Firma Hachtel aus Schwieberdingen produzierte die Küche aus Edelstahl und baute diese ein. Ab jetzt kann nach Herzenslust gekocht und gebacken werden.
Kirchenpflegerin Bärbel Schertler melden.
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Am Sonntag, 9. März 2008 hatte unsere evangelische Kirchengemeinde nach Abschluß der 3 Bauabschnitte, Dachsanierung, Erweiterung des Gemeindezentrums (Saal,Küche, Beh.-WC) und Heizung zur Einweihung in die Friedenskirche eingeladen. Begonnen wurde das Fest mit einem Familiengottesdienst, wesentlich mitgestaltet von der Kinderkirche sowie dem Kindergarten. Unsere Friedenskirche war mit erwartungsvollen Kindern und Eltern bis auf den letzten Platz besetzt
Die Kindergartenkinder sangen mit leuchtenden Augen und zeigten mit Ihren mitgebrachten Werkzeugen, und dem Bild “unserer“ Kirche, treffend zum Festanlass, “Wer will fleißige Handwerker sehen, der muss in die Kirche gehen“ behutsam unterstützt durch ihre Erzieherinnen Rose Pfitzenmaier, Judith Schmid zusammen mit Frau Heilig und Frau Slowaczek.
Pfarrerin Maren Pahl zeigte zu Beginn Ihrer Ausführungen anhand eines Modellversuchs was bei starkem Regen mit zwei Häusern passiert, das eine auf festem Grund gebaut, das andere auf weichem Sand, fasziniert beobachtet von den Kindern, die immer wieder vor zum Altar eilten. Gottes Kraft reicht für alle Abschnitte in unserem Leben, sie reicht für alle Gefahren und Anfechtungen, reicht für alle Bau- und Ausbauabschnitte. Unser Haus ist nicht auf Sand gebaut, war die gute Botschaft ihrer anschließenden Ausführungen.
Aus dem Kreis der Kinderkirche begleitet von Volker Blankenhorn und seinem Team, wurde oben erwähnte Demonstration des Gleichnisses ergänzt durch eine Geschichte gleichen Inhalts gelesen von Sabine Koller und untermalt durch Comics, auf Leinwand projiziert, in bewährter Weise von Helmut Kohlhammer, der auch für die Tontechnik des ganzen Tages sorgte. Ein gemeinsam gesungener Psalm zum Lob Gottes bezog dann wieder Groß und Klein mit ein.
Vor dem Vaterunser dankte Volker Blankenhorn in einem Gebet für unser renoviertes und erweitertes Gemeindezentrum und bat um Gottes Segen für diesen Ort. Dass ihm weiterhin viel gutes geschieht und Menschen ihn als Begegnungsstätte mit lieben Menschen und Gott erleben
Das Opfer des Festgottesdienstes war naheliegend für unser Bauprojekt bestimmt, und unterstützt den 4. Bauabschnitt unseres Projektes, für den nach derzeitiger Kassenlage noch €88.000,- aufzubringen sind.
Eine fröhliche Kinderschar und strahlende Eltern verließen nach der Segensmelodie, die den großen Schlussreigen mit Kindern und Eltern begleitete, den von allen Mitwirkenden mit viel Engagement und Ideen gestalteten Gottesdienst. Eine offensichtliche Bereicherung.
Nach diesem Gottesdienst und der ersten Möglichkeit die wunderschönen Basteleien und Gestecke zu erwerben, liebevoll von Gisela Busse und Bärbel Schertler präsentiert, war auch der Gemeindesaal mit erwartungsfrohen Gästen voll besetzt, was ein Gast humorig mit “Ihr solltet dringend anbauen“ kommentierte.
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Es folgten Gruß- und Dankesworte von unserer Pfarrerin, ebenso spontane Beiträge zum aktuellem Anlass.
Pfarrerin Maren Pahl äußerte sich in ihrer Ansprache froh darüber, dass wir nun grosse helle Räume als Begegnungsstätte für unsere Gemeinde, eine Küche mit alten und neuen Möbeln und auch ein Beh.-WC erhalten haben, das idealerweise auch für Familienfeste, und Sitzungen genutzt werden kann. Hierauf sei an dieser Stelle besonders verwiesen und herzlich empfohlen. Sie dankte besonders dem Architektenpaar Sabine und Heiko Vlahek für die perfekte Integration von bestehendem und Neuem, ebenso für die menschlich sehr angenehme Zusammenarbeit mit allen Beteiligten, und zeigte sich zuversichtlich, dass wir auch noch den letzten Abschnitt schaffen werden.

Walter Reiser dankte als Vorsitzender des Kirchengemeinderats allen Helfern und Gebern, die zum Gelingen unseres Projektes bisher beigetragen haben, und er dankte Gott, der uns vor Unfall bewahrt hat und für gute Entscheidungen zum Wohle aller. Unser neues Gemeindezentrum soll Baustein für Gemeindetreffpunkt sein, in dem wir zu einem Ganzen zusammenwachsen können.

Heiko Vlahek dankte den Damen und Herren des Kirchengemeinderats, ebenso dem Bauausschuss und seiner Frau Sabine für die gute Zusammenarbeit im Interesse der Gemeinde. Er erwähnte Mitbürger die ihn fragten, was habt ihr eigentlich angebaut? Er sprach von dem Bemühen einer harmonischen Angleichung von Materialien und Farben, z.B. der Bodenfliesen. Was den Architekten vielfältig gelungen ist, sei an dieser Stelle zu angemerket.

Wilfried Besemer begann seine Ausführungen, auch in Vertretung seiner Handwerkerkollegen, in seinem Fall als Verantwortlicher der Elektroinstallation, auf humorige Weise mit dem Zitat “Am Anfang war das Licht“, das er aber keinesfalls anmaßend verstanden wissen wollte. Aber schließlich sei er eben für das Licht, respekive die gesamte E-Installation, verantwortlich. Er verglich unser gelungenes Bauwerk mit dem Menschlichen Körper, das eine wie das andere ähnlich strukturiert. Beide brauchen ein gutes Fundament, wie im vorangegangenen Gottesdienst anschaulich demonstriert. Auf diesem Fundament gründet die Statik bzw. die Knochen, das Bauwerk bzw. das Gewebe und die Muskeln, schließlich die energetische Installation bzw. die inneren Organe, in beiden fällen hängt eins vom anderen ab. Dass das so funktioniert, dazu wollten die Handwerker beitragen. Er überreichte allerlei Utensilien, die im täglichen Gebrauch unseres Gemeindezentrums nützlich sein können.

Bärbel Schertler, die 2005 Ihre Tätigkeit als Kirchenpflegerin begonnen hatte, erwähnte in ihrem Grußwort den Gemeindebeitrag, dessen Volumen entscheidend mit zum Anschub des Bauprojektes und schließlich zum Baubeginn beigetragen hat. Auch sie dankte unseren Architekten für die gute Bauaufsicht, der Gemeinde für ihre Spendenleistungen und hofft auch auf weitere Unterstützung für den letzten Bauabschnitt.

Siegrid Heidenreich, unsere umsichtige Hausmeisterin, erhielt von Maren Pahl einen prächtigen Blumenstrauß als Dank, auch an ihren Mann, für ihren Einsatz und als Anerkennung für ein großes Maß an ausgeübtem Ehrenamt. Siegrid Heidenreich ist froh, dass es nicht mehr reinregnet und froh, erst mal Luft holen zu können, um Kraft für den letzten Bauabschnitt zu tanken.

Elisabeth Dörner schloss mit ihrem spontanen Beitrag die Runde der Grußworte mit einem Zitat eines Pfarrers, der seinen Schäflein, anlässlich einer Situation, vergleichbar der unseren, von der Kanzel zurief: “ Ich kann euch eine frohe Botschaft verkünden, das ganze Geld für die Kirchenrenovierung haben wir beieinander, es muss euch nur noch aus der Tasche gezogen werden“.
Anmerkung hierzu: Vielleicht sollten wir doch eher auf die weitere Spendenbereitschaft bauen, im wahrsten Sinn des Wortes. Über den aktuellen Spendenstand informiert unser Spendenbarometer, am Haupteingang unseres Gemeindezentrums, am besten zu sehen beim rausgehen, anhand von einzufüllenden Wertchips, entworfen und gebaut von Susanne und Andreas Haussmann.
Sie liebe Reuderner können nun selbst bestimmen, wann das nächste Bauabschnittsfest stattfindet.
HG