Rückblick 2013

Jahreslosung 2013

Andreas Felger, Aquarell.

 

 

"Wir haben hier keine bleibende Stadt

sondern die zukünftige suchen wir."

Hebr. 13, 14

Wahlergebnis Kirchenwahl 2013

Bei der Evangelischen Kirchengemeinde in Reudern
waren am Wahlsonntag 1. Advent  1147 Gemeindeglieder ab dem Alter von 14 Jahre wahlberechtigt.
Davon haben sich 450 an der Wahl beteiligt.
Dies ergibt eine Wahlbeteiligung von 39,23 %.

Kirchengemeinderatswahl

An der Kirchengemeinderatswahl haben sich 443 Gemeindeglieder beteiligt.
Dies ergibt eine Wahlbeteiligung von 38,62 %.
Sie haben den 8 Kandidatinnen und Kanditaten 3000 Stimmen gegeben die sich
Verteilen:

Andrea Besemer, Zittelmannstr. 48    577 Stimmen
Achim Haußmann, Lilienweg 17    440 Stimmen
Eberhard Ellwanger, Schäfachstr.16    431 Stimmen
Waltraud Kurz, Hahnweidstr. 6/1    416 Stimmen
Susanne Preuß, Enzenhardtweg 23    345 Stimmen
Jörg Schietinger, Krokusweg 1    322 Stimmen
Helmut Gümbel, Lilienweg 19    283 Stimmen
Ingrid Class, Steigstr. 5    186 Stimmen

Sieben Kirchengemeinderäte waren zu wählen. Die ersten sieben Kandidatinnen und Kandidaten sind für den neuen Kirchengemeinderat gewählt.

Synodalwahl
An der Synodalwahl der Evangelischen Landeskirche Württemberg haben sich in Reudern 372 Gemeindeglieder beteiligt.
Dies ergibt eine Wahlbeteiligung von 32,43 %.
Sie haben den 8 Kandidatinnen und Kanditaten 1336 Stimmen gegeben die sich
Verteilen:

Wahlbewerber Laien
Robby Höschele    393 Stimmen
Markus Münzenmaier    251 Stimmen
Cornelia Aldinger    133 Stimmen
Dieter Schenk    122 Stimmen
Ellen Winkler-Obermann     90 Stimmen

Wahlbewerber Theologen
Elke Dangelmaier-Vincon    180 Stimmen
Reinhard Wenzelmann    103 Stimmen
Werner Schmückle     64  Stimmen

Allen Wählerinnen und Wählern einen herzlichen Dank für die Wahlbeteiligung und  Teilnahme an der demokratischen Mitgestaltung der beiden Gremien Kirchengemeinderat und Landessynode.
Für den Wahlausschuss der Vorsitzende Erich Haas

Adventsbasar am 1. Dezember 2013

Wege zum Advent am Donnerstag, 21. November um 19.30 Uhr

 

 

Der Bezirksarbeitskreis Frauen lädt alle interessierten Frauen ein zu einem adventlichen Abend unter dem Thema „Übers  Gebirg‘ Maria geht“. Im Mittelpunkt des Abends steht die Geschichte des Besuches von Maria bei Elisabeth aus dem ersten Kapitel des Lukasevangeliums. Mit Liedern Texten, und Aktionen lassen wir uns auf diese Geschichte ein. In weihnachtlich geschmücktem Raum werden auch Punsch und erstes Weihnachtsgebäck die Teilnehmerinnen auf den Weg zum Advent bringen.

Die Veranstaltung findet im ökumenischen Gemeindehaus K2O in Nürtingen-Oberensingen statt und beginnt um 19:30 Uhr am Donnerstag den 21. November 2013.

Kandidatenvorstellung am Sonntag, 10. November 2013 um 18 Uhr

Veranstaltung für junge Leute!

Church Of Lights, mit Vorstellung der Kandidaten zur Wahl des Kirchengemeinderats

Church Of Lights

Church of lights am 31. 10. mit unseren Kandidaten für die Kirchenwahl

Die Friedenskirche in Reudern war am Reformationstag erneut Ort einer „Church of lights – Die Nacht der Jugend“, wie sie in den zurückliegenden Jahren wiederholt organisiert worden war. Organisiert wurde sie wieder von älteren und jungen Mitarbeitern aus Reudern, diesmal gemeinsam mit Jugendreferentin Evi Handke vom Bezirksjugendwerk (ejw). Eingeladen waren diesmal aber auch in besonderer Weise die Jugendlichen aus Oberboihingen, denn von dort kam auch die Band „Eleven4him“ deren Musik im Mittelpunkt dieses Konzertabends mit Programm anlässlich der bevorstehenden Kirchenwahl stand. Denn in Anbetracht der Kirchenwahlen am 1.Dezember waren die Kandidatinnen und Kandidaten für die Kirchengemeinderäte aus Oberboihingen und Reudern eingeladen.
Zum Auftakt gab es wie gewohnt in der Happy-Hour vor Konzertbeginn Getränke, Würste aus dem dampfenden alten Kessel und Kuchen. Der entstuhlte Kirchenraum, auf dessen Boden man auf Kissen und Decken saß, war in warmes Kerzenlicht getaucht und schuf eine wohltuende Atmosphäre zusammen mit den von den “Eleven 4 him“ gespielten Titeln, in Deutsch und Englisch getextet, teilweise zum Mitsingen. Es war ein Genuss, den Jungs und Mädels dieser Brass-, Gitarren- Gesangs- und Drums-Formation zuzuhören, deren Bandleader zu den einzelnen Titeln eindrückliche und zum Nachdenken anregende persönliche Bemerkungen machte.
Zwischen den Musikblöcken traten die genannten Kandidatinen an um sich einerseits spielerisch-launig - etwa nach dem Prinzip der frühere TV-Sendung “Herzblatt“ – den Jugendlichen zu präsentieren, auch Fragen zu ihrer Motivation für die Kirchengemeinderatskandidatur zu beantworten. Das Moderatoren-Team  Sabrina & Michi führte dabei souverän durchs Programm.
Alles in allem ein gelungener Abend, was in den Gesichtern und Äußerungen der Besucher, die gerade auch aus unserer Partnergemeinde Oberboihingen sowie aus anderen umliegenden Gemeinden gekommen waren, deutlich abzulesen war, die die Akteure am Ende mit reichlich Beifall belohnten.

Jahresversammlung des Reuderner Krankenpflegeverein

Solidarität seit 65 Jahren

Reuderner Krankenpflegeverein trifft sich zur Jahresversammlung

Nürtingen. (pm)„Ich finde es immer noch genial, dass diese Solidarität seit so vielen Jahren funktioniert – hier in Reudern seit 1948.“ Das Kompliment des Geschäftsführers der Diakoniestation Nürtingen, Jochen Schnizler, galt den Mitgliedern des Krankenpflegevereins Reudern, die sich am vergangenen Mittwoch zu ihrer Jahresversammlung trafen.

Im gut gefüllten Gemeindesaal der Reuderner Friedenskirche begrüßte Pfarrerin Kornelia Stysch als Vorsitzende des örtlichen Vereins die Gäste. Auch sie betonte, wie wichtig dieser Zweig der kirchlichen Arbeit sei. „Die Diakonie leistet ganzheitliche Hilfe und unterstützt die Menschen zuhause.“
Der Reuderner Krankenpflegeverein ist als Mitglied des Fördervereins auch  Miteigentümer der Diakoniestation Nürtingen.
Die 80 Prozent der Mitgliedsbeiträge, die der Verein an die Diakoniestation weitergebe, seien sehr gut investiertes Geld, so die Pfarrerin.
Hierzu konnte Jochen Schnizler mit beeindruckenden Zahlen aufwarten:
Im vergangenen Jahr waren die über hundert Mitarbeiter der Diakoniestation Nürtingen und Wolfschlugen bei
128 000 Hausbesuchen im Einsatz. Das waren über 350 Besuche pro Tag.
Dabei sei die Zusammenarbeit mit den Ärzten besonders gut, lobte Schnizler.
Insbesondere aber jene Angebote und Leistungen, die von den Kranken- und Pflegekassen nicht unterstützt würden, könnten nur durch den Beitrag der Krankenpflegevereine, wie auch dem Reuderner, weiter erhalten bleiben. Dazu gehörten zum Beispiel  im vergangenen Jahr die Aus- und Weiterbildung von vier Mitarbeitern in spezieller Palliativ-Pflege und dreier Mitarbeiter im Wundpflege-Management.  Auch die kostenlose Beratung, die die Diakonie anbietet, werde nicht durch die Kassen gefördert.
„Wir brauchen 1,9 Millionen Euro pro Jahr um kostendeckend zu arbeiten“, erläutert der Geschäftsführer weiter. „Das ist jedes Jahr ein Spagat.“ Denn die Sätze der Pflege stiegen nicht in gleichem Maße wie deren Kosten.
Um auf diese Probleme hinzuweisen, seien an allen Fahrzeugen der Diakonie in ganz Baden-Württemberg zurzeit Fähnchen angebracht, die eine faire Finanzierung der Pflege fordern.
Für die Zukunft befürchtet Schnizler noch weit größere Probleme: Wenn sich nichts ändere, würden im Jahr 2030 über 35.000 Pflegefachkräfte in Baden-Württemberg fehlen.  „Wir reden mit den Politikern und hoffen sehr auf bessere Rahmenbedingungen.“ Denn schließlich gelte immer noch der Grundsatz „ambulant vor stationär.“ Wenn möglich wollten die Menschen bis zu Schluss im eigenen Zuhause bleiben können. Dazu brauche es auch in Zukunft eine gute, ortsnahe und umfassende ambulante Versorgung.
Über die praktischen Angebote der Diakoniestation, wie etwa die Nachbarschaftshilfe, informierte Hannah Bittner: „Wir kommen immer, wenn jemand Hilfe braucht -  auch temporär, wenn jemand Grippe hat, oder nur zwei Mal im Jahr Hilfe beim Fensterputzen braucht.“
Sie stellte außerdem den „Mittwochs-treff“ und eine neu gegründete Gruppe am Donnerstagvormittag vor. Menschen mit Demenz oder mit besonderem Betreuungsbedarf treffen sich dort regelmäßig während gleichzeitig ihre pflegenden Angehörigen entlastet werden.
In diesem Zusammenhang warb Hannah Bittner für ein weiteres neues Projekt der Diakoniestation: Ab dem kommenden Frühjahr sollen ehrenamtliche Demenz-Begleiter ausgebildet werden.
Praktische Lebenshilfe anderer Art bot außerdem der Gastreferent des Abends, Dr. Peter Czisch, leitender Arzt der Samariterstiftung für Psychotherapie und Psychiatrie Esslingen.
Er beleuchtete in seinem Vortrag die Ursachen für Schlafstörungen sowie die Möglichkeiten hierbei Abhilfe zu schaffen.
Schließlich stellte die Rechnerin des Vereins, Bärbel Schertler, noch eine positive Kassenbilanz vor.
Der Liederkranz bestätigte Schnizlers Aussage „in Reudern ist immer die musikalischste Mitgliederversammlung“ aufs Neue und umrahmte die Veranstaltung mit mehreren Einlagen.


Sommer-Serenade des Reuderner Kirchenchors

 

Herzliche Einladung zum Serenadenkonzert am Sonntag 07.Juli um 19:00 Uhr in die Friedenskirche.
Unter dem Motto “Sonnengesang und Sternenklang“ singt der Kirchenchor begleitet von Instrumentalisten des Hölderlin-Gymnasiums Nürtingen, des Posaunenchores Reudern und Gastsängern unter der Leitung von Christian König als Hauptwerk die Kantate “Der Sonnengesang“ für Soli, gemischten Chor und Orchester von Gustav Gunsenheimer, nach Worten von Franz v. Assisi. Außerdem erklingen Chorwerke von Franz Schubert und Georg Friedrich Telemann.

 



Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen..

Sommerserenade -Sonnengesang und Sternenklang-

(HG) Auch dieses Jahr hatte der Kirchenchor zum traditionellen Serenadenkonzert am 07. Juli in die Friedenskirche eingeladen. Sängerinnen und Sänger des Kirchenchors aus Leinfelden-Musberg und weitere Gastsänger verstärkten unseren Kirchenchor, sodass schließlich zusammen mit einer Bläsergruppe unseres Posaunenchors und Instrumentalisten des Hölderlin-Gymnasiums annähernd 70 Mitwirkende für vollen Klang in der Friedenskirche sorgten.
Vor dem Hauptwerk erklangen zur Einstimmung leichte, beschwingte Kompositionen. Von Georg Phillip Telemann “Der Abend“ aus “Die Tageszeiten“ für Chor und Streicher, von John Rutter ein Bläserstück und aus Mehrstimmige Gesänge“ von Franz Schubert ein Chorstück mit Klavierbegleitung.
Im Hauptwerk “Der Sonnengesang“ in 10 Teilen von Gustav Gunsenheimer, nach Worten des hl. Franziskus von Assisi, wurden die Gestirne und Elemente besungen und die Schönheit der Schöpfung gepriesen. Die wohltemperierte Begleitung des Orchesters unterstützte lautmalerisch die Inhalte und machte Feuer, Wasser, Wind und die Himmelskörper anschaulich, so dass es im zusammen Wirken mit dem Chor aus dessen Reihen auch Gesangssoli erklangen, zum Glanzpunkt dieses klangvollen Konzerts wurde.
Chorleiter Christian König hatte mit den eher leichten Eingangswerken und dem sowohl musikalisch wie textlich anspruchsvollem Hauptwerk eine gute Auswahl getroffen und mit seinem Dirigat die Akteure sicher geführt. Ein satter Klang erfüllte den Kirchenraum und begeisterte die Zuhörer, was diese mit starkem Beifall belohnten und die Mitwirkenden ihrerseits mit einer Zugabe.
Walter Kurz dankte allen Mitwirkenden für diesen musikalischen Genuss in der fast voll besetzten Friedenskirche mit einem Geschenk, dankte ebenso den Helferinnen und Helfern für Vorbereitung und Durchführung dieses gelungenen Abends und lud alle zum anschließenden Beisammensein ein.
Dieses Konzert war sowohl für Akteure wie Zuhörer eine beeindruckende Bereicherung, was in der Atmosphäre bei der anschließenden Bewirtung mit leckeren Sachen, deutlich zum Ausdruck kam.

Einladung zum Gemeindefest am Sonntag, 16. Juni 2013

Ein Schiff das sich Gemeinde nennt

(HG) Unser Gemeindefest am 16.06. stand dieses Jahr unter dem Motto “Ein Schiff das sich Gemeinde nennt“ und begann wie in den Jahren zuvor mit dem Familiengottesdienst, musikalisch begleitet von Kirchen- und Posaunenchor, und viele Besucher hatten sich zum, von den diesjährigen Konfirmanden mit Geschick und Unterstützung einiger ihrer Eltern gebaute und zum Einstieg bereite, zunächst noch offene Schiff, vor dem Altar begeben. Eben diese Konfirmanden gingen dann als erste an Bord um sich, ihre Vorlieben und ihre Ziele der Gemeinde vorzustellen.

Pfarrerin Cornelia Stysch bezog sich in ihrer Liedpredigt auf das gleich lautende Gesangbuchlied und dessen erste 5 Strophen, jeweils von der Gemeinde zuvor mit Orgel oder Bläserbegleitung gesungen. Sie sprach vom Kirchen-Schiff, in dem die Gemeinde seit ca. 650Jahren in einem Boot durch die Zeit fährt, wie die Kirche Jesu Christi seit fast 2000 Jahren, was beachtlich wäre in unserer heutigen schnelllebigen Zeit in der manchen der Glaube an Gott gleichgültig zu sein scheint. Vom Schiff das sich Gemeinde nennt und das eine Fraumannschaft braucht in der viele mitdenken, mitarbeiten, ihre Ideen, ihre Fragen und ihren Glauben einbringen, damit das Schiff Fahrt aufnimmt und uns voranbringt, manchmal auch in unbekannte Gewässer um neues zu wagen, aber immer geleitet vom Kapitän Jesus Christus der, wenn es uns auch manchmal schwer fällt Kurs zu halten, uns immer wieder aufs Neue ermutigt und beschenkt. So wie das auch die Strophe 3 beschreibt zu der vier Vertreter der ehrenamtlichen Gruppen unserer Kirchengemeinde ihre eindrücklichen Sichtweisen beschrieben. Es gibt noch Platz auf dem Schiff für alle Interessierten – besonders auch im Hinblick auf die Kirchengemeinderatswahl in 167 Tagen- die sich mit ihren Stärken, Gaben und Erfahrungen einbringen wollen um in der Gemeinschaft verbunden im Glauben persönliches Wachstum und Weiterkommen zu erleben, ermunterte unsere Pfarrerin bei der Auslegung der 4. Liedstrophe. Im Bezug auf die 5. Strophe schließlich, dankte sie all denen, die bei der Vorbereitung und Durchführung unseres Gemeindefestes engagiert waren aber auch denen die durch ihr Dasein den Gottesdienst bereichern und spüren lassen, dass ihnen unsere Gemeinschaft wichtig ist, auf dem Schiff, das weiter unterwegs ist und sich Gemeinde nennt.
Um beim Thema zu bleiben, manchmal gibt es auch Wechsel bei der Schiffsbesatzung, im aktuellen Fall bei der Mannschaftssekretärin. Bärbel Schertler. Unsere verlässliche, für alle aufgeschlossene Pfarramtssekretärin macht nun Platz für Sandra Klemm in dieser Funktion, bleibt glücklicherweise aber als Kirchenpflegerin weiter an Bord. Pfarrerin Stysch bedankte sich herzlich mit anerkennenden Worten und setzte die neue Pfarramtsekretärin verbunden mit einem persönlichen Segen ins Amt ein, ergänzt mit einem Blumenstrauß für beide.
Nun hatten die fröhlichen Kinder der Kinderkirche ihren Auftritt und sangen aus vollen Kehlen zum Anlass passend getextet, die Beatles-Melodie vom Yellow Submarine, die alle begeistert rythmisch begleiteten.
Nach den Fürbitten von Kirchengemeinderäten gesprochen, dem “Sei behütet auf deinen Wegen“ gesungen vom Kirchenchor und dem Segen, setzte der Posaunenchor den Schlusspunkt dieses beeindruckenden Gottesdienstes und leitete gleichzeitig über zum Ständerling draußen auf dem Vorplatz der Friedenskirche bei herrlichem Sonnenschein, der dankbar genossen wurde in Erinnerung an das Gemeindefest vor zwei Jahren.
In der Küche und an den Getränkeständen waren die Vorbereitungen zum anschließenden Mittagessen wie auch am Waffel-und Würstles-Stand für die kleine Zwischenmahlzeit, in vollem Gange. Viele Helfer waren tätig, damit die Versorgung an Bord des Schiffes -siehe oben- gut funktionierte, auch die Versorgung mit Kaffee und Kuchen, die alle reichlich gespendet wurden. Draußen waren die Kinder auf der Spielsraße mit allerlei Geschicklichkeitsspielen dabei, drinnen hörten die ganz Kleinen gespannt Geschichten, vom Team des Kindergartens erzählt und auf Bildern gezeigt.
Inzwischen waren die Kinder der Grundschule und die Teilnehmer des offenen Singens an Bord des inzwischen farbenfroh und kreativ bemalten Schiffes gegangen und erfreuten sich gegenseitig und alle Zuhörer mit ihrem Gesang, von den beiden Chorleitern an Klavier und Cayon begleitet, und nahmen damit alle auf die gemeinsame Weiterreise mit, auf dem Schiff das sich Gemeinde nennt.

Bilder vom Gemeindefest

Bildnachlese zum Gemeindefest -Ein Schiff das sich Gemeinde nennt-

(HG) Mit Eindrücken zum anschließendes Gemeindefest, an dem die vielen Besucher Sekt beim Ständerling, raffinierte Cocktails, leckere Maultaschen, frisch zubereiteten Salat, knusprige Rote Wurst vom Grill, köstliche, frisch gebackenen Waffeln, Bier und Limonade draußen im Zelt und im Gemeindesaal all diese Köstlichkeiten beim Plausch und herrlichem Sonnenschein genossen, ebenso die Gelegenheit nutzten, vom Basar- und Eine Welt-Stand für einen guten Zweck was einzukaufen.
All den vielen Helfern, die vor und während des Gottesdienstes, vor und während dem Fest dafür sorgten, dass all dies möglich wurde, sei dafür ganz besonders herzlich gedankt. Den Konfirmanden und ihren Eltern beim Schiffsbau, den Kinderkirch-Kindern und ihren Betreuern, dem Kirchen- und Posaunenchor und seinen Dirigenten, den Bläser-Solisten, dem Kindergartenteam für die Märchenstunde, den Grundschulkindern und ihren Lehrern für das fröhliche musizieren, den kreativen Malkünstlern am Schiff, den Maultaschen- und Kuchen-Produzentinnen/-(Produzenten?), den Helferinnen und Helfern in der Küche, den Serviererinnen bei der Essensausgabe, den Helfern an den Ständen, den Jugendlichen Cocktail-Mixerinnen und Mixern, den Jugendlichen für die Spielstraße, den eifrigen Kindern die Schokolade für das internationale Bäumchenpflanz-Projekt verkauften, den Teams an den Kassen, den Helfern beim Auf- und Abbau aller Geräte und fürs Verkehrschilder aufstellen, und, last, but not least, allen Besuchern, die so war da und dort zu hören, die Atmosphäre genossen und zu dieser beitrugen, auf dem Schiff das sich Gemeinde nennt


Radtour zur Johanneskirche nach Nabern

(HG) Die altehrwürdige spätgotische evangelische Johanneskirche in Nabern, vermutlich aus dem Jahr 1487, ist dieses Jahr Ziel unserer zur Tradition gewordenen Radtour. Deren Besonderheiten, wie der freistehende Turm und die massive Ummauerung des Kirchengeländes ebenso anderes Interessantes beschreibt uns Pfarrer Bosler während eines Rundgangs.
Von der Friedenskirche fahren wir an den Bürgerseen vorbei hinunter nach Dettingen/Teck und der Radweg-Beschilderung folgend weiter über den Guckenrain Richtung Bissingen/Teck. Kurz vor Bissingen biegen wir links ab nach Nabern und fahren schon auf die Johanneskirche zu. Die Rückfahrt erfolgt über Kirchheim auf ausgeschildertem Radweg abseits der Straße am Südbahnhof vorbei zur Hahnweide wo wir wie auf dem Hinweg an den Bürgerseen vorbei nach ca. 25km wieder Reudern erreichen, auf fast durchgängig geteerter Fahrstrecke.
Der Helm, der bei Bedarf bei Martina Rohner ausgeliehen werden kann, ist selbstverständlich, Getränke mitzunehmen, sehr zu empfehlen. Bei ungünstigem Wetter besteht Mitfahrgelegenheit im Pkw, gfls. nachzufragen bei Bärbel Schertler oder im Pfarramts-sekretariat.
Start ist um 18:00 an der Friedenskirche.
Martina Rohner und Achim Haussmann, die erfahrenen Streckenkundigen laden alle Teilnehmer der letzten Jahre und besonders neu Interessierte herzlich zur Radtour ein.

Von Kirche zu Kirche

Evangelische Kirche in Nabern

Kirche in Nabern

(HG) Die evangelische Johanneskirche, vermutlich 1487 im spätgotischen Stil erbaut, war dieses Jahr am 26.06. Ziel unserer traditionellen Radtour bei idealem Radlerwetter an Bürgerseen, Hahnweide und dem Guckenrain vorbei nach Nabern. Pfarrer Paul Bosler hatte die fröhliche Radlerrunde empfangen und die Besonderheiten seiner altehrwürdigen Kirche, die von einer massiven Mauer direkt neben dem Gießnaubach umgeben ist, gezeigt. So steht das Kirchenschiff in kleinem Abstand zum Kirchturm auf dem neben dem Gockel, für eine evangelische Kirche eher ungewöhnlich, zusätzlich ein Kreuz auf die Kirche im alten Ortskern hinweist. Eine der drei Glocken auf das dreistimmige Gloriamotiv a’, h und d gestimmt, ist aus dem Jahr 1738 noch erhalten geblieben. Ein wunderschön gewachsener, vermutlich 1871 gepflanzter Kastanienbaum, musste leider zwischenzeitlich gefällt werden. Im Innern der Kirche fallen die sehr schönen Holzfriese der Empore und Reste von Fresken an deren Aufgang auf. Ebenso im Chor, dessen Gewölbe dem in St .Laurentius ähnelt, unter anderem die Abbildung der astronomischen Uhr von Philip Mathäus Hahn.
Historisch gesehen gehörte die Kirche zum Besitz des katholischen Klosters Sankt Peter im Südschwarzwald, dessen Abt über die Reformationszeit(im 16.Jahrhundert) hinaus bis zum Jahr 1806 die Aufgabe hatte, das Kirchengebäude zu unterhalten und einen evangelischen Pfarrer zu berufen. Waren das etwa die ersten Vorboten der Ökumene?
Nach dem gemeinsam gesungenen “Die güldene Sonne..“ im Chor der Kirche und einem von Pfarrer Bosler rezitierten Gedicht zum Gockel auf dem Kirchturm mit allerlei Anekdotischem und Allzumenschlichem, bedankte sich Bärbel Schertler, die alles organisiert hatte, bei ihm mit einem Präsent von unserer Kirchengemeinde.
Die Wegstrecke hin und zurück war von Martina Rohner abwechslungsreich gewählt und von allen Teilnehmern, die sich mit Beifall für die Organisatoren verabschiedeten, gut bewältigt worden.


Bilder von der Radtour 2013

Konfirmanden 2013

Konfirmationsjubiläum

(HG) Am Sonntag 17.03. konnte Pfarrerin Kornelia Stysch mit Freude 11 Jubilarinnen der Goldenen Konfirmation zum Festgottesdienst, musikalisch umrahmt vom Kirchenchor, in der Friedenskirche begrüßen. Auch Diamantene und Kronjubilare waren darunter. Alle wurden namentlich begrüßt und es wurde der Verstorbenen gedacht. Vom Kirchenchor teilweise unterstützt, erklangen die von den Konfirmandinnen ausgesuchten Lieder. In ihrer kurzen Rückschau erinnerte sich eine der Konfirmandinnen an ihre damalige Jugendzeit in Reudern zurück, die sie prägte und gerne immer mal wieder besuchsweise nach Reudern kommen lässt. An die Zeit damals erinnerte auch Pfarrerin Kornelia Stysch in ihrer Predigt, als vor 50 Jahren eine quirlige Mädchenschar von Pfarrer Ostermann konfirmiert wurden, die Konfirmation aber zu Hause in wesentlich bescheideneren Verhältnissen gefeiert wurde und vielleicht eindrücklicher war. Und sie verglich anhand einer Bildkarte uns zuversichtliche und vom Herrn gesegnete Menschen mit dem Baum, der im Buch Jeremia 17, 7-8, beschrieben wird, der am Bach wurzelt, über die Jahre mal dicke ,mal dünne Jahresringe ansetzt, aber ohne aufzuhören Früchte trägt und weiter wächst trotz Kerben und Narben und der nicht entwurzelt. Begleitet von Pfarrerin Stysch, wie auch schon beim Einzug, und dem Orgelnachspiel, zogen die Jubilarinnen aus der Kirche.

Zum nachmittäglichen Kaffee und Kuchen im Beisein von Pfarrerin Stysch, trafen sich dann die Jubilare wieder im Gemeindesaal, zum Austausch ihrer Erinnerungen.

Herzlichen Dank den Jubilaren für ihre großzügige Spende über € 400,- zugunsten der eigenen Gemeinde.
Herzlichen Dank auch allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für die Vorbereitungen und die Bewirtung, ebenso sei herzlich gedankt für die Kuchenspenden.

Gruppenfotos der Jubilarinnen

Weltgebetstag am 1. März 2013

Traditionell treffen sich alljährlich am ersten Freitag im März Frauen auf der ganzen Welt zu Gottesdiensten um mit der gleichen Liturgie zu singen und zu beten. Auch in Reudern waren viele Frauen und auch ein paar Männer der Einladung gefolgt. Dieses Jahr hatten Frauen aus Frankreich die Liturgie vorbereitet. Ein festlich gedeckter Tisch in der Friedenskirche  symbolisierte das Gastland Frankreich. 

Rote Rosen - Symbole der Liebe und der Stadt Paris und die Wappenblume Frankreichs, die Lilie schmückten Kanzel und Altar.

Das Thema der Liturgie: "Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen" wurde zum einen durch extra für diesen Gottesdienst komponierte Lieder entfaltet und zum anderen durch Berichte von Frauen, die schildern wie es ihnen als Einwanderinnen in Frankreich ergeht und durch entsprechende Bibeltexte.

Nach dem Gottesdiest waren alle eingeladen zu einem reichhaltigen Buffet mit Spezialitäten aus Frankreich.

Familiengottesdienst

Besuch aus dem Ermstal

(HG) Am Sonntag 24.2. waren viele Eltern und Kinder zum Familiengottesdienst gekommen, den wir traditionell mit unseren langjährigen Freunden von der Bruderhaus Diakonie Ermstal zusammen feierten, musikalisch begleitet von unserem prächtigen Posaunenchor.
Dieses Jahr neu dabei ist Daniel Anhorn, der Bereichsleiter Bleiche, der Sabine Balasch nachfolgt, die innerhalb der Bruderhaus Diakonie neue Aufgaben übernommen hat, wie er in seiner Begrüßung miteilte, sich herzlich für die Einladung bedankte und wie jedes Jahr den köstlichen Apfelsaft mitbrachte.
Alle zusammen sangen Lieder, die unsere Gäste mitgebracht und die sie einstudiert hatten, begleitet von ihrem Betreuer Jürgen Issler, an der Gitarre, dem Leiter des Sing- und Bibelkreises. Die vergangenes Jahr angekündigte neue Beleuchtung der Friedenskirche. konnte unseren Besuchern vorgestellt und von Wilfried Besemer demonstriert werden, der für die fach- und termingerechte Durchführung sorgte und dem anlässlich dieses Gottesdienstes Pfarrerin Kornelia Stysch und der Kirchengemeinderat dankte.
In ihrer Predigt sprach Pfarrerin Kornelia Stysch über den Propheten Elia, dem Gott als er sich enttäuscht und mutlos in der Wüste verkroch, einen Engel schickte, der ihn mit Brot und Wasser versorgte, worauf er gestärkt weiter gehen konnte um Gott schließlich zu begegnen und ihn anzunehmen, wie auch wir, wenn wir bereit sind. Eine fröhliche Schar der Kinderkirche hatte als Beitrag zu diesem Famileingottesdienst unter Anleitung von Natalie Salzer, eine eindrückliche Pantomime aufgeführt, über Elias Weg und schließlich seine Überzeugung, dass Gott bei ihm ist.
Mit Fürbitten gesprochen von den Gästen und der Kinderkirche, endete mit der Segenskette dieser schöne Familiengottesdienst.
Anschließend waren alle zu Kaffe und Hefekranz eingeladen.
Herzlichen Dank allen, die bei der Vorbereitung und Durchführung geholfen haben.

Gottesdienst mit Besuch von Freunden

Gospel meets Spätzle

Das war begeisternde Musik

Der große Gospel-Chor

(HG) “Sithi Molweni-Wir begrüßen euch alle“ mit dieser Melodie marschierten 41 hoch motivierte Sängerinnen und Sänger, nicht nur aus Reudern, am vergangenen Samstag 05.01. anlässlich des Gospelkonzerts in die Friedenskirche. Sie sorgten aus stimmigen Kehlen und vollen Herzen für mitreisenden Gospelklang zum Abschluss des Workshops an dem sie von Freitag an teilgenommen hatten, die begeisterten Zuhörer. Christian König, der Leiter des Kirchenchores, hatte, wie auch im letzten Jahr, eine vielseitige Auswahl an englischen und deutschen Titeln zusammengestellt, die auch Gelegenheit für Solostimmen boten. Mit reichlich Beifall für Sänger, Chorleiter und Peter Gölz, der schon während des  workshops mit dem Cajon rythmisch begleitete und damit eine wichtige Stütze war, endete dieses Konzert. Christian König erhielt für seine souveräne und mitreisende Leitung und Peter Gölz für seine rythmische Begleitung von Pfarrerin Stysch und den Teilnehmern ein kleines Dankeschön. Alle bedankten sich beim Bewirtungsteam für die vorzügliche Bewirtung während des workshops.
Zum Abschluss des Konzerts hatte Herr König alle schon zum Mitsingen im Projektchor anlässlich des Serenadenkonzerts im Juli eingeladen.


Gospelworkshop in Reudern

 

Direkt anmelden beim ev. Pfarramt Reudern: 

Tel.: 07022/33129, Mail: pfarramt.reuderndontospamme@gowaway.elk-wue.de

 

oder bei Christian König: 

Tel.: 0711/2333541, Mail: musikoenigdontospamme@gowaway.gmx.de