Rückblick 2014

Adventsbasar

Tuba trifft Piccoloflöte

Konzert Posaunenchor Reudern; Elisabeth Knöpfle-Schäfer; Christian König; Julian Feuchter; Junior Brass; Peter Gölz;

Konzertplakat 2014

Jubiläumskonzert des Posaunenchors Reudern mit vielfältigem Programm


Posaunenchormusik steht für manche immer noch für eher konservative Musikgestaltung. Ganz Anderes bewies der Reuderner Posaunenchor am Sonntagabend in der Friedenskirche. Ein für Bläserchöre eher ungewöhnliches Repertoire erklang. Chorleiter Peter Gölz und sein Ensemble musizierten sowohl im Posaunenchor-Reinformat, als auch gemeinsam mit Künstlern anderer Genres. Gesang, Keyboard, Akkordeon, Gitarre und Flöten waren bei einzelnen Stücken mit von der Partie, ergänzten reizvoll die Blechbläserstücke und setzten überraschende Highlights.

Der Posaunenchor Reudern konnte sich im Jahr 2013 über 55 Jahre Chorgeschichte freuen. Nun wurde mit einem Jahr Verspätung das Jubiläumskonzert realisiert. In der engagierten Gruppe musizieren rund 30 Bläser aus drei Generationen. Individuell vorbereitete Programme für Gottesdienste prägen zum großen Teil die wöchentlichen Proben. Die Gemeinschaft hat einen hohen Stellenwert. Das kam in den humorvollen Wort- und Pantomimebeiträgen zum Ausdruck, mit denen Peter Gölz und Eberhard Ellwanger die Musikstücke ankündigten. In Form von „Tagebucheinträgen“ des Chorleiters und einzelner Bläser erfuhr das Publikum Internas aus dem Choralltag, genauso wie Episoden aus den traditionellen Osterskifreizeiten in den Flumser Bergen.

Eröffnet wurde das Musikprogramm durch die Bläser mit der Karelia-Suite von Jean Sibelius. Sie erklang zuerst marschierend beim Intermezzo, danach einfühlsam und getragen beim beim Balladenteil, übermütig, spritzig und voller Lebensfreude beim Satz „Alla Marcia“. Aus einer ursprünglich für Orgel komponierten Sonate von Alexandre Guilmant interpretierte der Chor das Allegro Assai und entfaltete einen großartigen 10stimmigen Chorklang. Elisabeth Knöpfle-Schäfer begeisterte mit ihren Gesangsbeiträgen wie „Wonder of wonders“, mit einem leidenschaftlich temperamentvoll vorgetragenen schwedischen Lied und mit dem gefühlvollen Song „Fly with me“, bekannt aus dem Film „Wie im Himmel“. Neben dem Posaunenchor begleitete Christian König mit Keyboard, Gitarre und Akkordeon den Gesang. Auch seine vielfältige Art zu begleiten war für alle ein Genuss von höchster Qualität. Julian Feuchter spielte rhythmisch virtuos das Schlagzeug. Beim schottischen Boogie setzten Sandra Rohner (Piccoloflöte) und Markus Besemer (Blockflöte) mitreißende Highlights. Der Junge Bläserchor „Junior Brass“ begeisterte das Publikum mit der Aufführung des Cup-Songs, einer verblüffenden Kombination aus Rhythmus und Melodie, meisterhaft dargeboten mithilfe von Plastikbechern und Blechbläserinstrumenten. Besonders Sophie Blankenhorn, Ann - Milenka Gölz und Jule Grünenwald bewiesen dabei ihre perfekte Taktsicherheit.

Pfarrerin Stysch würdigte in ihrem Grußwort die Arbeit des Posaunenchors. Berührend und anregend, fröhlich und mitreißend, so beschrieb sie die Ausstrahlung des Chors. Musikalisches Gespür und gelebte Gemeinschaft seien die Stärken der Gemeindegruppe, die sich unter der Leitung von Peter Gölz engagiere. Die beiden Bläser, die seit der Gründung des Chors aktiv mitspielten, wurden geehrt. Es sind dies Manfred Metzger als langjähriger treuer Bläser und Adolf Deuschle, der den Chor als Leiter von Anfang an entscheidend mitgeprägt hat. „Ohne ihn wäre der Chor nicht das, was er heute ist,“ so Peter Gölz. Mit dem Spendenerlös für das Konzert unterstützt der Chor das Bildungsprojekt Yallow-Winter-Solidarity-Group, das in einem der ärmsten Länder der Welt, nämlich in Gambia, Kindern und Jugendlichen schulische Bildung ermöglicht.  




Elisabeth-Knöpfle-Schäfer und Christian König

Elisabeth Knöpfle-Schäfer und Christian König vierhändig am Klavier

Dank den grünen Männern

Das wohlverdiente Vesper nach großartiger Arbeit

Das wohlverdiente Vesper nach großartiger Arbeit

(HG) Kürzlich trafen sich 8 Akteure (siehe Bild), die bei 2 Einsätzen unter der Regie von Heiz Hekeler den Kirchgarten “aufgehübscht“ und gleichseitig pflegeleichter umgestaltet hatten, auf Einladung des Kirchengemeinderates zum verdienten Vesper in der Linde. Zuvor waren sie frohgemut und voll Elan beim Schaufeln, Graben, Heben, Karren und, und, und im Einsatz, und das trotz Dauerregen beim ersten Einsatz und Knochenarbeit beim Entfernen der Wackersteine. Bei den folgenden Einsätzen wurden dann die Lochsteine am Rand gesetzt, die U-Steine vom Moos befreit und das Unkraut zwischen den Pflasterritzen entfernt. Als Krönung schließlich, rankt nun an der Turm-wand eine hübsche Hortensie. Jetzt lädt der Kirchgarten zu allerlei Veranstaltungen ein und bietet Sitzgelegenheit auf den U-Steinen.
Ein weiteres Beispiel für gelungenes Miteinander zum Wohl unserer Kirchengemeinde, auch zu erkennen am Teller auf dem Gabentisch am Gemeindeforum, erinnern sie sich?
Von den Arbeitseinsätzen gibt’s mangels Zeit keine Bilder, wohl aber vom Vesper!

Abschlussgottesdienst

Kirchenchor Reudern unter der Leitung von Christian König

60 Jahre Kirchenchor Reudern

- Visitation 2014 -

(HG) Mit dem festlichen Abschlussgottesdienst am vergangenen Sonntag 19.10. endete eine ereignisreiche Woche in der Dekan Michael Waldman mit seiner Visitation unsere Kirchengemeinde begleitete. Der Kirchenchor unter der Leitung von Christian König, übernahm die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes und sang zu Beginn den Choral “Lobe den Herrn meine Seele“ aus vollem Herzen, da war Freude und Dankbarkeit über 60 Jahre Kirchenchor deutlich herauszuhören..

Die mahnenden Worte in Epheser 5,15-21 wolle er in seiner Auslegung keinesfalls in Verbindung zur  Visitation bringen, merkte der Dekan gleich zum Anfang seiner Predigt an. Vielmehr sprach er von der Nüchternheit und Besonnenheit die Wirklichkeit zu sehen wie dies Dietrich Bohnhoeffer tat, von christlicher Zuversicht getragen. Und er sprach vom Dank, der das Leben reicher macht, weil er mit Gott verbunden ist, “denn wir empfangen davon mehr als wir geben“.

Von den seit Anbeginn bis heute nur 4 Chorleitern und der Treue der Sängerinnen und Sänger zu ihrem Kirchenchor erzählte ihr Sprecher Walter Kurz in seiner Rückschau und freute sich über die stetige Weiterentwicklung des Kirchenchors, der heute bei der Begleitung des Gottesdienstes, auch bei unseren katholischen Mitchristen, ebenso mit Konzerten, Serenaden, Gospelworkshops, Singen im Krankenhaus, das Miteinander in unsere Kirchengemeinde bereichert. “Wir wünschen und hoffen, dass das so bleibt und sehen dem nächsten Jubiläum mit großer Zuversicht entgegen“, damit leitete er über zur Ehrung von Frieda Schäfer, Gerhard Besemer und Bert Küstner für 60-jährige Mitgliedschaft und Dorothea Gümbel für 25-jährige. Pfarrerin Kornelia Stysch hatte die Ehrung im Namen des >Verband Evang. Kirchenmusik In Württemberg< übernommen, überreichte auch Christian König die Urkunde der diese als Chorleiter für 60 Jahre Evang. Kirchenchor Reudern entgegennahm. Sie dankte allen, dass sie mit ihrem Singen Gott hörbar machen, damit uns alle bereichern und so Freude beim Singen haben können. Mit einem frischgebackenen Notenschschlüssel bedankte sie sich beim sichtlich überraschten Chor der ihn freudig entgegennahm.

“Das Vertrauen und die Gemeinsamkeit in ihrer Gemeinde ist spürbar gewachsen, ihre Gastfreundlichkeit ist deutlich spürbar“ begann anschließend der Dekan seine Eindrücke zu schildern, die er im Lauf der Woche bei zahlreichen Begegnungen und Gesprächen wie auch schon beim vorangegangenen Gemeindeforum im Mai über unser Gemeindeleben gewonnen hatte und beschrieb weiter. “Sie haben ein breites Angebot mit mehr als 30 aktiven Gruppen in denen sich ca.190 Ehrenamtliche, die von Pfarrerin dem Kirchengemeinderat(KGR) und der Gemeinde besonders wertgeschätzt werden, im Dienst der Liebe an jedermann“. Sich bei all dieser Vielfalt aber nicht zu übernehmen, empfahl Dekan Waldmann darauf zu achten. Denn wenn Neues beginnt, darf auch Altes aufhören um Kraft für Neues zu haben. Die Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde Oberboihingen ist mit Leben erfüllt und auf die Zukunft gerichtet, wie auch die stärkere Einbindung in die bürgerliche Gemeinde, von beiden Seiten, führte er weiter aus. “Ich bin gespannt darauf“, schloss er seine Eindrücke.

Zum Ständerling zu dem der Kirchenchor, nach dem Gottesdienst bei Sekt, Kaffee und Häppchen aufs Beste vorbereitet von seinem Bewirtungsteam, eingeladen hatte, waren viele zum angeregten Gespräch, auch mit dem Dekan, geblieben.

Diesen an Jubiläumsfeiern reichen Sonntag beschloss schließlich am Abend der Posaunenchor mit seinem Konzert anlässlich seines 55-jährigen Bestehens, was zwar schon vergangenes Jahr anstand, jedoch aus widrigen Umständen nicht zu realisieren war, unter dem Motto “ Von Tuten und Blasen“ …(keine Ahnung)! Nein!!!, natürlich nicht! Fulminant! Ein doppelter Genuss, vor allem ein musikalischer aber auch der launigen und gerappten Wortbeiträge wegen, die die gute Atmosphäre beeindruckend wiedergaben.. Erneut demonstrierte “unser“ Posaunenchor seine musikalische Vielfalt und sein Können, das diesen Chor auszeichnet mit einem breit gefächerten Programm von sinfonisch bis Volklore.. Diese Vielfalt demonstrierte auch Christian König, mit seinem Gastspiel an Gitarre, Akkordeon und am Klavier, einmal auch vierhändig gespielt, zusammen mit der Gesangssolistin Elisabet Knöpfle-Schäfer. Schön zu hören ihre klare Stimme in unterschiedlichen Liedbeiträgen. Auch an die Besucher war gedacht, sie waren mit einem schwedischen Lied herausgefordert. Den Schlusspunkt in diesem fantastischen Konzert setzte dann ein schottischer Boogie, in dem Sandra Rohner an der Picoloflöte brillierte. Auch der Posaunenchor hatte anschließend zum geselligen Plausch mit leckeren Knabbereien und Getränken eingeladen.

Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass sich der Dekan im Rahmen der Visitation, die vom Oberkirchenrat vorgegeben ist, vor dem eingangs erwähnten Gottesdienst im Verlauf der Woche bei zahlreichen Besuchen von Veranstaltungen und bei Gesprächen mit Pfarrerin, Kirchenpflegerin, Pfarramtssekretärin und Mesnerin ein Gesamtbild über Leben und Wirken in unserer Gemeinde gemacht hatte. Dazu besuchte er den ökumenischen Seniorennachmittag, den Mittagstisch, die Versammlung des Krankenpflegevereins ebenso hatte er die Ortsvorsteherin, den Schuleiter, Vertreterin und Vertreter der ortsansässigen Kirchen, des Kindergartens und alle Vereinsvorstände zum Gespräch und Austausch in Reudern’s Sportgaststätte eingeladen um ein umfassendes Abbild über Reudern‘s Gemeindeleben zu bekommen. Während der gemeinsamen Sitzung des Kirchengemeinderates in der folgenden Woche, zusammen mit Dekan Waldmann und Schuldekanin Dorothee Moser, beschrieben diese ihre Eindrücke wie auch Pfarrerin und Gemeinderäte die ihrigen, ergänzt um zukünftige Herausforderungen/Zielsetzungen. Die letztgenannten werden dann schließlich anlässlich einer geplanten Klausur unter Prioritätensetzung und Machbarkeit und der Auswertung der Tischkarten aus dem Gemeindeforum, gemeinsam erarbeitet. Auch Pfarrerin und KGR sind gespannt darauf.


Visitation und Ehrung der Chorjubilare; Kirchenchor Reudern Christian König

Visitation und Ehrung der Chorjubilare

Visitationswoche

             

Jubiläumskonzert -60 Jahre Kirchenchor-

Israel Schalom

Konzertplakat Kirchenchorkonzert 2014

(HG) Mit einem fulminanten Konzert feierte unser Kirchenchor am vergangenen Sonntag sein 60-jähriges Bestehen in der Friedenskirche mit der Aufführung des Oratoriums “Israel Schalom“ unter der Leitung von Christian König.

Vor Beginn des Konzertes dessen Idee zum Werk bereits im Frühjahr nach Rückkehr der Reisegruppe nach Israel entstanden war, gab Pfarrerin Kornelia Stysch beeinflusst durch die aktuellen kämpferischen Auseinandersetzungen zwischen Israelis und Palästinensern, eine Erklärung ab. Sie beschrieb wie die Teilnehmer bei ihrer Reise ein friedliches Land mit wenig spürbarem Polizei- und Militärpräsenz und in Jerusalem ein eingespieltes Miteinander von Juden, Christen und Palästinensern erlebt haben. Und dazu im krassen Gegensatz wir nun wieder das Leid und die Bedrohung der beide Seiten ausgesetzt sind, erleben müssen und sprach von der Bestürzung und Betroffenheit, die uns alle umtreibt aber auch unserer Verpflichtung nicht wegzuschauen und immer wieder für den Frieden zu beten, unterstützt durch Friedensverheißungen in der Bibel.

Die besondere Stilmischung dieses Werkes, das anschließend zur Aufführung kam und die Geschichte des Volkes Israel von den Anfängen bis zur Gegenwart erzählt, wird durch eine ungewöhnliche Besetzung erreicht, da außer der für Oratorien typischen Chor-Orchester-Solisten-Besetzung auch eine Band mitspielt und die nötigen rhythmischen und klanglichen Akzente setzt.

Der Dirigent “steuerte“ souverän durch klare Einsätze Chor, Solisten, Sprecher und Orchester durch das melodiöse und durch seine rythmischen Wechsel doch anspruchsvolle Werk, in dem neben Elementen aus Klassik und Pop bekannte Stücke der israelischen Folklore zu hören waren. Es war ein Vergnügen die Akteure des Chores nicht nur zu hören sondern zu beobachten, mit wie viel Engagement und Freude sie ihre Stimmen, von sicherer Hand geführt, erklingen ließen. Flöte, Oboe und Klarinette, unterstützt durch die Streicher und eine Brass Formation, führten die Zuhörer in die Klangwelt Israels hinein, die sich bis zu temperamentvollen Tanzrhythmen der Klezmer Musik steigerte. Auch die jüngere Geschichte wurde beleuchtet, indem ein Lied aus dem Wilnaer Getto in jiddischer Sprache gesungen wurde und am Ende des Werkes die Gründung des Staates Israel anklingt. Die Stimmen von Altistin und Bariton mit ihren klaren reinen Stimmen, waren ein weiterer Glanzpunkt dieses Hörgenusses, in dem der Erzähler anhand von Bibelstellen mit seiner ruhigen und akzentuierten Aussprache durch das Geschehen führte. Der weitestgehend gut verständliche Text der Darbietungen verstärkte dabei den Gesamteindruck dieses vielfältigen Werkes.

Der Jubel “Israel, Israel Volk des Herrn“ war dann furioser Schlusspunkt dieser rundum gelungenen Aufführung, die mit ebensolchem Beifall und stehenden Ovationen belohnt wurde.

Dem Sprecher des Kirchenchores Walter Kurz war es ein besonderes Anliegen bei allen Protagonisten unterstützt von den Zuhörern einzeln zu bedanken. Ein besonders wichtiges Anliegen war ihm aber anlässlich des 60-jährigen Chorjubiläums die Gelegenheit zu nützen, sich bei Bert Küstner, Frieda Schäfer und Gerhard Besemer zu bedanken, die, man glaubt es kaum, seit Anbeginn also 60 Jahre mitsingen und ein eindrücklicher Beweis sind, dass Singen einen jung hält. Auch die Zuhörer dankten ihnen mit besonderem und anhaltendem Beifall.

 

Beim anschließenden “Ausklingen“ im Gemeindesaal bei köstlicher Bewirtung, war viel Begeisterung zu hören und Dank zu sagen an das Team des Kirchenchores für deren Vorbereitung.

Für annähernd 1310,-€, Spenden, ein wahrlich fürstlicher Betrag zugunsten des Konzertes, sei an dieser Stelle herzlich gedankt.

 

 

 

 

 

Kirchenchorkonzert Israel Schalom

Der große Chor samt Instrumentalisten und Solisten

Elisabeth Knöpfle-Schäfer,

Stehender Applaus auch für die Solisten und den Sprecher:

Einladung zum Gemeindeforum am Montag, 26. Mai 2014, 19 - 22 Uhr

Im Rahmen der Gemeinde-Visitation, die vom 12. bis 19. Oktober durch Dekan Waldmann in unserer Gemeinde durchgeführt wird, findet am Montag, den 26. Mai, von 19 bis 22 Uhr ein Gemeindeforum in der Friedenskirche statt.

Unter dem Motto „Alle an einem Tisch“ entwerfen wir ein aktuelles Bild unseres Gemeindelebens. Einmal aus der Sicht von innen, aber auch aus der Sicht von außen.

Zum Gemeindeforum laden wir Sie alle herzlich ein!

 

Es beginnt um 19 Uhr mit einem liturgischen Auftakt. Anschließend folgt die „Innenwahrnehmung“Dabei stellen sich alle Gruppen und Kreise mit einem Symbol vor, welches zeigt, wie das Gemeindeleben durch die Gruppe/den Kreis bereichert wird.

 

Die „Außenwahrnehmung“ wird durch kurze Redebeiträge gestaltet. Vertreter der weltlichen und katholischen Gemeinde Reudern sowie der örtlichen Vereine und der Schule schildern, wie sie unsere Kirchengemeinde von Außen wahrnehmen. Auch die Jugend und junge Familien schildern ihre Beobachtungen.

 

Nach einer Pause, in der Leib und Seele gestärkt werden, ist genügend Zeit und Raum für den Austausch in Kleingruppen. Was haben Sie gehört? Wahrgenommen? Was war für Sie neu, bekannt, befremdlich, interessant? Wo will die Gruppe in der Zukunft stehen und wofür? Inwiefern kann die Gemeinde unterstützen? Was fehlt? Wie entwickelt sich die Gemeinde insgesamt weiter?

 

Am Ende werden die Ergebnisse zusammengetragen und allen vorgestellt.

 

Gestärkt und mit einem neuen Wir-Gefühl geht der Abend zu Ende. Das wünscht sich das Vorbereitungsteam.

 

Wir freuen uns auf Sie als Gemeindemitglied, als Mitarbeiterin, als Mitarbeiter, als Gäste. Sie sind bei uns herzlich Willkommen!

„Alle an einem Tisch“ Bericht über das Gemeindeforum

Im Vorfeld des Gemeindebesuchs von Dekan Waldmann (Visitation) der Ev. Kirchengemeinde Reudern im Oktober hatten der Kirchengemeinderat und Pfarrerin Stysch am 26. Mai zu einem Gemeindeforum eingeladen. Viele hatten in der gut besuchten Friedenskirche Platz genommen zusammen mit den geladenen Vertretern der Vereine und Kirchen, der Schule und der bürgerlichen Gemeinde. Der “Gedeckte Tisch“ war das Motto des Forums, in dem ein aktuelles Bild des Gemeindelebens in Reudern entworfen wurde. In der Kirche stand als Hingucker eine reich gedeckte Tafel. Auf 34 Tellern hatten Gruppen und Mitarbeitende kreativ und einfallsreich ihre Aktivitäten mit Symbolen dargestellt und beschrieben. Ein wahrer Augenschmaus mit vielen sinnigen Details.

Die Moderation hatte der Gemeindeberater Pfarrer Frieder Dehlinger übernommen, der souverän durch das Programm führte.
Neben Beiträgen von Ehrenamtlichen, die sich in der Kinder- und Jugendarbeit, für Senioren, bei Festen, in der Ökumene, bei besonderen Gottesdiensten und im Kirchen- und Posaunenchor engagieren, wurde der Blick auch von außen auf die Gemeinde gerichtet.

In der Folge beschrieben die Ortsvorsteherin Marietta Weil, Erich Haas stellvertretend für alle Vereine, Antonie Haas und Christine Haro (in Vertretung von Schulleiter Helmut Stotz) jeweils ihre Außenwahrnehmung, ergänzt durch jeweilige Wünsche an unsere Kirchengemeinde. Sie beschrieben unisono das offene und lebendige Miteinander zwischen Kommune, Schule, Kirchen und Vereinen. Um nur einige Beispiele zu nennen: Die ökumenische Zusammenarbeit z.B. in Form von Gottesdiensten, beim Abendgebet, bei den Kinderbibeltagen, der Sternsinger-Aktion oder beim Singen in der Wendelinskirche. Die Gastveranstaltungen vom Liederkranz und vom Musikverein Reudern in der Friedenskirche sind eine besondere Verzahnung zwischen Kirchengemeinde und Vereinen.
Geschätzt wurde auch, dass die Pfarrerin Religionsunterricht in der Schule erteilt und damit das Kollegium unterstützt.
Der von ehrenamtlichen Frauenteams und dem Evangelischen Krankenpflegeverein verantwortete Mittagstisch für die Älteren wird als diakonischer Beitrag der Kirchengemeinde verstanden.

Gewünscht wurden von den Außenwahrnehmenden unter anderem: weiterhin eine gute Zusammenarbeit, aber auch Offenheit für neue Formen der Begegnung mit der bürgerlichen Gemeinde. Integration der Neuzugezogenen. Beachtung der demografischen Entwicklung in der Gesellschaft. Nicht zu viel in Gottesdienste “packen“. Christliche Werte offen weitergeben, um nur die markantesten zu nennen.
Besonders beindrucken war für viele der Beitrag von zwei konfirmierten Jugendlichen, die schilderten, wie sie während ihrer Konfirmandenzeit in die Gemeinschaft hineinwuchsen und Glauben erlebten.


Im letzten Teil der Veranstaltung wurde eine Zusammenfassung der markantesten Wahrnehmungen, die von Kleingruppen an den zahlreichen Tischen erarbeitet worden waren, verlesen. Diese beschrieben unter anderem: dass die Gemeinde im Ort ein hohes Ansehen genießt, eine anerkannte und wichtige Partnerin für Schule, Vereine und Kommune ist und damit  Menschen verbindet. Dass die Sonntagsgottesdienste geschätzt werden, deren Besuch jedoch nicht immer so ist wie man ihn sich wünscht. Dass die Kultur der Wertschätzung vom Leitungsstil der Pfarrerin geprägt wird und sich damit auf das gesamte Miteinander auswirkt. Dass die Gemeinde sich gegenseitig Raum lässt für verschiedene, manchmal auch spannende Ausprägungen von Frömmigkeit. Dass erstaunlicherweise aber die benachbarten Kirchengemeinden und der Bezirk nicht erwähnt wurden.

Am Anfang und zwischendurch war Gelegenheit bei einer spritzigen Maibowle und bei köstlichen Häppchen und anderen Getränke zu entspannen und den  angeregten Gedankenaustausch fortzuführen.

Alles in allem war es eine aufgeschlossene, lebhaft geführte Veranstaltung, zu der nicht zuletzt Kirchen- und Posaunenchor mit ihrer musikalischen Begleitung beitrugen, mit vielen Eindrücken und Anregungen, die der Kirchengemeinderat als Ansporn für sein zukünftiges Wirken versteht.

Allen Helferinnen und Helfern sei für ihr Engagement bei Vorbereitung und Durchführung herzlich gedankt, besonders auch Pfarrer Dehlinger, der uns sicher durch das Programm lotste.

Gemeindenachmittag mit Frühjahsbazar

Einladung zum Weltgebetstag 2014

 

 

 

 

 

Einladung zum Frauenfrühstück

Familiengottesdienst mit Freunden von der Bleiche

Am Sonntag 9.2. feierten wir unter dem Motto “Ein Mensch sieht was vor Augen ist, Gott aber sieht das Herz an“ zusammen mit unseren langjährigen Freunden von der Bruderhaus Diakonie Ermstal Familiengottesdienst in der voll besetzten Friedenskirche. Dieses Jahr schon zum 40! mal. Musikalisch begleitet wurde dieser  schöne Gottesdienst von unserem prächtigen Posaunenchor. Einige der Konfirmanden hatten gut vorbereitet mit ihrem geschätzten Beitrag, im Gottesdienst die Schriftlesung und das Fürbitte-Gebet übernommen.
Nach der Begrüßung durch Pfarrerin Cornelia Stysch hatte Daniel Anhorn über die Aktivitäten in der Bleiche berichtet, wo für 50 Menschen behütete Heimat gegeben wird, wie auch in den Bereichen  Ermstal und Schwalbennest, die wiederum zur Behindertengruppe Neckar-Alb gehören wo 500 Mitarbeiter beschäftigt sind. So nehmen sie z. B. an Freizeiten teil, begleiten ein Projekt in Tansania, waren auf dem Kirchentag in Hamburg, feierten den Gustav-Werner-Tag zu Ehren ihres Gründers und pflegen die über die Jahre gewachsenen Freundschaften wie z.B mit unserer Kirchengemeinde, auf deren Besuch sie sich jedes Jahr von neuem freuen. So wie auch wir, das sei an dieser Stelle angemerkt. Immer im Bestreben das Beste zu geben, seien sie auch immer auf der Suche nach Betreuern wie Krankenschwestern, Helfern oder Ehrenamtlichen als Mitarbeiter, die sie bei ihrer Arbeit unterstützen.
Auch von uns gab es einiges zu berichten. Wir feierten u.a. unser traditionelles Sommerfest, auch die Musiknacht “Church of lights“ zusammen mit Jugendlichen aus unserer Partner-Gemeinde Oberboihingen anlässlich der sich die Bewerber für die Kirchengemeinderatswahl vorstellten. Und Anfang Januar war mit 50 Teilnehmern zum 3. mal der Gospel Workshop mit abschließendem Konzert als high light. Davor wurden Ende Dezember 3 Frauen und 4 Männer in den Kirchengemeinderat gewählt, der wiederum Andrea Besemer als Vorsitzende wählte. In dieser Eigenschaft erhielt Sie von unserer Pfarrerin 5kg Kirchenrecht in Buchform ausgehändigt, nein, nicht zum auswendig lernen, nur zum gelegentlichen nachschlagen.
Wie jedes Jahr erfreuten uns unsere Freunde des Sing- und Bibelkreises mit einem Spiel und Liedern jeweils einstudiert von ihrem Betreuer Jürgen Issler, der auch an der Gitarre begleitete. Ihr Spiel, getreu dem o.e. Gottesdienst-Motto, zeigte den Kampf David’s der gestärkt im Wissen, dass Gott bei ihm ist und ihn auserwählt hat, den scheinbar übermächtigen Goliath besiegte, was anschließend Pfarrerin Stysch in ihrer Ansprache zum selben Thema aufgriff.
Nach dem Gottesdienst kamen alle im Gemeindesaal bei Kaffee und Hefekranz in fröhlicher Runde zusammen und genossen zu den schmackhaften Vesperbroten den mitgebrachten Apfelsaft. Und genau in dieser Runde verlautet “aus gut unterrichteten Kreisen“, dass sich das diesjährige Treffen, wie eingangs erwähnt, zum 40. mal jährte, was gleichermaßen Gäste wie Gastgeber freudig erstaunen ließ.
Allen Helfern, die zum Gelingen dieses Treffens beigetragen haben, besonders den Konfirmanden, die die Bewirtung mit übernommen hatten, sei an dieser Stelle herzlich gedankt.

 

 

 

Besuch von Freunden

Mitarbeiterfest

(HG) Am Samstagabend 18.01. war richtig volles Haus im Gemeindezentrum der Friedenskirche. Dorthin waren annähernd 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einladung unserer Pfarrerin und des Kirchengemeinderates gefolgt, die sich nach dem Sektempfang mit einem fetzigen Song und selbst gereimtem, passend auf die einzelnen Gruppen, vom Klavier begleitet, bei den vielen Ehrenamtlichen bedankten. Der Anblick vom Foyer aus über die erwartungsvolle Gästeschar und die schön gedeckten Tische, war begeisternd. Vor dem Hauptgang(Essen) servierte das Duo “Q-Rage“ eine rasante kabarettistische Vorspeise, und was für eine!
Näheres dazu lesen sie in der nächsten Ausgabe.
Was macht eine Singbegeisterte, die sich sehnlich gewünscht hatte endlich mal bei “Sahnehäubchen“ im Kirchenchor mitsingen zu können, jedoch zum Lochabdichtsitzen im Kirchendach muss, gemäß dem von der Kirchenpflegerin erstellten Exel-Einsatzplan für die Freiwilligen der Abteilung Technik und Gelände? Sie geht pflichtbewusst zum Einsatz, weil sie leider keinen Socken zum abdichten dabei hat, lässt sich aber den Genuss nicht entgehen nach Einsatzende einen “Kokobanana“ im Liegestuhl zu schlürfen, serviert von den Aktiven der Jungschar. Mit solchen und  zahlreichen weiteren humorig geistreichen Beispielen “sketchten“ die 2 vom Duo “CouRage“ in furiosem Tempo durch ihr Programm und beschrieben damit das Engagement aller Ehrenamtsgruppen, die unser vielfältiges Gemeindeleben kennzeichnen. Die eingeladenen Mitarbeiter, hatten unter anderem. ihre helle Freude dabei, wie die von ihnen genannten Begriffe wie Wut, Freude, Liebe oder Erleichterung, in rasantem Tempo pantomimisch umgesetzt wurden. Der Knüller kam dann nach fast zwei Stunden, die wie im Flug vergingen, zum Schluss. Zwei aus dem Publikum mussten spontan die beiden von “CouRage“ mobilisieren, die zwar sprechen, sich selbst aber nicht bewegen konnten. Die Situationskomik dabei war phänomenal, denn Mobiliseure wie auch Publikum lachten dabei zwerchfellerschütternd um die Wette.
Nach dieser furiosen “Vorspeise“ gingen alle begeistert erheitert zum Hauptgang und anschließenden Dessert an die reich gedeckten Tische in den Gemeindesaal zurück und saßen in gemütlicher Runde beim ein oder anderen Gläschen beisammen.

Verabschiedung des alten und Verpflichtung des neuen KGR am 12. Januar 2014

Gospelworkshop 2014

Gospel meets Spätzle

(HG) Auch dieses Jahr wurden im Konzert am Samstag 05.01. in der voll besetzten Friedenskirche afrikanische , englische sowie deutsche Gospels von sage und schreibe 53 Sängern serviert, zum Abschluss ihres Workshops der am Freitag begonnen hatte. Die Begeisterung der Sänger hatte sich schnell auf die Besucher übertragen, begünstigt auch durch die Einladung des Chorleiters Christian König an das Publikum, den Chor rythmisch zu unterstützen. Einige von den Sängerinnen und Sängern hatten dabei Gelegenheit solistisch aufzutreten.
Mit reichlich Beifall für Sänger, Chorleiter und Peter Gölz, der schon während des  workshops mit dem Cajon rythmisch begleitete und damit eine wichtige Stütze war, endete dieses Konzert nach einer Zugabe und dem Auszug der Sänger, wie schon beim Einzug, mit der Melodie „ Singa Yesu Singa“
Christian König erhielt für seine souveräne und mitreisende Leitung und Peter Gölz für seine rythmische Begleitung vom Team des Kirchenchors ein kleines Dankeschön. Christian König seinerseits bedankte sich bei allen Helferinnen, die bei Vorbereitung und Durchführung  von Workshop und Konzert engagiert waren.
Auch dieses Jahr ist ein Projektchor für die Sommerserenade in Planung, wozu rechtzeitig eingeladen wird.