02.12.13

Sensation bei der Kirchenwahl im Altkreis

Bei der Wahl zur Landessynode hielt die Offene Kirche ihre zwei Sitze – Einzelbewerber schaffte den Sprung ins Kirchenparlament

Die evangelischen Christen wählten gestern ihre Vertreter für zwei Gremien – die Synode der Landeskirche und ihre Kirchengemeinderäte vor Ort. Unser Bild entstand im Wahllokal in der Nürtinger Stadtkirche. jg

Autor: Nürtinger Zeitung - Jürgen Gerrmann

Es dauerte lange, viel länger als bei der Wahl der politischen Gremien im Ländle. Und das, obwohl die Zahl derer, die gewählt hatten, eher überschaubar war. Das Ergebnis der Wahl zur Synode der Württembergischen Landeskirche stand im Wahlkreis Nürtingen gestern erst um 22 Uhr fest: Einen klaren Sieger gibt es nicht. Aber eine Sensation.
 
Am schnellsten war das Rennen bei den Theologen entschieden: Schon früh ließ die frühere Oberensinger Pfarrerin Elke Dangelmaier-Vinçon, die seit Kurzem in Ludwigsburg wirkt, ihre Konkurrenten hinter sich und hielt den Sitz für die Offene Kirche.

Die Sensation ereignete sich bei den Laien: Dieter Schenk von der Lebendigen Gemeinde schaffte den Wiedereinzug in die Landessynode nicht, obwohl das Mitglied der Lebendigen Gemeinde sowohl im Parlament der Landeskirche als auch im Kirchengemeinderat daheim in Wolfschlugen für gute Arbeit anerkannt ist.