Aktuelles 2020

Schließung aller Gemeindehäuser und Gemeindezentren bis einschließlich 19. April

Angesichts der aktuellen Corona-Krise hat der Oberkirchenrat entschieden, dass alle Gemeindehäuser und Gemeindezentren geschlossen werden müssen. Dies gilt zunächst bis zum 19. April. Der Zeitraum wird verlängert, wenn die Schulen und Kitas über diesen Termin hinaus geschlossen bleiben sollten.

Alle öffentlichen Veranstaltungen einschließlich aller Gottesdienste und Andachten finden vorübergehend nicht statt. Dies bedeutet im Einzelnen:

  • Der Kirchenchor und Posaunenchor setzen die reguläre Probe bis nach den Osterferien aus. Die Freizeit in Flums fällt aus.
  • Es findet im März kein Seniorennachmittag statt.
  • Der nächste Mittagtisch ist erst wieder am 30. April.
  • Die Jungschar und der Jugendkreis starten erst wieder nach den Osterferien.
  • Auch der Spielkreis trifft sich vor Ostern nicht in den Gemeinderäumen. Das betrifft auch den Spielkreis für Senioren.
  • Ebenfalls findet kein Konfirmandenunterreicht statt.
  • Trauerfeiern und Bestattungen müssen zur Zeit im Freien stattfinden.

Bitte nutzen Sie in dieser Zeit die virtuellen Möglichkeiten, die wir für Sie zusammengestellt haben.

Maske nähen und verschenken!

Von: Privat

Hier finden Sie eine Nähanleitung zur einfachen Herstellung einer Maske. Wenn Sie gleich zwei Stück herstellen, können Sie eine davon verschenken. Viel Spaß dabei!

Stellenausschreibung Kirchenpflege

Weltgebetstag 2020 aus Simbabwe

Nelken und Rosen, die in Afrika für den Export gezüchtet werden, schmücken den Altar. Tücher in den Farben der Landesflagge fließen vom Altar über die Stufen. Darauf sind einige der „Big Five“ Afrikas: Elefant, Nashorn, Löwe, Giraffe und Leopard. Als Schattenrisse ausgeschnitten aus Papier dekorieren diese Tiere auch die Tische beim gemütlichen Zusammensein nach dem Gottesdienst.

Den Gottesdienst durchzieht das Motto: Steh auf, und geh! Anhand der Geschichte aus dem Johannesevangelium Kap. 5, Vers 2-9a vom Gelähmten am Teich Bethesda fragen die Frauen aus Simbabwe, was das Wort Jesu: Steh auf, nimm deine Matte und geh! für uns heute bedeuten kann. Für die Simbabwerinnen ist in diesem Wort sehr viel Hoffnung, dass sich mit Mut und Gebet Veränderung in ihrem geschundenen Land ereignen kann. Der Refrain eines Liedes drückt dies so aus: Gemeinsam glauben und beten lässt Afrikas Zukunft blühn. Simbabwe soll gesegnet sein, Land und Menschen in Gottes Hand!

Der junge Chor aus St. Johannes in Nürtingen hat uns die Lieder schwungvoll vorgesungen und begleitet. Auch afrikanische Texte konnten so von der Gottesdienstgemeinde gesungen werden.

Im Anschluss an den Gottesdienst saßen wir im Gemeindehaus noch bei landestypischen Spezialitäten und angeregter Unterhaltung zusammen.

Wie geht es weiter mit der Möglichkeit zur Segnung gleichgeschlechtlicher Paare in Reudern?

(02/2020) Ab dem 1. Januar 2020 kann – so ein Beschluss der Württembergischen Landessynode - in ausgewählten Ev. Kirchengemeinden eine Segnung gleichgeschlechtlicher Paare erfolgen. Bislang war für homosexuelle Paare in der württembergischen Landeskirche eine Segnung im privaten Rahmen, aber kein öffentlicher Gottesdienst möglich.

Der Oberkirchenrat hat mittlerweile das Verfahren erläutert, durch welches man zu den 25% zugelassenen Gemeinden gehören kann.

Vom örtlichen Kirchengemeinderat muss ein Antrag an den Ev. Oberkirchenrat in Stuttgart gestellt werden, der die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare in die Gottesdienstordnung vorsieht. Beigefügt werden muss dem Antrag ein Beschluss über die Zustimmung des Kirchengemeinderats (eine 75%- Mehrheit ist erforderlich) und der Pfarrerin, sowie ein Nachweis, dass eine vertiefte Befassung mit dem Thema stattgefunden hat.

Seit ca. eineinhalb Jahren beschäftigt sich der Kirchengemeinderat Reudern mit dieser Möglichkeit. Gespräche auf unterschiedlichen Ebenen begleiteten den Prozess. Ein wichtiger Meilenstein war die öffentliche Veranstaltung zum Thema ‚Toleranz? Segnung bzw. Trauung von gleichgeschlechtlichen Paaren‘ mit Prof. Thorsten Dietz aus Marburg am 23. Januar dieses Jahres in der Friedenskirche. Hier bot sich Gelegenheit zur öffentlichen Diskussion und Aussprache.

Nachdem der Kirchengemeinderat viele positive mündliche und schriftliche Rückmeldungen am Abend, aber auch im Nachgang erhalten hat, wurde in der Februarsitzung beschlossen den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen.

Wir freuen uns über Ihre Fragen und Anmerkungen, die Sie gerne an die Mitglieder des Kirchengemeinderats und die Pfarrerin richten können. Am 12. März wollen wir erneut beraten, den Antrag an den Evangelischen Oberkirchenrat beschließen und auf den Weg bringen.

Pfarrerin Kornelia Stysch