie wars beim Gemeindecafe und Frühjahrsbasar, bei der Gemeindeversammlung?

- Frühjahrsbasar und Gemeindecafe
Es war schön! Die, die da waren (es war eine gut überschaubare Personenzahl) haben miteinander einen schönen Sonntagnachmittag verbracht mit einer tollen Auswahl an leckeren Kuchen in unserem wunderschön österlich und frühlingshaft bestücktem Gemeindesaal, und man konnte die schönen Stücke zu erschwinglichen Preisen ja erwerben und nach Hause mitnehmen! Außerdem kommt man bei einem Gemeindecafe immer über so mancherlei ins Gespräch, woraus allerhand Gutes sich entwickeln kann - man kennt sich jetzt eben noch ein bisschen besser.
- Gemeindeversammlung
Um 17 Uhr eröffnete Kirchengemeinderätin Karin Besemer als Moderatorin dann die Gemeindeversammlung. Kirchenpflegerin Bärbel Schertler informierte mit einer Powerpoint-Präsentation über die finanzielle Situation unserer Kirchengemeinde. Die Gemeindegliederzahl mit Hauptwohnsitz, die Grundlage ist für die Kirchensteuerzuweisung, nimmt ab aufgrund von Wegzügen der jungen Gemeindeglieder zu Ausbildung und Studium. Ältere Gemeindeglieder wechseln in den Nebenwohnsitz-Status, wenn sie in ein Pflegeheim umziehen. Weil wir also immer weniger Geld aus den Kirchensteuern bekommen, sind für unsere Gemeinde die Opfer und Spenden und der Gemeindebeitrag sehr wichtig, um unser Gemeindeleben schön zu gestalten. Kirchengemeinderätin Susanne Haußmann stellte dann das vorliegende Angebot für die neue Einrichtung unserer neugebauten Küche vor. Bisher behelfen wir uns mit der umgebauten und in vor allem ehrenamtlicher handwerklicher Arbeit mit kleinen Mitteln erweiterten 41 Jahre alten Teeküche. Dem Kirchegemeinderat war wichtig, von der Gemeindeversammlung Unterstützung für den Kauf der neuen Küche zu bekommen, obwohl gleichzeitig an anderen Stellen unserer Gemeindearbeit auch großer Erneuerungsbedarf besteht, ganz besonders was die Stühle in Kirche und Gemeindezentrum angeht. Auf der Gemeindeversammlung wurde ein Beispiel eines reparierter Kirchenstuhls vorgestellt, ausprobiert und für gut befunden. Nach Diskussion und Meinungsfindung der Gemeindeversammlung für die Anschaffung der neuen Kücheneinrichtung und für eine sofortige portionsweise Reparatur der Stühle im Kirchraum über die Behindertenwerkstätte, in Ursberg bei der der Probestuhl repariert wurde, schloss die Gemeindeversammlung um 17.45 Uhr.
- Abendgottesdienst
Ein schöner Abendgottesdienst mit unserem Posaunenchor schloss diesen gemeinsam Sonntagnachmittag ab.
- Ausblick
Inzwischen hat der Kirchengemeinderat die entsprechenden Beschlüsse gefasst. Wir kaufen uns also eine neue, funktionelle  Kücheneinrichtung und lassen die Stühle in der Kirche nach und nach reparieren. Der Erlös des Frühjahrsbasars mit Gemeindecafe trägt dazu bei, Zwischenstand ist bereits bei über 500.- Euro. Ganz herzlichen Dank der Bastelgruppe um Frau Busse für ihr tolles Engagement für unsere Gemeinde! Wir bitten die Gemeinde, die Beschlüsse nach der Gemeindeversammlung durch einen guten Gemeindebeitrag 2010 zu unterstützen!
Maren Pahl.      

Weltgebetstag

"Lob dem Ewigen", Reine Claire Nkombo, Yaoundé/Kamerun

Wieder ein wunderschönes Weltgebetstag-Fest in Reudern!

401,48 Euro für die wichtigen Hilfsprojekte, die die Weltgebetstagsbewegung in vielen Ländern unterstützt, das ist das finanzielle Ergebnis. Das gefühlte Ergebnis ist noch um Vieles höher! Am 1. Freitag im März 2010 kamen wie in 170 Ländern der Welt auch bei uns in Reudern viele Menschen zusammen und erlebten durch den gemeinsam nach dem Vorschlag aus Kamerun gefeierten Gottesdienst mit anschließendem Essen ein tolles Fest. Es ging daraum, gerade angesichts großer Probleme das Leben zu feiern, das Gott gibt. Aus dem Fest zum Gotteslob kann die Kraft geschöpft werden, alle Probleme anzugehen und gemeinsam auf Veränderung hinzuarbeiten. "Alles, was atmet, lobe Gott", das war das Motto. Bei uns in Reudern nehmen jedes Jahr mehr Menschen am Weltgebetstag, zu dem Frauen ökumenisch einladen, teil. Ganz herzlichen Dank den vielen, die sich dieses Jahr eingebracht haben im wunderbaren Schmuck der Wendelinskirche, bei der Anleitung des gemeinsamen Tanzes im Gottesdienst, herzlichen Dank an Carola Winkler für die gute Predigt und allen Sprecherinnen im Gottesdienst für ihre klaren Worte, der ombo für die musikalische Begleitung und allen, die mit Backen und Kochen und Tisch decken in afrikanischer Dekoration und hinterher alles wieder aufräumen zum Gelingen des Festes beigetragen haben, dazu allen, die als Gäste gerne gekommen sind! Freuen wir uns schon jetzt auf das nächste Jahr, wenn der Entwurf aus Chile kommt! Wann? Natürlich am 1. Freitag im März - gleich vormerken, liebe Frauen und Männer!

 

Ein Familienkonzert der Luftklinger

Zwerchfell trifft Blasebalg - Blech trifft Orgel

(HG) Zur Stunde der Kirchenmusik gab der Posaunenchor Reudern am Samstag 27. Febr ein Gastspiel mit Orgelbegleitung in der Stadtkirche St. Laurentius, unter Leitung von Peter Gölz.

Gleich im ersten Stück, “Grand Choeur Dialogue“ betitelt, nahmen Bläser und Orgel im Dialog untereinander, die Zuhörer mit in eine grandiose Klangwelt. Das von Eugène Gigout für Orgel komponierte und von Gary Olsen bearbeitete Werk mit seinen extrem schnellen Läufen und den kurzen Übergängen zwischen den einzelnen Stimmen, sprüht vor Kraft und Energie die präzise gespielt, überzeugend zu hören war. Ein wahrhaft tolles Klangerlebnis.
Sehr schön auch herausgearbeitet der Spannungsbogen und die Brillanz im “Feierlicher Einzug“ von R. Strauss, ursprünglich für Blasorchester, von Max Reger jedoch für Bläser, Orgel und Schlagzeug umgeschrieben, mit dem anfänglichen Piano, das sich dann mit zunehmenden Tempo zum bombastischen Finale steigerte. Das klang richtig gut, und erinnerte an “Also sprach Zarathustra“.
Dazu standen die Bachchoräle “Werde munter mein Gemüte“ und die beiden Choräle “Christ, der du bist der helle Tag“, der zweite aus den Neumeister-Chorälen, in besinnlichen Kontrast, einfühlsam gespielt von Kantorin Angelika Rau-Čulo an der prächtigen Goll-Orgel. Sie hat damit ihr “Geschenk“ an den Posaunenchor zum 50-jährigen Jubiläum 2008 eingelöst. ein, so kann man sagen, für alle sehr spannendes und erfüllendes Erlebnis.
Das “Laudate Pueri“ zu deutsch: Lobet ihr Kinder den Namen Gottes…“, komponiert für dreistimmigen Knabenchor von Felix Mendelssohn Bartholdy, spielten an diesem Abend solistisch die 4 Bläser Markus Besemer, Eberhard Ellwanger, Peter Gölz und Mathias Schietinger, im Zusammenspiel mit der Orgel klar und rein anzuhören.

Pfarrerin Dorothea Gölz-Most aus Oberboihingen hatte für Ihre Lesungen sowohl Jesaja 60 gewählt, passend unter anderem zu dem Titel “Sonne der Gerechtigkeit“ und dem Bachchoral “Christ, der du bist der helle Tag“, in dem vom Licht und der Herrlichkeit des Herrn die Rede ist, als auch den Text zum “Geistliches Lied“ von Johannes Brahms gelesen, und somit die Verbindung zwischen Wort und Musik hergestellt.
Die 3 Sätze  in “Sonne der Gerechtigkeit“ von Friedrich Zipp, einem zeitgenössischen Komponisten, standen in reizvollem Kontrast zueinander, mal sehr langsam, um sich selbst kreisend, weich, vordergründig harmonisch, dann wieder sehr zügig und mit kräftigen Klängen der Bläser , aufweckend, strahlend –wie die “Sonne der Gerechtigkeit“- und dann mündend in den einstimmig ebenso strahlend von den Bläsern gespielten Choral “Gib den Boten Kraft und Mut. Im Allegro moderato war dabei Angelika Rau-Čulo mit Hand und Fuß, sehr sicher auch am Pedal und modern im Klang, an der Orgel in ihrem Element.
Noch einen Beweis ihres Könnens gaben Bläser und Organistin im “Geistliches Lied op. 30“, einem Doppelkanon von Johannes Brahms, in dem der Tenor den Sopran, der Bass den Alt jeweils einen Ton tiefer imitiert. und durch die Orgelbegleitung beeindruckend weicher klingt.
Nach “Nun danket alle Gott“ von Sigfrid Karg-Elert ursprünglich für Orgel komponiert, hier aber für Bläser und Orgel umgeschrieben erklang  “Rigaudon“, ein Paartanz, von André Campra komponiert und hier arrangiert für 5-stimmige Bläser, Orgel und Trommel. Ein kraftvoll gespieltes majestätisch klingendes Werk und ideal geeignet als Finale dieses insgesamt musikalischen Hochgenusses.
Der Posaunenchor Reudern mit seinen Bläsern unter der Leitung von Peter Gölz, hat sich mit seinem beeindruckend wohlklingenden Gastspiel für das oben erwähnte Geschenk quasi bedankt. Die Zuhörer ihrerseits mit kräftigem Beifall nach einem Moment des Innehaltens und auf sich wirken Lassens.
Ein insgesamt bereichernder Abend mit wohl lange anhaltender Erinnerung für alle Beteiligten.

Ökumenisches Frauenfrühstück

Das Frauenfrühstück am Samstag 20. Februar im Gemeindezentrum der evangelischen Friedenskirche war sehr gut besucht.

Bei einem guten und reichlichen Frühstück informierte Waltraud Kurz alle Gäste über das westafrikanische Land Kamerun mit einem Dia-Vortrag.

Frauen aus dem Kamerun haben die Liturgie für den Weltgebetstag 2010 vorbereitet.

Es wurde allerlei Interessantes  und Wissenswertes rund um Land und Leute berichtet und um das Motto der Liturgie: Alles was Atem hat, lobe Gott.

Es wurde gesungen - auch mit Bewegungen - gegessen, informiert und sich gut unterhalten.

 

In Reudern feiern wir den Weltgebetstag am Freitag den 5. März um 19.30 Uhr in der Wendelinskirche.

 

 

 

 

Familiengottesdienst

(HG) Am Sonntag 7. Februar 2010 war wieder Familiengottesdienst, den wir traditionell einmal im Jahr, mit unseren langjährigen Freunden von der Behindertenhilfe Ermstal zusammen feierten, musikalisch begleitet von unserem prächtigen Posaunenchor. Viele waren dazu gekommen, Eltern und Kinder, auch die ganz Kleinen. Unsere Gäste erfreuten uns, jede und jeder auf ihre Weise mit einem Singspiel, begleitet von ihrem Betreuer Jürgen Issler, dem Leiter des Sing- und Bibelkreises an der Gitarre. Unsere Konfirmanden zeigten eindrücklich, anstatt einer Predigt, wie uns aufmerksamer und rücksichtsvoller Umgang durch Zuwendung untereinander, bereichern kann.

Jens Weible vom Schwalbennest erinnerte an das Jubiläumsband das wir letztes Jahr knüpften und das zusammen mit all den anderen vielerorts geknüpften Bändern zu einem ganz großen am Ende des Jubiläumsjahres zu Ehren Gustav Werners vereint wird. Und er berichtete vom neuen Projekt Autisten-Betreuung das er als neue Herausforderung mitentwickeln und gestalten wird. So lebt auch damit das Werk Gustav Werners weiter unter dem Motto “Was nicht zur Tat wird hat keinen Wert“. Zum Wohle der Behinderten, die aus Gustav Werners Sicht Ausdrucksform der Kreativität Gottes sind.

Sabine Balasch, Bereichsleiterin Bleiche, überreichte Pfarrerin Maren Pahl als Gastgeschenk einen Weidenstrauß als Frühlingsvorboten mit vielen bunten Vögeln darin, im Kontrast zum noch reichlich vorhandenen  Schnee.

Zum anschließenden “Hock“ hatten, bei angeregter Unterhaltung, unsere Gäste wieder wie jedes Jahr, ihren köstlichen Apfelsaft mitgebracht, zu dem unsere Frauen Käsebrot-Schnitten und köstliche Knabbereien auftischten.

Das Jubiläumsjahr dauert noch bis April, Veranstaltungen dazu können unter >www.teilhaben-teilsein.de  entnommen werden

Unsere Gäste in Aktion - als Geschenk erhalten wir einen Strauß Frühlingsboten

Die Bibel hat immer recht

(HG) Das Jahr eins nach unserem Jubiläumsjahr begann mit Kabarett der ungewöhnlichen Art aus Sicht eines Theologen, aber nicht nur. Was Pfarrer Dietmar Scheytt-Stövhase, im Nebenberuf Kabarettist, beides aus Leidenschaft, dabei von seinen Schäflein in der und um die Kirche und von eigenen Erfahrungen z.B. beim wellnessen mit anschließender Phobie in atemberaubendem Tempo am 6. Februar 2010 präsentierte, amüsierte die Besucher rundum im voll besetzten Gemeindezentrum unserer Friedenskirche, erfreulich viele auch von auswärts. Er sieht sich sowohl als Anlass-Berater geizt aber auch nicht mit Vorschlägen wie jenen, Gottesdienst und Gymnastik auf geniale Weise zu kombinieren zum Wohle von Körper und Geist. Oder den Gottesdienst als Wanderung zu begehen mit voranschreitendem Posaunenchor. Kommt einem irgendwie bekannt vor (Anmerk. des Verfass.). Sein kabarettistischer Blick geht dabei in alle Richtungen ob das nun den Sport, hier seine Erfahrungen als Schiedsrichter, oder die Medien betrifft. Es gelingt ihm statt Plattheiten zu kopieren, Situationskomik überzeugend einzusetzen und das zeichnet ihn aus.

Nach der Pause mit Ständerling bei Snacks und Getränken, ging’s, man hatte das Gefühl, noch furioser weiter. Der krönende Schluss war sein Traum von ihm erzählt anhand von Liedertiteln unseres Gesangbuchs, woraus eine Geschichte mit treffsicherer Handlung entstand, wie im richtigen Leben. Die beiden, oben erwähnten Leidenschaften, waren während seines Vortrags, deutlich zu vernehmen, in dem er auch mutige, weibliche Mitarbeit aus dem Publikum beim Quersummenspiel an der Tafel erhielt.

Dem Beifall nach zu schließen und den schmunzelnden Gesichtern, war es ein gelungener und erfrischender Abend, für den sich Waltraud Kurz, die Initiatorin, bei Parrer Dietmar Scheytt-Stövhase und den Helferinnen herzlich bedankte.

Der Reinerlös durch Spenden ergab ca. €400,- die unserem Gemeindezentrum zugute kommen und wofür allen herzlich gedankt sei.

Übrigens:

Am 16.04.2010 um 20:00 gibt’s “Pfaffenpfeffer“ auch ein Kabarett mit Pfarrer Dietmar Scheytt-Stövhase und seinen Pfarr-Kollegen in der Stadtkirche in Göppingen, nachzulesen unter >www.pfaffenpfeffer.de<.

Der Kabarettist in Aktion - vor großem Publikum im Gemeindesaal