Aktuelles Bauprojekt: Turmsanierung

(2.5.17) In diesem Jahr feiern wir 500 Jahre Reformation. In Reudern haben wir zahlreiche Veranstaltungen und besondere Gottesdienste mit verschiedenen Formen des Abendmahls für Sie organisiert. Neben dieser schönen, inhaltlichen Arbeit müssen wir uns im Kirchengemeinderat leider auch wieder mit größeren baulichen Themen befassen:

Unser Kirchturm zeigt Feuchteschäden an Fassade und Dach, deren Sanierung wir nicht länger aufschieben können. Auch am Oberlicht im Kirchenraum sowie an der Kehlrinne des Daches im Gemeindezentrum sind weitere Reparaturen notwendig.

Insgesamt belaufen sich die Reparatur- und Sanierungskosten auf 90.000 €. Die Kirchengemeinde Reudern muss davon ca. 15.000 € aus Spenden und Opfern finanzieren.

Dabei können Sie helfen! Bitte spenden Sie für die Sanierung unseres Kirchturmes und die weiteren Reparaturen. Sie können hierfür unsere Bankverbindung bei der Kreissparkasse Esslingen nutzen: IBAN: DE89 6115 0020 0048 2104 43, BIC: ESSLDE66XXX.

Unser Kirchturm wird während der Sanierungsarbeiten eingerüstet sein und damit erhält das Reuderner Wahr- zeichen eine Zeit lang eine andere Optik. Spätestens im Jahr 2019, wenn unsere Friedenskirche und damit auch unser Kirchturm 50. Geburtstag feiert, sollen die Arbeiten fertig gestellt werden.

Wir bedanken uns schon jetzt herzlich für Ihre Unterstützung! Im Namen des gesamten Kirchengemeinderates,

Andrea Besemer                       Kornelia Stysch
1. Vorsitzende des KGR             Pfarrerin 

P.S.: Was die Fleckabas zum Thema zu sagen hat, erfahren Sie hier.

Rückblick

2015 Orgelreparatur

Die Reuderner Orgel schweigt und braucht Unterstützung! In der Aprilsitzung des Kirchengemeinderates wurde über eine kostenintensive Reparatur gesprochen. Unsere Orgel, Baujahr 1976,  hat uns viele Jahrzehnte gute Dienste geleistet. Seit der Erweiterung vor über 20 Jahren sind außer der turnusmäßigen Orgelstimmung kaum Reparaturen angefallen. In diesem Frühjahr wurde der harmonische Klang des Orgelspiels durch ungewollte Misstöne gestört. Grund ist der Verschleiß einiger alter Steuergeräte (fachlich: Schleifenzugmotoren). Durch die technische Entwicklung der Elektronik werden heutzutage die Register mit Schleifenzugmagneten gesteuert. Es ist abzusehen, dass für die alte Technik unserer Orgel bald keine Ersatzteile mehr beschafft werden können. Die Reparatur für die 5 defekten Motoren hätte sich auf 3.000 Euro belaufen. Aus diesen Gründen hat sich der Kirchengemeinderat dazu entschlossen, die komplette Technik umzustellen und alle 17 Register mit neuen, verschleißärmeren Schleifenzugmagneten auszustatten.  Da dieser Einbau ca. 9000 Euro kostet, haben wir die anstehende Erneuerung der Wicklung weiterer 80 Stühle für den Kirchenraum auf nächstes Jahr verschoben. Unsere Orgel kann bis zur Reparatur nicht gespielt werden und bleibt stumm. Zwischenzeitlich behelfen wir uns mit dem Klavier.

2015 Stühle für Kirchenraum und Gemeindezentrum

Liebe Gemeindemitglieder,

in den letzten Jahren wurden viele baulichen Maßnahmen in und an unserer Friedenskirche vorgenommen. Jetzt kümmern wir uns um die Inneneinrichtung - die Stühle. Hierbei betrachten wir den Kirchenraum und den Gemeindesaal jeweils für sich:

1. Die Stühle des Kirchenraumes werden renoviert.

Renovierung des Korbgeflechtes der Egon Eiermann-Stühle durch das Dominikus-Ringeisen-Werk, Werkstatt für behinderte Menschen in Ursberg. Mehr Informationen unter www.dominikus-ringeisen-werk.de

45 Stühle wurden bereits repariert und sind durch Ihre Spenden finanziert. Weitere 51 Stühle sind aktuell in Reparatur.  Am Ende des Reparaturprojektes haben wir insgesamt 180 reparierte Stühle in unserem Kirchenraum. Kosten: 10.125€.

2. Für den Gemeindesaal werden 100 neue, stapelbare Stühle bei der Firma Kaiser Sitzmöbel GmbH aus Wendlingen angeschafft. 

Mehr Informationen unter www.kaiser-sitzmoebel.de Kosten: ca. 9.000€

Sie selbst haben beim Gemeindefest am 14. Juni 2015 die Möglichkeit, die Beschaffenheit der Rückenlehne und die Farbe des Sitzpolsters zu bestimmen. Lassen Sie sich überraschen!

2012 Neue Beleuchtung

„Es werde Licht“ 1. Mose 1,3


Seit Februar 2012 erstrahlt unsere Friedenskirche in neuem Licht! Da Leitungen schadhaft waren und die Beleuchtungsstärke nicht ausreichend war, wurden die Lichtkörper und Leitungen komplett ausgewechselt. Im Kirchenraum lassen sich dank dimmbarer LED-Leuchten verschiedene Lichtstimmungen darstellen. Einzelne Lampen oder ganze Bereiche können zugesteuert oder abgeschaltet werden. Die Steuerung erfolgt vom Mesnerplatz aus und aus der Sakristei.
Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 25.500 €.

2010 Neue Küche für unser Gemeindezentrum

 

Seit Anfang Juli 2010 haben wir eine neue Küche in unserem Gemeindezentrum. Die Firma Hachtel aus Schwieberdingen produzierte die Küche aus Edelstahl und baute diese ein. Ab jetzt kann nach Herzenslust gekocht und gebacken werden.

Was noch aussteht ist ein neues Kühlschranksystem sowie große Kochtöpfe. Wer eine Idee hat oder einen Beitrag leisten will, kann sich gerne bei unserer Kirchenpflegerin Bärbel Schertler melden.

2009 Erneuerung der Tonanlage

„Wer Ohren hat zu hören, der höre“ Lukas 8,8

 

Die alte Anlage hatte ausgedient: 40 Jahre lang tat sie ihren treuen Dienst in unserer Friedenskirche. Doch die alten Geräte und Kabel drohten zu verfallen. So beschloss der Kirchengemeinderat – auch auf Hinweise aus der Gemeinde – eine neue Anlage zu installieren. Die Firma Hummel aus Roigheim wurde ausgewählt und erhielt den Auftrag zum Einbau hochwertiger Mikrofone und Lautsprecher.

Seit Ostern 2009 profitieren alle Gemeindeglieder und GottesdienstbesucherInnen von der neuen Tonanlage: das gesprochene Wort ist von jedem Sitzplatz in der gleichen guten Qualität zu verstehen. Am Mesnerinnen-Platz wurde ein Regler für die Lautstärke angebracht, sodass auch während eines Gottesdienstes die Verständlichkeit des Redners oder der Rednerin verbessert werden kann.

 

Folgende Neuinstallationen wurden vorgenommen:

 

  • Lautsprecher in Kirchenraum und Gemeindesaal,
  • Mikrophone an Kanzel und Altar,
  • Funkmikrophone für die Kinderkirche,
  • ein Atmosphärenmikrophon an der Decke des Kirchenraums, welches die Kirchenmusik aufnimmt und
  • die Anlage selbst, mit der Möglichkeit zu programmieren, um sowohl in einer normal besuchten als auch in einer berstend vollen Kirche den perfekten Hörgenuss auszuschöpfen.

Insgesamt kostete diese Neuinstallation ca.10.000€ an. Mit dem Reuderner Beitrag 2009 wurde um Spenden geworben. Noch ist die Finanzierung der Tonanlage nicht perfekt. Spenden sind gerne willkommen. Hier erhalten Sie Informationen zur Bankverbindung.

2008 Erweiterung und Modernisierung der Sanitäranlagen

Eine sehr umfangreiche Modernisierung brachte die 2. Jahreshälfte in 2008.

Das Untergeschoss wurde für neue Sanitäranlagen komplett neu strukturiert und gestaltet. Auch die Anzahl der stillen Örtchen steigerte sich dadurch, sodass die Wartezeiten rapide abnahmen. Wir freuen uns über diesen großen Schritt hin zu einer modern ausgestatteten Friedenskirche.

2008 Bauabschnittsfest

Am Sonntag, 9. März 2008 hatte unsere evangelische Kirchengemeinde nach Abschluß der 3 Bauabschnitte, Dachsanierung, Erweiterung des Gemeindezentrums (Saal,Küche, Beh.-WC) und Heizung zur Einweihung in die Friedenskirche eingeladen. Begonnen wurde das Fest mit einem Familiengottesdienst, wesentlich mitgestaltet von der Kinderkirche sowie dem Kindergarten. Unsere Friedenskirche war mit erwartungsvollen Kindern und Eltern bis auf den letzten Platz besetzt

 

Die Kindergartenkinder sangen mit leuchtenden Augen und zeigten mit Ihren mitgebrachten Werkzeugen, und dem Bild “unserer“ Kirche, treffend zum Festanlass, “Wer will fleißige Handwerker sehen, der muss in die Kirche gehen“ behutsam unterstützt durch ihre Erzieherinnen Rose Pfitzenmaier, Judith Schmid zusammen mit Frau Heilig und Frau Slowaczek.

 

Pfarrerin Maren Pahl zeigte zu Beginn Ihrer Ausführungen anhand eines Modellversuchs was bei starkem Regen mit zwei Häusern passiert, das eine auf festem Grund gebaut, das andere auf weichem Sand, fasziniert beobachtet von den Kindern, die immer wieder vor zum Altar eilten. Gottes Kraft reicht für alle Abschnitte in unserem Leben, sie reicht für alle Gefahren und Anfechtungen, reicht für alle Bau- und Ausbauabschnitte. Unser Haus ist nicht auf Sand gebaut, war die gute Botschaft ihrer anschließenden Ausführungen.

 

Aus dem Kreis der Kinderkirche begleitet von Volker Blankenhorn und seinem Team, wurde oben erwähnte Demonstration des Gleichnisses ergänzt durch eine Geschichte gleichen Inhalts gelesen von Sabine Koller und untermalt durch Comics, auf Leinwand projiziert, in bewährter Weise von Helmut Kohlhammer, der auch für die Tontechnik des ganzen Tages sorgte. Ein gemeinsam gesungener Psalm zum Lob Gottes bezog dann wieder Groß und Klein mit ein.

Vor dem Vaterunser dankte Volker Blankenhorn in einem Gebet für unser renoviertes und erweitertes Gemeindezentrum und bat um Gottes Segen für diesen Ort. Dass ihm weiterhin viel gutes geschieht und Menschen ihn als Begegnungsstätte mit lieben Menschen und Gott erleben

 

Das Opfer des Festgottesdienstes war naheliegend für unser Bauprojekt bestimmt, und unterstützt den 4. Bauabschnitt unseres Projektes, für den nach derzeitiger Kassenlage noch €88.000,- aufzubringen sind.

 

Eine fröhliche Kinderschar und strahlende Eltern verließen nach der Segensmelodie, die den großen Schlussreigen mit Kindern und Eltern begleitete, den von allen Mitwirkenden mit viel Engagement und Ideen gestalteten Gottesdienst. Eine offensichtliche Bereicherung.

 

Nach diesem Gottesdienst und der ersten Möglichkeit die wunderschönen Basteleien und Gestecke zu erwerben, liebevoll von Gisela Busse und Bärbel Schertler präsentiert, war auch der Gemeindesaal mit erwartungsfrohen Gästen voll besetzt, was ein Gast humorig mit “Ihr solltet dringend anbauen“ kommentierte.

Es folgten Gruß- und Dankesworte von unserer Pfarrerin, ebenso spontane Beiträge zum aktuellem Anlass.

 

Pfarrerin Maren Pahl äußerte sich in ihrer Ansprache froh darüber, dass wir nun grosse helle Räume als Begegnungsstätte für unsere Gemeinde, eine Küche mit alten und neuen Möbeln und auch ein Beh.-WC erhalten haben, das idealerweise auch für Familienfeste, und Sitzungen genutzt werden kann. Hierauf sei an dieser Stelle besonders verwiesen und herzlich empfohlen. Sie dankte besonders dem Architektenpaar Sabine und Heiko Vlahek für die perfekte Integration von bestehendem und Neuem, ebenso für die menschlich sehr angenehme Zusammenarbeit mit allen Beteiligten, und zeigte sich zuversichtlich, dass wir auch noch den letzten Abschnitt schaffen werden.

Walter Reiser dankte als Vorsitzender des Kirchengemeinderats allen Helfern und Gebern, die zum Gelingen unseres Projektes bisher beigetragen haben, und er dankte Gott, der uns vor Unfall bewahrt hat und für gute Entscheidungen zum Wohle aller. Unser neues Gemeindezentrum soll Baustein für Gemeindetreffpunkt sein, in dem wir zu einem Ganzen zusammenwachsen können.

Heiko Vlahek dankte den Damen und Herren des Kirchengemeinderats, ebenso dem Bauausschuss und seiner Frau Sabine für die gute Zusammenarbeit im Interesse der Gemeinde. Er erwähnte Mitbürger die ihn fragten, was habt ihr eigentlich angebaut? Er sprach von dem Bemühen einer harmonischen Angleichung von Materialien und Farben, z.B. der Bodenfliesen. Was den Architekten vielfältig gelungen ist, sei an dieser Stelle zu angemerket.

Wilfried Besemer begann seine Ausführungen, auch in Vertretung seiner Handwerkerkollegen, in seinem Fall als Verantwortlicher der Elektroinstallation, auf humorige Weise mit dem Zitat “Am Anfang war das Licht“, das er aber keinesfalls anmaßend verstanden wissen wollte. Aber schließlich sei er eben für das Licht, respekive die gesamte E-Installation, verantwortlich. Er verglich unser gelungenes Bauwerk mit dem Menschlichen Körper, das eine wie das andere ähnlich strukturiert. Beide brauchen ein gutes Fundament, wie im vorangegangenen Gottesdienst anschaulich demonstriert. Auf diesem Fundament gründet die Statik bzw. die Knochen, das Bauwerk bzw. das Gewebe und die Muskeln, schließlich die energetische Installation bzw. die inneren Organe, in beiden fällen hängt eins vom anderen ab. Dass das so funktioniert, dazu wollten die Handwerker beitragen. Er überreichte allerlei Utensilien, die im täglichen Gebrauch unseres Gemeindezentrums nützlich sein können.

Bärbel Schertler, die 2005 Ihre Tätigkeit als Kirchenpflegerin begonnen hatte, erwähnte in ihrem Grußwort den Gemeindebeitrag, dessen Volumen entscheidend mit zum Anschub des Bauprojektes und schließlich zum Baubeginn beigetragen hat. Auch sie dankte unseren Architekten für die gute Bauaufsicht, der Gemeinde für ihre Spendenleistungen und hofft auch auf weitere Unterstützung für den letzten Bauabschnitt.

Siegrid Heidenreich, unsere umsichtige Hausmeisterin, erhielt von Maren Pahl einen prächtigen Blumenstrauß als Dank, auch an ihren Mann, für ihren Einsatz und als Anerkennung für ein großes Maß an ausgeübtem Ehrenamt. Siegrid Heidenreich ist froh, dass es nicht mehr reinregnet und froh, erst mal Luft holen zu können, um Kraft für den letzten Bauabschnitt zu tanken.

 

Elisabeth Dörner schloss mit ihrem spontanen Beitrag die Runde der Grußworte mit einem Zitat eines Pfarrers, der seinen Schäflein, anlässlich einer Situation, vergleichbar der unseren, von der Kanzel zurief: “ Ich kann euch eine frohe Botschaft verkünden, das ganze Geld für die Kirchenrenovierung haben wir beieinander, es muss euch nur noch aus der Tasche gezogen werden“.

 

Anmerkung hierzu: Vielleicht sollten wir doch eher auf die weitere Spendenbereitschaft bauen, im wahrsten Sinn des Wortes. Über den aktuellen Spendenstand informiert unser Spendenbarometer, am Haupteingang unseres Gemeindezentrums, am besten zu sehen beim rausgehen, anhand von einzufüllenden Wertchips, entworfen und gebaut von Susanne und Andreas Haussmann.

 

Sie liebe Reuderner können nun selbst bestimmen, wann das nächste Bauabschnittsfest stattfindet.

 

HG

2007/2008 Erweiterungsbau Gemeindesaal und Küche

Die Nachfrage nach einem größeren Gemeindesaal war laut, sodass der Kirchengemeinderat eine Erweiterung beschloss und durchführte.

Jetzt haben 100 Personen an Tischen sitzend Platz.

Gleichzeitig wurde ein neuer Raum für eine Küche geschaffen und eine Behindertentoilette im Erdgeschoss eingebaut. Diese sollte auch als Übergang, für die Modernisierung der sanitären Anlagen im Untergeschoss dienen.

2007/2008 Dachsanierung

Das Dach war undicht, konnte jedoch durch umfangreiche Baumaßnahmen abgedichtet und repariert werden.