Rückblick 2020

Jahresrückblick 2020

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75 Jahre Krankenpflegeverein Reudern

Mehr Informationen lesen Sie hier: https://www.ev-kirche-reudern.de/krankenpflegeverein/

 

 

Reudern. (pm) Vor 75 Jahren, also kurz nach Ende des zweiten Weltkrieges, gründeten Vertreter der evangelischen Kirchengemeinde Reudern den örtlichen Krankenpflegeverein. Seitdem ist der Verein aktiver Teil des sozialen Lebens der Gemeinde. Grund also, dieses Jubiläum, wenn auch unter Coronabedingungen stark eingeschränkt mit  einem Festgottesdienst zu feiern.

Im Dezember 1945 zog mit der Diakonisse Pauline Bäßler die erste Gemeindeschwester in Reudern ein. Ihr Domizil war sehr bescheiden; die Chronik spricht von einer „Notwohnung in der Bühne eines alten Bauernhauses in der Schulstraße“. Für acht Reichsmark Jahresbeitrag sicherte sich damals eine Familie die Versorgung im Krankheitsfalle.

Nach einer Zwischenstation in der Hülenbergstraße fand die Krankenpflegestation ab 1956 ihre Heimat im neugebauten Pfarrhaus in der Schulstraße.   

Die Mitgliederzahlen sind ein Beleg für die Erfolgsgeschichte des Vereins. Schon 1952 zählte er 165 Mitglieder, acht Jahre später bereits 260 – das waren zwei Drittel der Reuderner Haushalte.

In den über sieben Jahrzehnten seines Bestehens wechselten sich die Diakonissen und später Schwestern mehrfach ab. Vielen Reudernern im Gedächtnis ist sicherlich noch Lore Mack, die von 1977 bis 1992 Gemeindeschwester war. Sie war die erste, die in den Genuss eines eigenen Dienstwagens kam; ihre Vorgängerinnen waren mit dem Fahrrad unterwegs.

Die letzte in einer langen Reihe engagierter Schwestern wurde im Juni 1995 Tanja Geissler. Die Einführung der Pflegeversicherung 1995 beendete allerdings  ab November des Jahres diese Aufgabe des Krankenpflegevereins.  Die Anforderung, zuverlässig rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr eine Versorgung zu garantieren, konnten die Vereine mit ihren „Einzelkämpferinnen“ vor Ort nicht leisten. Und so gehörte auch der Reuderner Krankenpflegeverein zu den Gründungsmitgliedern der Diakoniestation Nürtingen. Die Station, die in diesem Jahr ihr 25jähriges Bestehen feiert, versorgt seitdem auch Reudern.

Der Krankenpflegeverein blieb jedoch seiner Aufgabe, für Menschen da zu sein, die Unterstützung brauchen, weiterhin treu. Seit inzwischen 13 Jahren bietet er zum Beispiel einen regelmäßigen Mittagstisch für Senioren an. Der Krankenpflegeverein sei keinesfalls ein Auslaufmodell, heißt es im Jubiläums-Flyer. Für 12 Euro Jahresbeitrag oder 18 Euro Familienbeitrag bietet der Verein zahlreiche Angebote und Vergünstigungen auf Leistungen der Diakoniestation.

„Wir haben uns diese Feier ganz anders vorgestellt“ erklärte Pfarrerin Stysch zu Beginn des Festgottesdienstes. „Dennoch begehen wir diesen Geburtstag in dieser Zeit ganz bewusst“, fuhr sie fort. Denn es sei gerade besonders wichtig, aufeinander zu achten und sich zu unterstützen. Genau dies sei auch die Aufgabe des Krankenpflegevereins. „Ich bin immer wieder berührt davon, wie in Reudern Netzwerke funktionieren“, freute sich die Pfarrerin.

Auch der Geschäftsführer der Diakoniestation Nürtingen, Jochen Schnizler, bestätigte dies. „Pflege ist immer Beziehungsarbeit“ beschrieb er die Arbeit seines Teams, das inzwischen über tausend hilfsbedürftige Menschen versorgt.

Sabine Unger, Teamleiterin der Nachbarschaftshilfe der Diakoniestation, unterstrich, dass die Pflegekräfte heutzutage über ein sehr hohes Fachwissen verfügen. „Pflegen ist aber auch das, was den Menschen ausmacht, und das ist nicht erlernbar:  Mut machen, Zuhören und Mitfühlen.“ Trotz der oft schwierigen Arbeitsbedingungen bekomme man auch viel zurück. „Pflege ist einer der schönsten Berufe, die es gibt“.

Für die Mitarbeiterinnen „als Nervennahrung in diesen schwierigen Zeiten“ überreichte die Pfarrerin eine große Kiste mit süßen Leckereien für Ungers Team.

Der Festgottesdienst, den der Posaunenchor sowie Sebastian Michel an der Orgel und der Gesang von Frieder Schäfer musikalisch begleiteten, bleibt jedoch nicht die einzige Feier zum 75igsten Jubiläum des Krankenpflegevereins. „Wir werden das im nächsten Jahr bei unserer Mitgliederversammlung mit dem Kabarettisten Peter Brändle auf jeden Fall nachholen“, versprach die Vereinsvorsitzende Kornelia Stysch.

Diakoniestationsgeschäftsführer Jochen Schnizler, Pfarrerin Kornelia Stysch und Teamleiterin Sabine Unger gestalteten den Festgottesdienst zum 75jährigen Bestehen des Reuderner Krankenpflegevereins. Foto: K. Keller

Goldene Christbaumkugel

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Die aktuelle Lage macht eine Planung schwierig, die Komplexität höher und die Unsicherheit größer. Was die Pandemie mit uns auch macht, ist, dass wir flexibler werden und neue Ideen entwickeln. So wie die Videoimpulse zu Weihnachten.

Vielleicht haben Sie keine Möglichkeit, an Weihnachten in den Gottesdienst zu kommen oder möchten gerne zu Hause bleiben. Vielleicht wollen Sie gerne an den Weihnachtstagen reinschauen oder das Video Ihren Eltern, Großeltern, Enkeln und Kindern zeigen.

Wir hoffen, Ihnen damit ein wenig Weihnachtsfreude in Ihre Wohnzimmer zu bringen. Frohe Festtage!

>> Die Videos finden Sie hier <<

Weihnachtsgottesdienste 2020 in der Gemeindehalle und der Friedenskirche

Goldene Christbaumkugel

© original_clipdealer.de

Herzliche Einladung zu unseren weihnachtlichen Gottesdiensten!

In diesem Jahr bieten wir viele weihnachtliche Gottesdienste an und hoffen, dass dadurch alle, die wollen, mit uns Weihnachten feiern können.

  • So. 20. 12., 9.30 Uhr
    4. Advent Gottesdienst
    Pfarrer Grewenig

  • Do. 24. 12., 15 Uhr & 16 Uhr
    Familiengottesdienste Heiliger Abend in der Gemeindehalle Reudern
    mit Vikar Schreder & Kinderkirche

  • Do, 24.12., 17.30 Uhr & 18.30 Uhr
    Musikalische Festgottesdienste in der Friedenskirche
    Pfarrerin Stysch & Musizierenden W. Schmipf und D. Wertz

  • Fr. 25.12., 9.30 Uhr
    Christfest mit Kirchenchor
    Vikar Schreder

  • Sa. 26. 12., 9.30 Uhr
    Gottesdienst am 2. Weihnachtsfeiertag mit Posaunenchor
    Pfarrerin Stysch

  • Sa. 26. 12., 11 Uhr
    Kirche im Grünen an den Bürgerseen mit Posaunenchören
    Pfarrerin Stysch

  • So. 27.12., 9.30 Uhr
    Distriktgottesdienst in Reudern
    Pfarrerin Helle

Online-Spiel zum Reformationstag für Grundschulkinder

Von: www.kirche-entdecken.de

Am 31. Oktober feiern evangelische Kirchen und Christen das Reformationsfest. Was haben ein Junge, der vor Blitzen flieht, fliegende Bücher und eine Elster namens Kira damit zu tun? Finde heraus, worum es beim Reformationsfest geht und mach dich auf Entdeckungstour mit Kira im Online-Spiel "Martin Luthers Abenteuer". Hilf dem Mönch Martin Luther bei spannenden und lustigen Stationen. Mit deinen Eltern zusammen kannst du das Spiel hier finden www.kirche-entdecken.de/lutherspiel Viel Spaß damit!

Familiengottesdienst und Dorfspiel

Von: Privat

Von: Privat

Von: Privat

(hg) Nachdem die von langer Hand vorbereiteten Kinderbibeltage coronabedingt ausfallen mussten, entschied sich das Vorbereitungsteam für ein alternatives Angebot: für einen Familiengottesdienst am 1. 11. 20 mit einem Dorfspiel. Die Kinder wurden mit ihren Familien auf eine Entdecker- und Raterunde mit verschiedenen Stationen in und um Reudern geschickt. Jugendreferent Matthias Kunz und Madita Peschke, die den Gottesdienst gemeinsam gestalteten, waren diesmal die Akteure im Gottesdienst und damit die Kinder die Zuschauer, zusammen mit ihren Eltern. Mucksmäuschenstill hörten sie die von Matthias Kunz erzählte und von Madita Peschke simultan gezeichnete Geschichte vom zunächst enttäuschten, aber dann doch frohen Finanzminister aus Äthiopien. Dieser wurde bei einem Besuch in Jerusalem zuerst vom Besuch im Tempel ausgeschlossen, erfuhr dann aber: “ICH GEHÖRE ZU DIR, JESUS!“

Aufs neue bekamen die Gottesdienstbesuchenden ein Beispiel geboten, was mit Kreativität und Engagement erreicht werden kann, um dem Störer, Virus genannt, nicht zu viel Raum - Vorsicht schon -  in unserem Zusammenleben zu geben.

Nach reichlich Beifall verließ die Kinderschar in Erwartung des zweiten Teils am Nachmittag, nämlich “KINDERBIBEL-TAGE to go“, dem Dorfspiel in und um Reudern diesen schönen Gottesdienst.

Den Akteuren sei herzlich für ihr Engagement gedankt.

 

 

Familiengottesdienst zum Kinderbibeltag & Kinderbibeltag TO GO

Familiengottesdienst zum Kinderbibeltag

1.11.2020 | 10.00 Uhr – 10.30 Uhr

 

Mit Diakon Matthias Kunz und Madita Peschke

Anmeldung erforderlich

 

Wir feiern gemeinsam Familiengottesdienst, mit einer Geschichte „auf dem Weg“.

Familien, Kinder und Erwachsene dürfen sich freuen auf einen besonderen Gottesdienst,

mit Zeit zum Hören, Sehen und Staunen.

 

Wir bitten um eine Anmeldung per E-Mail an pfarramt.reuderndontospamme@gowaway.elkw.de,

bitte Namen und Anzahl der Personen aus einem Haushalt angeben,

damit wir passend bestuhlen können.

 

 

Kinderbibeltag TO GO

1.11.2020 | 10.30 – 16.00 Uhr

 

Begebt euch als Familie „auf den Weg“, löst die Rätsel und folgt der Spur des Apostels Philippus.

An verschiedenen Stationen erwarten euch kleine Geschichten zum Anhören oder Vorlesen (Handy erforderlich zum Anhören) und kleine Rätsel und Hinweise die euch zur nächsten Station führen.

 

Der Start ist an der Ev. Friedenskirche und führt euch ca. 1 Stunde durch Reudern.

Ihr braucht nichts mitbringen!

Wenn ihr ein Smartphone (mit mobilen Daten) dabei habt, könnt ihr euch das Vorlesen abnehmen lassen.

 

Ihr könnt jederzeit starten, bittet achtet selbstständig auf die gebotenen Abstände.

 

Viel Spaß

Das KiBiTa Team

Gottesdienste in der Sommerzeit

Von: Unsplash

Die Gottesdienste in der Sommerzeit werden zusammen mit der Kirchengemeinde Reudern gefeiert. Das bedeutet, dass die Gottesdienste im Wechsel in Oberboihingen oder in Reudern stattfinden. Gottesdienste in Oberboihingen und Reudern: 

Datum        Zeit                    Ort                             Prediger 

19.07.        9:30 Uhr             Oberboihingen             Pfarrerin K. Stysch 

26.07.        9:30 Uhr             Reudern                      Pfarrerin K. Stysch

02.08.        9:30 Uhr             Oberboihingen             Pfarrerin K. Stysch

09.08.        9:30 Uhr             Reudern                      Vikar Schreder 

16.08.        9:30 Uhr             Oberboihingen             Pfarrerin K. Stysch 

23.08.        9:30 Uhr             Reudern                      Vikar Schreder 

30.08.        9:30 Uhr             Oberboihingen             Pfarrer Stiegler                 

06.09.        9:30 Uhr             Reudern                      Pfarrer Stiegler 

13.09.        9:30 Uhr             Oberboihingen             Pfarrer Stiegler        

222 Minuten Abenteuer für Kinder / 12. August 2020

Für die Kinder der 1.- 4. Klasse. Es erwartet Euch ein buntes Outdoor- programm, daher bitte entsprechende Klamotten, Sonnenschutz und eine Trinkflasche mitbringen! Kostenlos & ohne Anmeldung.
Mehr Informationen unter www.ejbn.de

Veranstalter: Evangelisches Jugendwerk Bezirk Nürtingen & die Evang. Kirchengemeinde Reudern 

Download Veranstaltungsflyer 

Zur Verabschiedung von Bärbel Schertler und Einsetzung von Martina Keller ins Amt der Kirchenpflegerin

Von: Privat

Von: Privat

Am 12. Juli 2020 wurde Bärbel Schertler nach 15 Jahren Amtszeit verabschiedet und Martina Keller aus Wolfschlugen als neue Kirchenpflegerin eingesetzt.

Bärbel Schertler wurde für ihren unermüdlichen und umsichtigen Einsatz in der Kirchengemeinde Reudern gewürdigt. Sie war nicht nur für unsere Finanzen und den Erhalt unserer Gebäude zuständig, sondern war auch vertretungsweise eineinhalb Jahre als Pfarramtssekretärin beschäftigt.

Als radelnde Postzustellerin für kirchliche Post wird sie weiterhin ehrenamtlich auf Reuderner Straßen unterwegs sein.

Frau Keller wurde im Gottesdienst und beim anschließenden Ständerling herzlich willkommen geheißen. Da sie über eine gute Berufserfahrung verfügt wird es ihr nicht schwer fallen sich in die Reuderner Kirchenpflege einzuarbeiten. Der Kirchengemeinderat, dem sie qua Amt angehört, freut sich schon auf die Zusammenarbeit mit ihr.

12 neue Konfirmandinnen und Konfirmanden wurden ebenfalls im Gottesdienst begrüßt. Sie entzündeten zum ersten Mal ihre selbst gestalteten Konfirmandenkerzen und bekamen von Kirchengemeinderäten, Pfarrerin und Vikar ihre Konfirmationsbibeln ausgehändigt.

Bei einem Glas Saft oder Sekt und einem musikalischen Empfang durch den Posaunenchor vor dem Kirchengebäude klang der Festgottesdienst aus.

 

Kirchenmöbel überarbeitet

Altar, Kanzel und Taufstein wurden von der Firma Flamm liebevoll aufgearbeitet. Sie erstrahlen in "neuem Holz-Glanz". (Fotos: von Privat)

Lego-Bibel Wettbewerb für Kinder

Von: Privat

Liebe Reli-Klassen,

leider ist gerade gar kein Religionsunterricht mit euch möglich… Wir haben uns daher einen tollen Wettbewerb für euch ausgedacht:

Wir wollen eine online Lego-Bibel mit möglichst vielen verschiedenen Bibelgeschichten bauen.

Dafür brauchen wir eure Hilfe: Schaut euch kurz unser kleines Erklärvideo (s.u.) für die Lego-Bibel Challenge an und macht mit! 

Details:
Baut eine eurer Lieblingsgeschichten aus der Bibel mit Lego nach und schickt ein Foto (max. 5 Bilder) davon mit eurem Vornamen, Alter und dem Titel der Bibelgeschichte an uns unter legobibeldontospamme@gowaway.evkwn.deSchickt es bis spätestens 14. Juni, dann wird es auf der Homepage der ev. Kirchengemeinde Wendlingen für alle veröffentlicht. Je mehr Fotos und Bibelgeschichten wir sammeln können, desto größer wird unsere Lego-Bibel. Eine Legoexperten-Jury wird die 5 besten Bilder aussuchen und mit tollen Lego-Preisen belohnen. Schau einfach auf unserer Homepage das Erklärvideo zur Aktion an und mach mit!“

https://www.evk-wendlingen-neckar.de/angebote-fuer-kinder-und-jugendliche/lego-bibel-challenge/

Liebe Grüße, Pfarrer Paul-Bernhard Elwert

HimmelsAnker to go

 

Was für die Passions- und Osterzeit der „HIMMELS:ANKER“ war,
wird zu Pfingsten „HIMMELS:ANKER to go“!

Machen Sie sich auf den Weg: zu Fuß, mit Inlinern oder mit dem Fahrrad, und feiern Sie Ihren individuellen Pfingstgottesdienst. Irgendwo unterwegs, dort, wo es für Sie passt.

Eine Pfingst - Wanderung oder - Radtour im Unteren Neckartal nach Wendlingen, Bodelshofen, Reudern, Oberboihingen, Unterensingen und Köngen


Texte, ein Lied, Gebete und kleine Experimente mit Gott: Wir haben für Sie Bausteine zusammengetragen, mit denen Sie alleine, zu zweit oder in der Familie einen „Unterwegs-Gottesdienst“ feiern können. Viele Kirchen im unteren Neckartal sind an Pfingstsonntag und –Montag geöffnet. Sie finden dort Stationen, um etwas zu tun, etwas mitzunehmen, zu lesen, aufzuschreiben – in jedem Fall aber: Sie finden dort Pfingsten.

Lesen Sie hier alle Details.

Und hier gehts zur musikalischen Entdeckerroute am Pfingstmontag in und um Reudern.

Erster Gottesdienst!

Von: Privat

Voraussichtlich findet am Sonntag, 10. Mai um 9:30 Uhr der erste Gottesdienst in der evangelischen Friedenskirche in Reudern mit Vikar Jan Schreder und Sebastian Michel an der Orgel statt.

Der Kirchengemeinderat hat ein Infektionsschutzkonzept ausgearbeitet, welches genaue Hygiene- und Abstandsregeln beinhaltet. Näheres dazu lesen Sie hier.

Trotz aller ungewohnten Maßnahmen freuen wir uns sehr, Sie wieder zu sehen!

Ostergruß

Von: Privat

Ostern sagt, man kann die Wahrheit in ein Grab legen, aber sie wird nicht dort bleiben. 

Halleluja! Christus ist auferstanden!
Er hat den Tod besiegt und schenkt uns neues Leben!
Die aufblühende Natur lässt uns ein wenig davon erahnen.
Der Auferstandene bringt Freude zu uns.


Ganz herzliche Ostergrüße schicken wir Ihnen und Ihren Lieben, mögen viele Sonnenstrahlen Ihr Gesicht erhellen, die Botschaft von neuem Leben Ihr Herz erwärmen, gute Gedanken die Sorgen vertreiben und die erwachende Natur Ihnen viel Freude schenken.

Wir denken an Sie und fühlen uns mit Ihnen verbunden.

So wünschen wir Ihnen ein frohes und gesegnetes Osterfest und friedvolle Feiertage!

 

Ihre Pfarrerin Kornelia Stysch, Ihr Vikar Jan Schreder und der Kirchengemeinderat Reudern

 

Wie geht es weiter mit der Möglichkeit zur Segnung gleichgeschlechtlicher Paare in Reudern?

(02/2020) Ab dem 1. Januar 2020 kann – so ein Beschluss der Württembergischen Landessynode - in ausgewählten Ev. Kirchengemeinden eine Segnung gleichgeschlechtlicher Paare erfolgen. Bislang war für homosexuelle Paare in der württembergischen Landeskirche eine Segnung im privaten Rahmen, aber kein öffentlicher Gottesdienst möglich.

Der Oberkirchenrat hat mittlerweile das Verfahren erläutert, durch welches man zu den 25% zugelassenen Gemeinden gehören kann.

Vom örtlichen Kirchengemeinderat muss ein Antrag an den Ev. Oberkirchenrat in Stuttgart gestellt werden, der die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare in die Gottesdienstordnung vorsieht. Beigefügt werden muss dem Antrag ein Beschluss über die Zustimmung des Kirchengemeinderats (eine 75%- Mehrheit ist erforderlich) und der Pfarrerin, sowie ein Nachweis, dass eine vertiefte Befassung mit dem Thema stattgefunden hat.

Seit ca. eineinhalb Jahren beschäftigt sich der Kirchengemeinderat Reudern mit dieser Möglichkeit. Gespräche auf unterschiedlichen Ebenen begleiteten den Prozess. Ein wichtiger Meilenstein war die öffentliche Veranstaltung zum Thema ‚Toleranz? Segnung bzw. Trauung von gleichgeschlechtlichen Paaren‘ mit Prof. Thorsten Dietz aus Marburg am 23. Januar dieses Jahres in der Friedenskirche. Hier bot sich Gelegenheit zur öffentlichen Diskussion und Aussprache.

Nachdem der Kirchengemeinderat viele positive mündliche und schriftliche Rückmeldungen am Abend, aber auch im Nachgang erhalten hat, wurde in der Februarsitzung beschlossen den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen.

Wir freuen uns über Ihre Fragen und Anmerkungen, die Sie gerne an die Mitglieder des Kirchengemeinderats und die Pfarrerin richten können. Am 12. März wollen wir erneut beraten, den Antrag an den Evangelischen Oberkirchenrat beschließen und auf den Weg bringen.

Pfarrerin Kornelia Stysch

Weltgebetstag 2020 aus Simbabwe

Nelken und Rosen, die in Afrika für den Export gezüchtet werden, schmücken den Altar. Tücher in den Farben der Landesflagge fließen vom Altar über die Stufen. Darauf sind einige der „Big Five“ Afrikas: Elefant, Nashorn, Löwe, Giraffe und Leopard. Als Schattenrisse ausgeschnitten aus Papier dekorieren diese Tiere auch die Tische beim gemütlichen Zusammensein nach dem Gottesdienst.

Den Gottesdienst durchzieht das Motto: Steh auf, und geh! Anhand der Geschichte aus dem Johannesevangelium Kap. 5, Vers 2-9a vom Gelähmten am Teich Bethesda fragen die Frauen aus Simbabwe, was das Wort Jesu: Steh auf, nimm deine Matte und geh! für uns heute bedeuten kann. Für die Simbabwerinnen ist in diesem Wort sehr viel Hoffnung, dass sich mit Mut und Gebet Veränderung in ihrem geschundenen Land ereignen kann. Der Refrain eines Liedes drückt dies so aus: Gemeinsam glauben und beten lässt Afrikas Zukunft blühn. Simbabwe soll gesegnet sein, Land und Menschen in Gottes Hand!

Der junge Chor aus St. Johannes in Nürtingen hat uns die Lieder schwungvoll vorgesungen und begleitet. Auch afrikanische Texte konnten so von der Gottesdienstgemeinde gesungen werden.

Im Anschluss an den Gottesdienst saßen wir im Gemeindehaus noch bei landestypischen Spezialitäten und angeregter Unterhaltung zusammen.

Berichterstattung Toleranz!?

Knapp 100 interessierte Menschen kamen zum Vortrag „Toleranz“ am 23.1.  nach Reudern in die Friedenskirche. Die Kirchengemeinden Reudern, Oberboihingen und das Bildungswerk Nürtingen hatten Prof. Dr. Thorsten Diez als Redner gewinnen können. Dieser konnte aufgrund seines eigenen lebenslangen Lernens äußerst anschaulich und lebendig schildern, wie unterschiedlich Christen mit der Haltung zur gleichgeschlechtlichen Ehe umgehen. Er warb nicht nur einmal um Toleranz bei dem emotional beladenen Thema, das oft stellvertretend für die Sorge um den Verfall von Werten und auf anderer Seite beim Kampf gegen autoritäre Strukturen herhalten muss.

Herrn Diez geht es bei der Toleranz um nicht weniger als die Grundhaltung von Christen mit unterschiedlichen Glaubensauffassungen. Das ledigliche bejahen von Menschen oder Positionen, welche die eigene Haltung teilen, sei keine Toleranz. Einem Menschen mit einer anderen Glaubenshaltung gar zu drohen – z.B. mit Gottes Strafe - habe natürlich erst recht nichts mit Toleranz zu tun.

Er betonte, dass ein Austausch über Werte immer anstrengend, aber äußerst nötig ist. Die Kirchen hätten in den letzten 50 Jahren z.B. bei der Gewalt gegen Kinder und Ehefrauen, der Verfolgung und versuchter Heilung von Schwulen und Lesben, oder bei der Öffnung des Pfarrberufes für Frauen dazugelernt. Dabei war es nötig und wichtig, hinzugezogene Bibeltexte nach deren ursprünglichen Sinn zu befragen und immer war und ist es wichtig, dabei zu beachten, dass Gebote dem Leben und nicht der Unterdrückung und Ausgrenzung dienen sollen. Schon Martin Luther hätte eingeräumt, dass es der Nächstenliebe geschuldet sei, einer Frau die Scheidung zu erlauben, wenn sie laufend vom Ehemann mit dem Schürhaken geschlagen wird.

Beim anschließenden Meinungsaustausch wollte niemand inhaltlich Herrn Diez widersprechen. Sehr berührend war das Statement einer Anwesenden, die mir ihrer Partnerin gekommen war. Sie schilderte ihr starkes Gefühl der Ausgrenzung seitens der Kirche, welche der liebenden, fürsorgenden Ehe ihren Segen verweigere. Sie freue sich auf den Tag, an dem dieser auch für schwule und lesbische Paare öffentlich möglich sei und sie wieder zur Kirche gehören könne.

In ihrem Schlusswort stellte Pfarrerin Stysch die Frage, ob wir den Segen Gottes einander vorenthalten können. Menschen bräuchten für ein gelingendes Leben Gottes Segen.

Lasst uns ins Gespräch kommen zum Thema "Toleranz!? Segnung von Gleichgeschlechtlichen Paaren" am Do, 23. Januar 2020 um 19.30 Uhr

 Im Rahmen der Nürtinger Reihe laden das Evang. Bildungswerk und die Evang. Kirchengemeinde Reudern am

Donnerstag, 23. Januar 2020 um 19.30 Uhr

zum Vortrag

"Toleranz?! Segnung bzw. Trauung von gleichgeschlechtlichen Paare"

und zum anschließenden Gespräch ein. 

Die „Segnung gleichgeschlechtlicher Paare“ ist umstritten und berührt viele Menschen emotional stark. Befürworter und Andersdenkende dieser Segnung haben Sorgen und Ängste und leiden an der jeweils anderen Haltung.

Leider wird oft mit Austritt gedroht für den Fall, dass "die Kirche" nicht so handelt wie gewünscht. Wir können uns daher diesem Thema nicht verschließen oder hoffen, dass es sich von alleine erledigt.

An diesem Abend wird es nicht darum gehen, wer Recht hat. Vielmehr sollen beide Seiten ernst genommen werden. Wir wollen einen Weg suchen, wie es ohne Ausgrenzungen gelingen kann, dass alle Menschen ihren Platz in der Kirche finden.

Wie können wir andere Glaubenshaltungen tolerieren, auch wenn wir Mühe damit haben? Bildlich gesprochen wäre es ein Segen, wenn wir Christen nicht den Zeigefinger gegeneinander erheben, sondern offen aufeinander zugehen würden.

Im Anschluss an den Vortrag von Prof. Dr. Thorsten Dietz von der Evang. Hochschule Tabor in Marburg wollen wir einen konstruktiven Gedankenaustausch ermöglichen. Dieser Abend soll Mut machen zu einer Kirche, in der unterschiedliche Menschen Platz finden und im Vertrauen auf Gottes Segen leben.

 

 

Verabschiedung des amtierenden und Einsetzung des neuen Kirchengemeinderates

Gospel and more

(HG) Auch dieses Jahr zum 9. Mal in Folge, hatten sich wieder über 60 Sängerinnen und Sänger aus Freude am Singen zum Workshop am 3. Und 4. Januar versammelt, um unter der Leitung von Sebastian Michel deutsche, englische und afrikanische Gospels einzustudieren, die sie , um anderen eine Freude zu bereiten, im Konzert am Samstag präsentierten.

Zur Aufführung kamen Lieder des christlichen Glaubens aus anderen Kulturen, die uns gläubige Menschen auf der ganzen Welt mit Hoffnung und Zuversicht verbinden sollen.

Schnell erfasste die Freude und Begeisterung der Sängerinnen und Sänger auch die zahlreich erschienenen Zuhörer, die Sebastian Michel zum Mitsingen ermunterte, was diese mit rythmischem Klatschen ergänzten. Peter Gölz am Schlagzeug und Jens Otzen am Piano waren dabei souveräne und perfekte Begleiter.

Schaut man in die Noten der vom Dirigenten zusammengestellten Titel, stehen da z. B. z. Teil übersetzte Texte wie "Singing all together…", „Ich will dich loben, ich will dir singen… ", "…macht das Herz und das Tor weit…" oder auch "Halleluia Jesus lebt", die alle von Zuversicht und Hoffnung geprägt sind und auch den vielen afrikanischen Sklaven Halt gaben.

Ein Gospel-Medley mit bekannten Titeln wie „Down by the riverside“ und „Michael Row the Boat ashore“ beendete dieses fulminante Konzert, das die Besucher mit reichlich Beifall belohnten.

Zuvor dankte der Dirigent den Sängerinnen und Sängern für ihre gesangliche Leistung beim Einstudieren während der beiden Tage, vor allem auch die afrikanischen Texte betreffend.

Pfarrerin Kornelia Stysch schloss sich dem unter Einbezug der Instrumentalisten gerne an und bedankte sich bei allen Helferinnen und Helfern für ihr Engagement, das zum Gelingen dieser Veranstaltung ein wichtiger Beitrag war.

Nach zwei Zugaben zogen die Sängerinnen und Sänger mit fröhlichem Gesang aus der Kirche. Der anschließende Ständerling bot Sängern und Zuhörern reichlich Gelegenheit sich über das Erlebte auszutauschen.

 

Hinweis:

Weitere Bilder und Videoaufzeichnungen sind gegen eine kleine Spende zugunsten der Kirchenmusik zu beziehen unter tel. 903093.