AKTUELLES



Kücheneinbau im Gemeindezentrum Friedenskirche

Liebe Gemeindeglieder,
 
die Einbauarbeiten der neuen Küche für unser Gemeindezentrum sind nun abgeschlossen. Eine schöne Edelstahlküche mit ausreichend Stauraum und professionellen Geräten lädt zum Kochen und Backen ein.
Nutzen Sie die neuen Möglichkeiten dieser Küche!





Evangelischer Bezirkskirchentag Nürtingen vom 11. bis 18. Juli 2010

Das komplette Programm mit allen Veranstaltungen steht hier zum download bereit:
 
Programm im pdf-Format


FÖJ im Diakonieladen Nürtingen


RÜCKBLICK



Liturgischer Spaziergang am 18. Juni 2010


Am 18. Juni 2010 trafen sich 89 Frauen aus vielen verschiedenen Kirchengemeinden in Neckartenzlingen zu einem liturgischen Abendspaziergang unter dem Motto „Soweit der Himmel reicht“. Traditionell wird er alljährlich im Juni vom Bezirksarbeitskreis Frauen (BAF) vorbereitet und durchgeführt.
 
Dekan Michael Waldmann setzte zu Beginn des Abends das im April für vier Jahre neu gewählte BAF‑Team des Kirchenbezirks Nürtingen im Rahmen eines kurzen feierlichen Gottesdienstes in sein Amt ein. Dies geschah ganz bewusst, um den sechs Teamerinnen Gottes Segen mit auf den Weg zu geben, und dies im Beisein der Frauen, für die sie sich ehrenamtlich engagieren. Er überbrachte auch Grüße von Ilse Ostertag vom Evangelischen Frauenwerk Württemberg in Stuttgart. Es sei sehr erfreulich, dass sich im Kirchenbezirk Nürtingen ein so reges und großes Team gefunden habe.
 
 

Das neu ins Amt eingesetzte BAF-Team mit Dekan Michael Waldmann
Das neu ins Amt eingesetzte BAF-Team mit Dekan Michael Waldmann
(von links nach rechts: Beate Haußmann, Dekan Michael Waldmann, Karin Löw, Irene Waldmann, Lore Mahrt, Andrea Weiler, Waltraud Kurz)


89 Frauen gehen unter dem weit reichenden Himmel von Neckartenzlingen spazieren.

89 Frauen gehen unter dem weit reichenden Himmel von Neckartenzlingen spazieren.

Nachdem es bis zum Nachmittag noch stark geregnet hatte, zeigte sich der Himmel am Abend – passend zum Thema - in allen seinen Facetten: Sonnenschein, leichter Nieselregen, große graue Wolken und nebliger Dunst begleiteten die große Frauengruppe auf ihrem Weg. An besonderen Stellen des rund einstündigen Spazierganges durch die sommerlichen Felder um Neckartenzlingen wurden kurze Pausen zum Innehalten eingelegt. Besinnlich, abwechslungsreich und sehr kreativ waren diese Haltestationen vom BAF‑Team vorbereitet worden, alle zum Thema „Soweit der Himmel reicht“: eine irische Geschichte mit dem Fazit „Das Land ist reich an himmlischen Schätzen, man muss nur die Augen offen halten.“, gemeinsam gesungene Lieder, vorgelesene Psalmen, Gebete und Texte mit geistigem Impuls, die Aktion Brot brechen und Wasser trinken als Zeichen der Gemeinschaft und ein einfach zu erlernender Kreistanz. Auch wurde ein Teil des Weges schweigend zurückgelegt, um Himmel, Natur und Leben für kurze Zeit einmal anders (intensiver) wahrzunehmen.
 
 
Der Abend klang im evangelischen Gemeindehaus Neckartenzlingen aus, wo einige Frauen des dortigen ökumenischen Frauenfrühstücks-Kreises ein wunderbares Buffet aufgebaut hatten. Wahrlich ein Schmaus für Augen und Gaumen! Das BAF‑Team hatte den Saal dafür festlich hergerichtet, natürlich in der Farbe und mit Motiven des Himmels: Blau, Regenbogen, Schnee und Wolken fanden sich auf den Tischen wieder. Bevor alle Teilnehmerinnen sich bereichert durch diesen rundum gelungenen „himmlischen Abend“ auf den Heimweg machten, dankte das BAF‑Team noch Dekan Waldmann für den Gottesdienst und seine Teilnahme am Spaziergang als einzigem Mann mit so vielen Frauen, den vier jungen Blechbläserinnen Hanna Zeile, Daniela Kurz, Susanne und Annette Haußmann vom Posaunenchor Reudern für die perfekte musikalische Begleitung sowohl in der Kirche als auch bei den Stationen entlang des Weges und den fleißigen helfenden Händen in der Küche.
 
Sabine Schmid


Abschiedsgottesdienst am Pfingstfest

Abschiedsgottesdienst von Pfarrerin Maren Pahl

Abschied von Pfarrerin Maren Pahl


Zum festlichen Gottesdienst am Pfingstsonntag, musikalisch von Kirchen- und Posaunen-Chor begleitet, waren viele Christen in die Friedenskirche gekommen um Pfarrerin Maren Pahl leb wohl zu sagen. In ihrer Predigt sprach sie von der Bewegung -“Pfingsten heißt Bewegung“- die die Jünger erfuhren als der heilige Geist über sie kam. Auch so eine Bewegung, erlebt im Heute mit Fassung und gestützt auf ihren Glauben, unsere evangelische Kirchengemeinde ganz direkt durch den Abschied von ihrer geschätzten und geachteten Pfarrerin. Das gemeinsame Abendmahl, ihrem Wunsch entsprechend, in großem Kreis um Altar und bis hinein in den Gemeindesaal reichend, war ein besinnliches und gleichsam Trost gebendes Erlebnis. Alle Kirchengemeinderäte sprachen im Gottesdienst das Fürbittegebet mit Dank an Maren Pahl für ihren Dienst und ihre Liebe in unserer Gemeinde und für ihre lebendige Auslegung des Wort Gottes. Sie baten um Trost für die Menschen, denen der Abschied schwer fällt und dass weiter wachse, was in unserer Gemeinde an gutem entstanden ist.
Es war ein bewegender Abschied, wie auch im anschießenden Empfang deutlich zu spüren war.


Es war ein bewegender Abschied am Pfingstsonntag im Gottesdienst, was auch beim anschießenden Empfang deutlich zu spüren war. Von allen Seiten, von Pfarramtskollegen, Vertretern der Kirchengemeinden und vielen Weggefährten, gab es Worte des Danks und der Anerkennung für das Wirken von Pfarrerin Maren Pahl, das von Offenheit, Herzlichkeit und Aufgeschlossenheit den Menschen gegenüber geprägt war. Offenheit auch für Neues, und somit auch eine Form von Bewegung von der in ihrer Predigt im Gottesdienst die Rede war.
Quasi zur Würdigung ihres Wirkens und zur Erinnerung, widmete ihr der Kirchengemeinderat jetzt schon eine Steinplatte mit ihrem Namen und denjenigen ihrer Vorgänger, zur Befestigung in unserer Friedenskirche. Viele Haupt- und Ehrenamtliche der Gruppen aus unserer Kirchengemeinde, hatten ihren Dank und guten Wünsche in Wort und Bild, zu einem Album geheftet, mit “Erinnerungen“ betitelt, ganz persönlich für sie verfasst. Die Kirchengemeinderäte ihrerseits, verabschiedeten sich mit ihrem gemeinsam gesungenen und viele bewegenden Lied “Geh unter der Gnade, geh mit Gottes Segen“ und sagten ihr damit a-dieu.
Zum guten Schluss gab es von vielen Weggefährten und Freunden aus dem nicht enden wollenden Strom, herzlichen Händedruck und Umarmung.


Verabschiedung
Verabschiedung
Verabschiedung

Verabschiedung



Konfirmation am Sonntag, den 16. Mai 2010

um 9.30 Uhr in der Friedenskirche Reudern

von links nach rechts:
oben:
Felix Ost, Lydia Haußmann, Marei Podehl,
Lukas Deschler, Franziska Haro Hasprich,
Katja Haußmann, Robert Rohner, Jessica Braun,
Kevin Scheu, Daniel Fiore, Johannes Hufnagel,
unten: Armin Schlotz, Nadja Wiesenberg,
Franziska Oelkrug, Isabell Besemer, Simon Vlahek,
Leah Storz, Max Koch, Timo Guth, Daniela Schmidt,
Philipp Schäfer, Alexander Stephan, Jonas Stephan
und Pfarrerin Maren Pahl.   


14. März: Wie wars beim Gemeindecafe und Frühjahrsbasar, bei der Gemeindeversammlung?

- Frühjahrsbasar und Gemeindecafe
Es war schön! Die, die da waren (es war eine gut überschaubare Personenzahl) haben miteinander einen schönen Sonntagnachmittag verbracht mit einer tollen Auswahl an leckeren Kuchen in unserem wunderschön österlich und frühlingshaft bestücktem Gemeindesaal, und man konnte die schönen Stücke zu erschwinglichen Preisen ja erwerben und nach Hause mitnehmen! Außerdem kommt man bei einem Gemeindecafe immer über so mancherlei ins Gespräch, woraus allerhand Gutes sich entwickeln kann - man kennt sich jetzt eben noch ein bisschen besser.
- Gemeindeversammlung
Um 17 Uhr eröffnete Kirchengemeinderätin Karin Besemer als Moderatorin dann die Gemeindeversammlung. Kirchenpflegerin Bärbel Schertler informierte mit einer Powerpoint-Präsentation über die finanzielle Situation unserer Kirchengemeinde. Die Gemeindegliederzahl mit Hauptwohnsitz, die Grundlage ist für die Kirchensteuerzuweisung, nimmt ab aufgrund von Wegzügen der jungen Gemeindeglieder zu Ausbildung und Studium. Ältere Gemeindeglieder wechseln in den Nebenwohnsitz-Status, wenn sie in ein Pflegeheim umziehen. Weil wir also immer weniger Geld aus den Kirchensteuern bekommen, sind für unsere Gemeinde die Opfer und Spenden und der Gemeindebeitrag sehr wichtig, um unser Gemeindeleben schön zu gestalten. Kirchengemeinderätin Susanne Haußmann stellte dann das vorliegende Angebot für die neue Einrichtung unserer neugebauten Küche vor. Bisher behelfen wir uns mit der umgebauten und in vor allem ehrenamtlicher handwerklicher Arbeit mit kleinen Mitteln erweiterten 41 Jahre alten Teeküche. Dem Kirchegemeinderat war wichtig, von der Gemeindeversammlung Unterstützung für den Kauf der neuen Küche zu bekommen, obwohl gleichzeitig an anderen Stellen unserer Gemeindearbeit auch großer Erneuerungsbedarf besteht, ganz besonders was die Stühle in Kirche und Gemeindezentrum angeht. Auf der Gemeindeversammlung wurde ein Beispiel eines reparierter Kirchenstuhls vorgestellt, ausprobiert und für gut befunden. Nach Diskussion und Meinungsfindung der Gemeindeversammlung für die Anschaffung der neuen Kücheneinrichtung und für eine sofortige portionsweise Reparatur der Stühle im Kirchraum über die Behindertenwerkstätte, in Ursberg bei der der Probestuhl repariert wurde, schloss die Gemeindeversammlung um 17.45 Uhr.
- Abendgottesdienst
Ein schöner Abendgottesdienst mit unserem Posaunenchor schloss diesen gemeinsam Sonntagnachmittag ab.
- Ausblick
Inzwischen hat der Kirchengemeinderat die entsprechenden Beschlüsse gefasst. Wir kaufen uns also eine neue, funktionelle  Kücheneinrichtung und lassen die Stühle in der Kirche nach und nach reparieren. Der Erlös des Frühjahrsbasars mit Gemeindecafe trägt dazu bei, Zwischenstand ist bereits bei über 500.- Euro. Ganz herzlichen Dank der Bastelgruppe um Frau Busse für ihr tolles Engagement für unsere Gemeinde! Wir bitten die Gemeinde, die Beschlüsse nach der Gemeindeversammlung durch einen guten Gemeindebeitrag 2010 zu unterstützen!
Maren Pahl.      


Weltgebetstag

"Lob dem Ewigen", Reine Claire Nkombo, Yaoundé/Kamerun

"Lob dem Ewigen", Reine Claire Nkombo, Yaoundé/Kamerun


Wieder ein wunderschönes Weltgebetstag-Fest in Reudern!
401,48 Euro für die wichtigen Hilfsprojekte, die die Weltgebetstagsbewegung in vielen Ländern unterstützt, das ist das finanzielle Ergebnis. Das gefühlte Ergebnis ist noch um Vieles höher! Am 1. Freitag im März 2010 kamen wie in 170 Ländern der Welt auch bei uns in Reudern viele Menschen zusammen und erlebten durch den gemeinsam nach dem Vorschlag aus Kamerun gefeierten Gottesdienst mit anschließendem Essen ein tolles Fest. Es ging daraum, gerade angesichts großer Probleme das Leben zu feiern, das Gott gibt. Aus dem Fest zum Gotteslob kann die Kraft geschöpft werden, alle Probleme anzugehen und gemeinsam auf Veränderung hinzuarbeiten. "Alles, was atmet, lobe Gott", das war das Motto. Bei uns in Reudern nehmen jedes Jahr mehr Menschen am Weltgebetstag, zu dem Frauen ökumenisch einladen, teil. Ganz herzlichen Dank den vielen, die sich dieses Jahr eingebracht haben im wunderbaren Schmuck der Wendelinskirche, bei der Anleitung des gemeinsamen Tanzes im Gottesdienst, herzlichen Dank an Carola Winkler für die gute Predigt und allen Sprecherinnen im Gottesdienst für ihre klaren Worte, der ombo für die musikalische Begleitung und allen, die mit Backen und Kochen und Tisch decken in afrikanischer Dekoration und hinterher alles wieder aufräumen zum Gelingen des Festes beigetragen haben, dazu allen, die als Gäste gerne gekommen sind! Freuen wir uns schon jetzt auf das nächste Jahr, wenn der Entwurf aus Chile kommt! Wann? Natürlich am 1. Freitag im März - gleich vormerken, liebe Frauen und Männer!
 






Ein Familienkonzert der Luftklinger

Zwerchfell trifft Blasebalg - Blech trifft Orgel

(HG) Zur Stunde der Kirchenmusik gab der Posaunenchor Reudern am Samstag 27. Febr ein Gastspiel mit Orgelbegleitung in der Stadtkirche St. Laurentius, unter Leitung von Peter Gölz.

Gleich im ersten Stück, “Grand Choeur Dialogue“ betitelt, nahmen Bläser und Orgel im Dialog untereinander, die Zuhörer mit in eine grandiose Klangwelt. Das von Eugène Gigout für Orgel komponierte und von Gary Olsen bearbeitete Werk mit seinen extrem schnellen Läufen und den kurzen Übergängen zwischen den einzelnen Stimmen, sprüht vor Kraft und Energie die präzise gespielt, überzeugend zu hören war. Ein wahrhaft tolles Klangerlebnis.
Sehr schön auch herausgearbeitet der Spannungsbogen und die Brillanz im “Feierlicher Einzug“ von R. Strauss, ursprünglich für Blasorchester, von Max Reger jedoch für Bläser, Orgel und Schlagzeug umgeschrieben, mit dem anfänglichen Piano, das sich dann mit zunehmenden Tempo zum bombastischen Finale steigerte. Das klang richtig gut, und erinnerte an “Also sprach Zarathustra“.
Dazu standen die Bachchoräle “Werde munter mein Gemüte“ und die beiden Choräle “Christ, der du bist der helle Tag“, der zweite aus den Neumeister-Chorälen, in besinnlichen Kontrast, einfühlsam gespielt von Kantorin Angelika Rau-Čulo an der prächtigen Goll-Orgel. Sie hat damit ihr “Geschenk“ an den Posaunenchor zum 50-jährigen Jubiläum 2008 eingelöst. ein, so kann man sagen, für alle sehr spannendes und erfüllendes Erlebnis.
Das “Laudate Pueri“ zu deutsch: Lobet ihr Kinder den Namen Gottes…“, komponiert für dreistimmigen Knabenchor von Felix Mendelssohn Bartholdy, spielten an diesem Abend solistisch die 4 Bläser Markus Besemer, Eberhard Ellwanger, Peter Gölz und Mathias Schietinger, im Zusammenspiel mit der Orgel klar und rein anzuhören.

Pfarrerin Dorothea Gölz-Most aus Oberboihingen hatte für Ihre Lesungen sowohl Jesaja 60 gewählt, passend unter anderem zu dem Titel “Sonne der Gerechtigkeit“ und dem Bachchoral “Christ, der du bist der helle Tag“, in dem vom Licht und der Herrlichkeit des Herrn die Rede ist, als auch den Text zum “Geistliches Lied“ von Johannes Brahms gelesen, und somit die Verbindung zwischen Wort und Musik hergestellt.
Die 3 Sätze  in “Sonne der Gerechtigkeit“ von Friedrich Zipp, einem zeitgenössischen Komponisten, standen in reizvollem Kontrast zueinander, mal sehr langsam, um sich selbst kreisend, weich, vordergründig harmonisch, dann wieder sehr zügig und mit kräftigen Klängen der Bläser , aufweckend, strahlend –wie die “Sonne der Gerechtigkeit“- und dann mündend in den einstimmig ebenso strahlend von den Bläsern gespielten Choral “Gib den Boten Kraft und Mut. Im Allegro moderato war dabei Angelika Rau-Čulo mit Hand und Fuß, sehr sicher auch am Pedal und modern im Klang, an der Orgel in ihrem Element.
Noch einen Beweis ihres Könnens gaben Bläser und Organistin im “Geistliches Lied op. 30“, einem Doppelkanon von Johannes Brahms, in dem der Tenor den Sopran, der Bass den Alt jeweils einen Ton tiefer imitiert. und durch die Orgelbegleitung beeindruckend weicher klingt.
Nach “Nun danket alle Gott“ von Sigfrid Karg-Elert ursprünglich für Orgel komponiert, hier aber für Bläser und Orgel umgeschrieben erklang  “Rigaudon“, ein Paartanz, von André Campra komponiert und hier arrangiert für 5-stimmige Bläser, Orgel und Trommel. Ein kraftvoll gespieltes majestätisch klingendes Werk und ideal geeignet als Finale dieses insgesamt musikalischen Hochgenusses.
Der Posaunenchor Reudern mit seinen Bläsern unter der Leitung von Peter Gölz, hat sich mit seinem beeindruckend wohlklingenden Gastspiel für das oben erwähnte Geschenk quasi bedankt. Die Zuhörer ihrerseits mit kräftigem Beifall nach einem Moment des Innehaltens und auf sich wirken Lassens.
Ein insgesamt bereichernder Abend mit wohl lange anhaltender Erinnerung für alle Beteiligten.



Es war ein riesen Geschenk!!!
Es war ein riesen Geschenk!!!
Es war ein riesen Geschenk!!!
Es war ein riesen Geschenk!!!
Es war ein riesen Geschenk!!!
Zwerchfell trifft Blasebalg - Blech trifft Orgel
Stunde der Kirchenmusik am 27. Februar 2010 in der Stadtkirche St. Laurentius in Nürtingen.
Posaunenchor Reudern mit Frau Rau-Čulo (Orgel).




Ökumenisches Frauenfrühstück


Das Frauenfrühstück am Samstag 20. Februar im Gemeindezentrum der evangelischen Friedenskirche war sehr gut besucht.
Bei einem guten und reichlichen Frühstück informierte Waltraud Kurz alle Gäste über das westafrikanische Land Kamerun mit einem Dia-Vortrag.
Frauen aus dem Kamerun haben die Liturgie für den Weltgebetstag 2010 vorbereitet.
Es wurde allerlei Interessantes  und Wissenswertes rund um Land und Leute berichtet und um das Motto der Liturgie: Alles was Atem hat, lobe Gott.
Es wurde gesungen - auch mit Bewegungen - gegessen, informiert und sich gut unterhalten.
 
In Reudern feiern wir den Weltgebetstag am Freitag den 5. März um 19.30 Uhr in der Wendelinskirche.
 
 
 
 


Eindrücke vom ökumenischen Frauenfrühstück
Eindrücke vom ökumenischen Frauenfrühstück
Eindrücke vom ökumenischen Frauenfrühstück
Eindrücke vom ökumenischen Frauenfrühstück
Eindrücke vom ökumenischen Frauenfrühstück
Eindrücke vom ökumenischen Frauenfrühstück

Eindrücke vom ökumenischen Frauenfrühstück



Familiengottesdienst

(HG) Am Sonntag 7. Februar 2010 war wieder Familiengottesdienst, den wir traditionell einmal im Jahr, mit unseren langjährigen Freunden von der Behindertenhilfe Ermstal zusammen feierten, musikalisch begleitet von unserem prächtigen Posaunenchor. Viele waren dazu gekommen, Eltern und Kinder, auch die ganz Kleinen. Unsere Gäste erfreuten uns, jede und jeder auf ihre Weise mit einem Singspiel, begleitet von ihrem Betreuer Jürgen Issler, dem Leiter des Sing- und Bibelkreises an der Gitarre. Unsere Konfirmanden zeigten eindrücklich, anstatt einer Predigt, wie uns aufmerksamer und rücksichtsvoller Umgang durch Zuwendung untereinander, bereichern kann.
Jens Weible vom Schwalbennest erinnerte an das Jubiläumsband das wir letztes Jahr knüpften und das zusammen mit all den anderen vielerorts geknüpften Bändern zu einem ganz großen am Ende des Jubiläumsjahres zu Ehren Gustav Werners vereint wird. Und er berichtete vom neuen Projekt Autisten-Betreuung das er als neue Herausforderung mitentwickeln und gestalten wird. So lebt auch damit das Werk Gustav Werners weiter unter dem Motto “Was nicht zur Tat wird hat keinen Wert“. Zum Wohle der Behinderten, die aus Gustav Werners Sicht Ausdrucksform der Kreativität Gottes sind.
Sabine Balasch, Bereichsleiterin Bleiche, überreichte Pfarrerin Maren Pahl als Gastgeschenk einen Weidenstrauß als Frühlingsvorboten mit vielen bunten Vögeln darin, im Kontrast zum noch reichlich vorhandenen  Schnee.
Zum anschließenden “Hock“ hatten, bei angeregter Unterhaltung, unsere Gäste wieder wie jedes Jahr, ihren köstlichen Apfelsaft mitgebracht, zu dem unsere Frauen Käsebrot-Schnitten und köstliche Knabbereien auftischten.
Das Jubiläumsjahr dauert noch bis April, Veranstaltungen dazu können unter >www.teilhaben-teilsein.de  entnommen werden

Unsere Gäste in Aktion - als Geschenk erhalten wir einen Strauß Frühlingsboten
Unsere Gäste in Aktion - als Geschenk erhalten wir einen Strauß Frühlingsboten

Unsere Gäste in Aktion - als Geschenk erhalten wir einen Strauß Frühlingsboten



Die Bibel hat immer recht



(HG) Das Jahr eins nach unserem Jubiläumsjahr begann mit Kabarett der ungewöhnlichen Art aus Sicht eines Theologen, aber nicht nur. Was Pfarrer Dietmar Scheytt-Stövhase, im Nebenberuf Kabarettist, beides aus Leidenschaft, dabei von seinen Schäflein in der und um die Kirche und von eigenen Erfahrungen z.B. beim wellnessen mit anschließender Phobie in atemberaubendem Tempo am 6. Februar 2010 präsentierte, amüsierte die Besucher rundum im voll besetzten Gemeindezentrum unserer Friedenskirche, erfreulich viele auch von auswärts. Er sieht sich sowohl als Anlass-Berater geizt aber auch nicht mit Vorschlägen wie jenen, Gottesdienst und Gymnastik auf geniale Weise zu kombinieren zum Wohle von Körper und Geist. Oder den Gottesdienst als Wanderung zu begehen mit voranschreitendem Posaunenchor. Kommt einem irgendwie bekannt vor (Anmerk. des Verfass.). Sein kabarettistischer Blick geht dabei in alle Richtungen ob das nun den Sport, hier seine Erfahrungen als Schiedsrichter, oder die Medien betrifft. Es gelingt ihm statt Plattheiten zu kopieren, Situationskomik überzeugend einzusetzen und das zeichnet ihn aus.
Nach der Pause mit Ständerling bei Snacks und Getränken, ging’s, man hatte das Gefühl, noch furioser weiter. Der krönende Schluss war sein Traum von ihm erzählt anhand von Liedertiteln unseres Gesangbuchs, woraus eine Geschichte mit treffsicherer Handlung entstand, wie im richtigen Leben. Die beiden, oben erwähnten Leidenschaften, waren während seines Vortrags, deutlich zu vernehmen, in dem er auch mutige, weibliche Mitarbeit aus dem Publikum beim Quersummenspiel an der Tafel erhielt.
Dem Beifall nach zu schließen und den schmunzelnden Gesichtern, war es ein gelungener und erfrischender Abend, für den sich Waltraud Kurz, die Initiatorin, bei Parrer Dietmar Scheytt-Stövhase und den Helferinnen herzlich bedankte.
Der Reinerlös durch Spenden ergab ca. €400,- die unserem Gemeindezentrum zugute kommen und wofür allen herzlich gedankt sei.
Übrigens:
Am 16.04.2010 um 20:00 gibt’s “Pfaffenpfeffer“ auch ein Kabarett mit Pfarrer Dietmar Scheytt-Stövhase und seinen Pfarr-Kollegen in der Stadtkirche in Göppingen, nachzulesen unter >www.pfaffenpfeffer.de<.


Der Kabarettist in Aktion - vor großem Publikum im Gemeindesaal
Der Kabarettist in Aktion - vor großem Publikum im Gemeindesaal

Der Kabarettist in Aktion - vor großem Publikum im Gemeindesaal



Reuderner Beitrag 2009

Damit sich alle freuen können, geben wir die Spenden bekannt:
Im Monat Dezember erhielten wir weitere 98 Euro.
Die Spendensumme für das ganzen Jahr 2009 beträgt 7.558 Euro.
Sie teilt sich folgendermaßen auf:
 
Projekt 1 Modernisierung Tonanlage: 1038 €
Projekt 2 Renovierung Gemeindezentrum: 1083 €
Projekt 3 Allgemeine Aufgaben: 2065 €
Reuderner Beitrag ohne Bestimmung: 3372 €
 
Ganz herzlichen Dank an alle Spender.

Adventsfeier

(HG) 15. Dezember 2009. Pfarrerin Maren Pahl und der Kirchengemeinderat hatten alle Ehrenamtlichen zur Adventsfeier in das Gemeindezentrum unserer Friedenskirche eingeladen An sie alle waren Einladungen von ihren jeweiligen Gruppenleiterinnen verteilt worden, verbunden mit kurzen Fragen hinsichtlich zukünftiger Adventsfeiern oder evtl. Alternativen.
Bei Tee, Punsch und köstlichen Knabbereien wurde bei Kerzenschein an den liebevoll dekorierten Tischen viel gemeinsam gesungen und den Anwesenden Besinnliches vorgetragen. Freudige Gesichter und lebhafte Gespräche waren äußeres Zeichen eines guten miteinander. Pfarrerin Maren Pahl hatte die schöne Aufgabe den Verantwortlichen der Ehrenamtsgruppe die unsere Projekte in der Kirchengemeinde  Friedenskirche- begleiten und fördern, ein Dankschreiben vom Oberkirchenrat auszuhändigen, auch stellvertretend für all die vielen Ehrenamtlichen, die mit viel Kreativität und Energie zum gelingen dieser Projekte beigetragen haben und weiter beitragen. Diese Auszeichnung des Oberkirchenrats zeigt seine hohe Wertschätzung des Ehrenamts in unserer Kirchengemeinde.
Mit dem Schlussgebet nach weiteren Liedern mit Klavierbegleitung, einem Kanon und einer Weihnachtsgeschichte endete dann dieser fröhliche und besinnliche Abend, den viele genossen, wie zu hören war.



Adventsfeier 2009
Adventsfeier 2009

Adventsfeier 2009



55 Jahre dabei, Gemeindedienst und Kirchenchor stellen sich vor

(HG)Im Gottesdienst am Sonntag, 29.11.2009 setzten Gemeindedienst und Kirchenchor den Schlusspunkt in der Vorstellungsreihe unserer zahlreichen Ehrenamtsgruppen im Jubiläumsjahr unserer Friedenskirche.
Die einzelnen Damen und Herren des Gemeindedienstes berichteten von ihrem Einsatz bei den jährlichen Sammlungen z. B. für Bethel, “Brot für die Welt“ oder Diakonie, beflügelt von ihrem Leitspruch “Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten können viele kleine Dinge tun“. Zwei von ihnen, Frieda Schäfer und Hilde Stefan sind sage und schreibe seit 55 Jahren dabei, eine wahrlich beachtenswerte Leistung. Sie alle tragen mit ihrem Engagement dazu bei, dass in Afrika weniger Kinder hungers sterben, dass den Menschen dort Hilfe zur Selbsthilfe gegeben wird, damit sie zunehmend selbstständiger für ihren Lebensunterhalt sorgen können. Z.B  durch Brunnen- und Ackerbau, oder dass sie Hilfe nach Katastrofen bekommen. Ihre Aktivitäten im Dienst für die Nächsten, auch bei uns, hat die Gruppe auf dem mitgebrachten Plakat illustriert beschrieben.
Auch im Kirchenchor gibt es Sängerin und Sänger, der ersten Stunde. Frieda Schäfer, Sopran, Gerhard Besemer, Bass und Bert Küstner, Tenor, sind ebenfalls 55 Jahre dabei seit Gründung im Frühjahr 1954 auf Initiative von Hauptlehrer und erstem Chorleiter Lehmann, wie Walter Kurz in seiner Vorstellung hervorhob. Über die Jahre hat sich der Chor, seit der Leitung von H. Haussman 1967 stetig weiterentwickelt und veranstaltete dann auch neben dem Singen im Gottesdienst größere Konzerte. Seit 1982 unter der Leitung von Werner Krämer und seit dieser Zeit unterstützt durch katholische Gemeindeglieder, was Anlass war auch in der Wendelinskirche beim Gottesdienst zu singen. Musikalische Höhepunkte waren u.a. die Mitwirkung bei der Sendung “Aus Stadt und Land“ des SDR 1985 oder die “Sauerkrautkantate“ mit namhaften Solisten und dem Liederkranz anlässlich der 650-Jahrfeier Reudern in der Gemeindehalle. Serenaden aber auch geistliche Musik zum Volkstrauertag oder Totensonntag, zugunsten “Licht der Hoffnung“, ergänzen neben dem Singen im Krankenhaus Nürtingen das vielfältige Wirken geleitet vom Liedvers “Dankt unserem Herrn, lobsinget ihm“. Marlies Haussmann sorgte mal wieder zur Ergötzung der Anwesenden mit Selbstgereimtem aus dem Chorleben für die Überleitung zu den einzelnen Sopran-, Tenor-. Alt- und Bass-Stimmen anhand des Chorals “Tochter Zion“, in den zum Schluss auch die Gemeinde begeistert einstimmte.
Dieser letzte Beitrag der Vorstellungsrunde war ein klingender Beweis für das vielfältige Engagement unserer Ehrenamtlichen in vielen Gruppen, für Junge und Ältere in unserer Kirchengemeinde. Zur Erinnerung hier nochmals alle Gruppen:
>Spielkreis,
>Posaunenchor,
>Gespräch um die Bibel,
>Bastelkreis,
>Besuchsdienst,
>Jungschar,
>Konf-Team,
>Ökum. Seniorennachmittag,
>Senioren-Mittagstisch,
>Kinderkirche,
>Ökum. Abendgebet,
>Gemeindedienst,
>Kirchenchor.


40 Jahre dabei

(HG) Im Rahmen der Adventsfeier des Kirchenchors am 14. Dezember 2009 in unserer Friedenskirche hatte Walter Kurz, Sprecher des Kirchenchors, die schöne Aufgabe Marianne Langer für 40 Jahre aktives Singen beim Kirchenchor zu ehren. Mit herzlichem Dank für dieses ausdauernde Engagement und guten Segenswünschen überreichte er die Urkunde des “Verband der Evangelischen Kirchenchöre Deutschland und Württemberg“ und wünschte ihr noch viele Jahre im “Alt“ des Kirchenchors. Somit trafen ihr Entschluss im Kirchenchor mitzusingen und der Baubeginn unserer Friedenskirche im gleichen Jahr zusammen, quasi eine gute Verbindung. Marianne Langer singt seit 1969 im Kirchenchor, damals noch unter der Leitung von H. Haussmann, von dem dann 1982 Werner Krämer die Leitung übernahm. Sie leistet außerdem mit ihren sorgfältigen Vorbereitungen als Notenwartin ihren Mitsängerinnen und Sängern einen hilfreichen Beitrag für Chorproben und Konzerte.
Walter Kurz nutzte die Gelegenheit dem Bewirtungsteam herzlich für den immer bestens vorbereiteten Teil nach den Chorproben in diesem Jahr zu danken und natürlich Werner Krämer für sein Geschick die richtigen Lieder und Kompositionen zu wählen, den Chor zu leiten und weiter zu entwickeln, auch bei den Serenaden und Konzerten.

Gemeindedienst und Kirchenchor stellen sich im Gottesdienst vor
Gemeindedienst und Kirchenchor stellen sich im Gottesdienst vor
Gemeindedienst und Kirchenchor stellen sich im Gottesdienst vor

Gemeindedienst und Kirchenchor stellen sich im Gottesdienst vor



Adventsbasar

(HG) Am Samstag Nachmittag, 28.11.2009 war wieder Gelegenheit beim traditionellen Adventsbasar und Eine-Welt-Stand im Gemeindezentrum unserer Friedenskirche einzukaufen und zur Unterhaltung bei Kaffee und Kuchen.
Auf langen Tischreihen waren viele schöne Sachen feilgeboten, die der Bastelkreis um Frau Busse wieder mit viel Kreativität geschaffen hat. Adventskränze, Adventsgestecke, Schnee- und Weihnachtsmänner, Figuren, Gemälde, Tücher, Kissen, eine Krippe mit Figuren, Gestricktes, Gsälz, Guatsla und vieles mehr waren im Angebot und natürlich die Produkte am Eine-Welt-Stand. Danach wurde das Angebot bei Kaffee und Kuchen vom reichhaltigen Buffet an adventlich geschmückten Tischen zu verweilen und sich zu unterhalten, gerne angenommen.
Der Erlös von Basar und Bewirtung zugunsten der Tonanlage in der Kirche ergab bisher zusammen ca.1000,-€.
Den Aktiven des Basarbastelkreises, den vielen Helferinnen und Helfern bei Vorbereitung, Auf- und Abbau, ebenso für die Kuchenspenden und natürlich den Käufern, sei an dieser Stelle herzlich gedankt. Schön, dass sie mit ihrem Engagement eine solche Veranstaltung ermöglichen und mit ihrem Kauf notwendige Investitionen unterstützen.
Wichtiger Hinweis: Die schönen Sachen sind im Foyer der Kirche weiterhin ausgestellt und können                         gerne noch gekauft werden.


2. Church of Lights in der Friedenskirche


Church of lights -
“Afrika ganz hautnah” in der 2. Reuderner Nacht der Jugend
Schon von weitem sah man den beleuchteten Kirchturm der Reuderner Friedenskirche, die am Samstag, dem 14.November, zur zweiten Nacht der Jugend lud, und je näher man kam, umso mehr Lichter und Fackeln wiesen einem den Weg zur „happy hour“ vor der Kirche.  Dort sammelten sich ab halb sechs viele Jugendliche und ließen sich Pusch aus dem Kessel und Leckereien schmecken. Es war ein munteres Treiben, aus dem ganzen Kirchenbezirk kamen sie.


Wenig später lockten Trommelrhythmen in den eigens für diesen Abend umgestalten Kirchenraum. Auf Decken und Kissen ließ man sich nieder und wurde durch die Trommelgruppe  aus Metzingen hineingenommen in das Thema des Abends: Jugend in Afrika! Was unterscheidet die Jugendlichen hier von denen in Afrika, welche Unterschiede in Alltag und Glauben gibt es? Das mit 12 Reuderner Jugendlichen gebildete Jugendgottesdienst-Team wollte darüber ins Nachdenken bringen.
In einem Interview mit der aus Kenia stammenden, aber seit vielen Jahren in Kohlberg lebenden Fridah Winger erfuhren die Jugendlichen vom Aufwachsen und den Problemen dort, aber auch, wie sie dadurch zum Glauben fand. Beeindruckend war ihre Fröhlichkeit und ihre Überzeugtheit im Glauben - und mit einer Kenianerin, die „schwäbisch schwätzt“,  hat auch kaum einer gerechnet. Schnell wurde klar, dass in afrikanischen Gottesdiensten mit viel mehr Emotion gesungen wird als hier in Europa und auf Nachfrage, wie Fridah, die danach selbst englische und kenianische Lieder gefühlvoll vortrug, den anfänglichen Gesang der Jugendlichen fand, meinte sie: „Soll ich ehrlich sein? ….S‘goht!“
Noch eine zweite Kenianerin, die Theologin Agnes Fröhlich, sprach zu den Jugendlichen.  Sie griff den biblischen Bericht auf von dem afrikanischen Finanzministers, der nach Jerusalem reiste, dort Christ wurde und sich taufen ließ und in Äthiopien die zweitälteste christliche Nation der Welt begründete. Er wagte es, aufzubrechen und die Begegnung mit Gott veränderte sein ganzes Leben, so Agnes Fröhlich, die auch auf die Unterschiede zwischen Jugendlichen hier und in Afrika einging. Armut, Krankheit und Überlebensängste sind dort Alltag, meinte sie, und gerade deshalb ist für viele Jugendliche wichtig, mit Jesus jemanden zu haben, der immer für einen ansprechbar und da ist und durchträgt, und  dies führe viele Jugendliche zum Glauben und stärke sie, gleich wie groß die Probleme werden. Eine eigens für diesen Gottesdienst von Reuderner Jugendlichen formierte Band begleitete gekonnt den gemeinsamen Gesang und nun wurde kräftig mitgesungen.


In der anschließenden „Open Space“ genannten Stunde konnten die Jugendlichen sich mit Zeit und Ruhe anhand verschiedener Angebote mit dem Thema Afrika befassen. Kreative bastelten sich einen Rain-Maker oder verzierten riesige AFRIKA-Buchstaben, andere informierten sich über das Schicksal von Kindersoldaten oder prüften anhand afrikanischer Briefmarken und einer Afrikakarte ihre geographischen Kenntnisse. Eine Bilderfolge an der großen Leinwand sowie Alltagsgegenstände aus dem Sudan luden zum Betrachten und Entdecken ein. In einer Gebetsecke wurden Sorgen und Bitten aufgeschrieben und an einen Gebete-Baum gehängt. Der Eine-Welt-Laden aus Nürtingen informierte über seine Arbeit. Im gemütlich hergerichteten Gemeindesaal nebenan nutzten viele die Gelegenheit, afrikanische Spiele auszuprobieren oder sich mit Fridah und Agnes zu unterhalten.
Den Schlussteil des Abends bestimmten gemeinsame afrikanische Gesänge, hineingenommen von der Trommelgruppe. Nach afrikanischer Weise wurde ein Opfer gesammelt: begleitet von Trommelklängen liefen Körbe wieder und wieder durch die Menge, am Ende hatten die rund 170 Jugendlichen für ein Waisenhaus mit Schule in Kenia 330 Euro eingelegt. In einem großen Kreis stehend wurden sie mit Lied und Doppelsegen in afrikanischer und deutscher Sprache in die Nacht entlassen.
Unser Dank gilt den vielen Helfern aus Reudern, ebenso der Kirchengemeinde Reudern sowie dem Bazar-Team, welche auch durch Ihre  finanzielle Unterstützung zum Gelingen des Gottesdienst-Events beitrugen.





Abendlieder in der Friedenskirche

(HG) Am Samstag, 7. November 2009 hatten Kirchen- und Posaunenchor zu einem Abendliederkonzert mit dem Zitat “ Dass ich ein Licht anzünde wo die Finsternis regiert“ in die Friedenskirche eingeladen und viele waren gekommen, sogar von außerhalb. Peter Gölz, Dirigent des Posaunenchors hatte ein gut gewähltes Programm zusammengestellt, mit gemeinsam gesprochenen und einzeln vorgetragenen Gebeten zwischen den Abendliedern, abwechselnd begleitet von den beiden Chören.
Der Kirchenchor eröffnete den musikalischen Teil nach dem “Abendgebet aus Reudern“ mit der Motette “Bleib bei uns Herr“ mit seinen wohlklingenden Stimmen. Nach dem gemeinsamen Lied “Abend ward, bald kommt die Nacht“ hatte die Junior Brass mit einem Vorspiel ihren “Auftritt“, den sie mit Bravour meisterte. Da wächst ein starker Nachwuchs heran. Im weiteren Verlauf des Abends stimmte die Gemeinde beim Singen der Lieder aus dem Ev. Gesangbuch kräftig mit ein. Nach dem von Josef Haydn vertonten Psalm “Gott weiß wie oft ich vor ihm stand“ vom Kirchenchor dem Charakter entsprechend einfühlsam gesungen, folgte dann, nach weiteren Gebeten und mehr oder weniger bekannten Liedern, aus dem Gesangbuch als Höhepunkt das “Vater unser“, komponiert zum Ende des 2. Weltkriegs von Frank Martin, in dem der Kirchenchor verstärkt durch seinen Dirigenten, seine Stimmen voll entfalten konnte im Zusammenspiel mit dem Posaunenchor in diesem eindrucksvollen Stück, präzise dirigiert von Peter Gölz.
Dass sie dieses Konzert genossen haben, war vielen Besuchern anzusehen und so gingen sie nach dem Segen, durch Pfarrerin Maren Pahl, zwar in die Nacht aber offensichtlich nicht in die Finsternis.



Bilder vom Konzert
Bilder vom Konzert
Bilder vom Konzert

Abendliederkonzert mit Kirchenchor und Posaunenchor





09.10.2009 Morgens um halbacht…

Mit einem flotten Song gleichnamigen Titels begann der Gottesdienst mit Taufe am vergangenen Sonntag, anlässlich dem sich die fröhliche Schar der Kinderkirche und Ihre ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer vorstellten. Sie kommen jeden Sonntag um 11Uhr, außer an Familiengottesdiensten oder sonstigen besonderen Anlässen in die Kinderkirche, um gemeinsam zu singen und Geschichten um die Bibel zu hören. So erfreuten sie auch in diesem Gottesdienst mit ihren Liedern, z.B. “Du bist immer da“ und luden die Besucher zum mitsingen ein, z.B. bei “Einfach spitze“, abwechselnd begleitet von Pfarrerin Maren Pahl, die der Gruppe theologischen Beistand leistet und an diesem Sonntag an der Gitarre, und Sabine Koller, an diesem Sonntag an der Orgel.
Als besondere Überraschung überreichten die Kinder nach der Predigt den Eltern und Paten, stellvertretend für den Täufling, zum Thema “Der Herr ist mein Hirte“, ein selbst gebasteltes Mobile mit Schäflein, die den Täufling in ihren Kreis mit aufnehmen.
Mit dem Nachspiel “Ich hab geträumt“ klang der Gottesdienst und die gelungene Vorstellung aus.
Dies ist nun schon die 11. Gruppe –und weitere folgen noch- der zahlreichen Ehrenamtlichen aller Altersgruppen, der an dieser Stelle für ihr z.T. Jahrzehnte langes Engagement herzlich zu danken ist und natürlich auch denjenigen die an diesem Sonntag nicht dabei sein konnten.



09.10.2009 Vom Äthiopier auf Reisen

Vorvergangenen Sonntag erlebten wir im Rahmen der Vorstellungsreihe einen beein-druckenden Gottesdienst der etwas anderen,  Art, gestaltet von der Gruppe des Jugendgottesdienstes, begleitet von Claudia und Martin Weingardt, der auch die Predigt über die Apostelgeschichte 8 hielt.
Die Aktiven hatten mit viel Engagement und Kreativität in Anlehnung an die Apostelgeschichte im Kirchenraum Tische mit allerlei Wissenswertem über Schwarzafrika aufgestellt, was dann die Besucher im Verlauf des Gottesdienstes begutachten konnten. Auch konnten sie am Gebetsbaum ihre ganz persönlichen Gebete und Fürbitten befestigen.

In seiner Predigt brachte M. Weingart die wichtigen Botschaften und Verweise auf das Handeln Gottes aus der Apostelgeschichte in Verbindung mit Jugendbezogenen Fragen anhand dreier Betrachtungen. Dem Reisen als Bestimmung des Menschen durch sein Leben und durch die Welt. So wie der Kämmerer aus Äthiopien, auf seiner Reise über 2000 km bis nach Jerusalem um Gott näher zu kommen und zugleich die von diesem starken Gott durchdrungene jüdische Kultur vor Ort besser kennen lernen und verstehen zu können.
Der Offenheit der Welt und des Lebens die junge Menschen heute durch Reisen in andere Kulturen die Chance haben zu erleben und sie später im täglichen Leben weitergeben zu können. Und als drittes die  Globalisierung durch die die Welt kleiner wird und die Menschen einander näher rücken. Durch mehr Wahrnehmung, besseres Verstehen, und letztlich Konsequenzen daraus zu ziehen, so wie das der Kämmerer aus der Apostelgeschichte erlebte und umsetzte.
Zum Thema passend wurde gemeinsam “Masithi“ ein afrikanisches Lied gesungen, begleitet von Eberhard Wieland am Klavier, der auch die Orgel spielte. Nach dem Gottesdienst waren angeregte Gespräche zwischen Gottesdienstbesuchern und den Aktiven des Jugend-gottesdienstes zu beobachten, wozu die einfallsreich gestalteten Tische reichlich Gelegenheit boten.



Frauenpredigtreihe "Lass uns den Weg der Gerechtigkeit gehen"

Predigt vom Abendgottesdienst am 12.Oktober 2009
(von Pfarrerin Maren Pahl)
 
komplette Predigt zum download
 


festlich geschmückte Kirche
festlich geschmückte Kirche
festlich geschmückte Kirche
festlich geschmückte Kirche
festlich geschmückte Kirche
festlich geschmückte Kirche
festlich geschmückte Kirche
festlich geschmückte Kirche
festlich geschmückte Kirche

Bilder vom Erntedankfest am 3. Oktober 2009