Rückblick 2020

222 Minuten Abenteuer für Kinder / 12. August 2020

Für die Kinder der 1.- 4. Klasse. Es erwartet Euch ein buntes Outdoor- programm, daher bitte entsprechende Klamotten, Sonnenschutz und eine Trinkflasche mitbringen! Kostenlos & ohne Anmeldung.
Mehr Informationen unter www.ejbn.de

Veranstalter: Evangelisches Jugendwerk Bezirk Nürtingen & die Evang. Kirchengemeinde Reudern 

Download Veranstaltungsflyer 

Zur Verabschiedung von Bärbel Schertler und Einsetzung von Martina Keller ins Amt der Kirchenpflegerin

Von: Privat

Von: Privat

Am 12. Juli 2020 wurde Bärbel Schertler nach 15 Jahren Amtszeit verabschiedet und Martina Keller aus Wolfschlugen als neue Kirchenpflegerin eingesetzt.

Bärbel Schertler wurde für ihren unermüdlichen und umsichtigen Einsatz in der Kirchengemeinde Reudern gewürdigt. Sie war nicht nur für unsere Finanzen und den Erhalt unserer Gebäude zuständig, sondern war auch vertretungsweise eineinhalb Jahre als Pfarramtssekretärin beschäftigt.

Als radelnde Postzustellerin für kirchliche Post wird sie weiterhin ehrenamtlich auf Reuderner Straßen unterwegs sein.

Frau Keller wurde im Gottesdienst und beim anschließenden Ständerling herzlich willkommen geheißen. Da sie über eine gute Berufserfahrung verfügt wird es ihr nicht schwer fallen sich in die Reuderner Kirchenpflege einzuarbeiten. Der Kirchengemeinderat, dem sie qua Amt angehört, freut sich schon auf die Zusammenarbeit mit ihr.

12 neue Konfirmandinnen und Konfirmanden wurden ebenfalls im Gottesdienst begrüßt. Sie entzündeten zum ersten Mal ihre selbst gestalteten Konfirmandenkerzen und bekamen von Kirchengemeinderäten, Pfarrerin und Vikar ihre Konfirmationsbibeln ausgehändigt.

Bei einem Glas Saft oder Sekt und einem musikalischen Empfang durch den Posaunenchor vor dem Kirchengebäude klang der Festgottesdienst aus.

 

Kirchenmöbel überarbeitet

Altar, Kanzel und Taufstein wurden von der Firma Flamm liebevoll aufgearbeitet. Sie erstrahlen in "neuem Holz-Glanz". (Fotos: von Privat)

Lego-Bibel Wettbewerb für Kinder

Von: Privat

Liebe Reli-Klassen,

leider ist gerade gar kein Religionsunterricht mit euch möglich… Wir haben uns daher einen tollen Wettbewerb für euch ausgedacht:

Wir wollen eine online Lego-Bibel mit möglichst vielen verschiedenen Bibelgeschichten bauen.

Dafür brauchen wir eure Hilfe: Schaut euch kurz unser kleines Erklärvideo (s.u.) für die Lego-Bibel Challenge an und macht mit! 

Details:
Baut eine eurer Lieblingsgeschichten aus der Bibel mit Lego nach und schickt ein Foto (max. 5 Bilder) davon mit eurem Vornamen, Alter und dem Titel der Bibelgeschichte an uns unter legobibeldontospamme@gowaway.evkwn.deSchickt es bis spätestens 14. Juni, dann wird es auf der Homepage der ev. Kirchengemeinde Wendlingen für alle veröffentlicht. Je mehr Fotos und Bibelgeschichten wir sammeln können, desto größer wird unsere Lego-Bibel. Eine Legoexperten-Jury wird die 5 besten Bilder aussuchen und mit tollen Lego-Preisen belohnen. Schau einfach auf unserer Homepage das Erklärvideo zur Aktion an und mach mit!“

https://www.evk-wendlingen-neckar.de/angebote-fuer-kinder-und-jugendliche/lego-bibel-challenge/

Liebe Grüße, Pfarrer Paul-Bernhard Elwert

HimmelsAnker to go

 

Was für die Passions- und Osterzeit der „HIMMELS:ANKER“ war,
wird zu Pfingsten „HIMMELS:ANKER to go“!

Machen Sie sich auf den Weg: zu Fuß, mit Inlinern oder mit dem Fahrrad, und feiern Sie Ihren individuellen Pfingstgottesdienst. Irgendwo unterwegs, dort, wo es für Sie passt.

Eine Pfingst - Wanderung oder - Radtour im Unteren Neckartal nach Wendlingen, Bodelshofen, Reudern, Oberboihingen, Unterensingen und Köngen


Texte, ein Lied, Gebete und kleine Experimente mit Gott: Wir haben für Sie Bausteine zusammengetragen, mit denen Sie alleine, zu zweit oder in der Familie einen „Unterwegs-Gottesdienst“ feiern können. Viele Kirchen im unteren Neckartal sind an Pfingstsonntag und –Montag geöffnet. Sie finden dort Stationen, um etwas zu tun, etwas mitzunehmen, zu lesen, aufzuschreiben – in jedem Fall aber: Sie finden dort Pfingsten.

Lesen Sie hier alle Details.

Und hier gehts zur musikalischen Entdeckerroute am Pfingstmontag in und um Reudern.

Erster Gottesdienst!

Von: Privat

Voraussichtlich findet am Sonntag, 10. Mai um 9:30 Uhr der erste Gottesdienst in der evangelischen Friedenskirche in Reudern mit Vikar Jan Schreder und Sebastian Michel an der Orgel statt.

Der Kirchengemeinderat hat ein Infektionsschutzkonzept ausgearbeitet, welches genaue Hygiene- und Abstandsregeln beinhaltet. Näheres dazu lesen Sie hier.

Trotz aller ungewohnten Maßnahmen freuen wir uns sehr, Sie wieder zu sehen!

Ostergruß

Von: Privat

Ostern sagt, man kann die Wahrheit in ein Grab legen, aber sie wird nicht dort bleiben. 

Halleluja! Christus ist auferstanden!
Er hat den Tod besiegt und schenkt uns neues Leben!
Die aufblühende Natur lässt uns ein wenig davon erahnen.
Der Auferstandene bringt Freude zu uns.


Ganz herzliche Ostergrüße schicken wir Ihnen und Ihren Lieben, mögen viele Sonnenstrahlen Ihr Gesicht erhellen, die Botschaft von neuem Leben Ihr Herz erwärmen, gute Gedanken die Sorgen vertreiben und die erwachende Natur Ihnen viel Freude schenken.

Wir denken an Sie und fühlen uns mit Ihnen verbunden.

So wünschen wir Ihnen ein frohes und gesegnetes Osterfest und friedvolle Feiertage!

 

Ihre Pfarrerin Kornelia Stysch, Ihr Vikar Jan Schreder und der Kirchengemeinderat Reudern

 

Wie geht es weiter mit der Möglichkeit zur Segnung gleichgeschlechtlicher Paare in Reudern?

(02/2020) Ab dem 1. Januar 2020 kann – so ein Beschluss der Württembergischen Landessynode - in ausgewählten Ev. Kirchengemeinden eine Segnung gleichgeschlechtlicher Paare erfolgen. Bislang war für homosexuelle Paare in der württembergischen Landeskirche eine Segnung im privaten Rahmen, aber kein öffentlicher Gottesdienst möglich.

Der Oberkirchenrat hat mittlerweile das Verfahren erläutert, durch welches man zu den 25% zugelassenen Gemeinden gehören kann.

Vom örtlichen Kirchengemeinderat muss ein Antrag an den Ev. Oberkirchenrat in Stuttgart gestellt werden, der die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare in die Gottesdienstordnung vorsieht. Beigefügt werden muss dem Antrag ein Beschluss über die Zustimmung des Kirchengemeinderats (eine 75%- Mehrheit ist erforderlich) und der Pfarrerin, sowie ein Nachweis, dass eine vertiefte Befassung mit dem Thema stattgefunden hat.

Seit ca. eineinhalb Jahren beschäftigt sich der Kirchengemeinderat Reudern mit dieser Möglichkeit. Gespräche auf unterschiedlichen Ebenen begleiteten den Prozess. Ein wichtiger Meilenstein war die öffentliche Veranstaltung zum Thema ‚Toleranz? Segnung bzw. Trauung von gleichgeschlechtlichen Paaren‘ mit Prof. Thorsten Dietz aus Marburg am 23. Januar dieses Jahres in der Friedenskirche. Hier bot sich Gelegenheit zur öffentlichen Diskussion und Aussprache.

Nachdem der Kirchengemeinderat viele positive mündliche und schriftliche Rückmeldungen am Abend, aber auch im Nachgang erhalten hat, wurde in der Februarsitzung beschlossen den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen.

Wir freuen uns über Ihre Fragen und Anmerkungen, die Sie gerne an die Mitglieder des Kirchengemeinderats und die Pfarrerin richten können. Am 12. März wollen wir erneut beraten, den Antrag an den Evangelischen Oberkirchenrat beschließen und auf den Weg bringen.

Pfarrerin Kornelia Stysch

Weltgebetstag 2020 aus Simbabwe

Nelken und Rosen, die in Afrika für den Export gezüchtet werden, schmücken den Altar. Tücher in den Farben der Landesflagge fließen vom Altar über die Stufen. Darauf sind einige der „Big Five“ Afrikas: Elefant, Nashorn, Löwe, Giraffe und Leopard. Als Schattenrisse ausgeschnitten aus Papier dekorieren diese Tiere auch die Tische beim gemütlichen Zusammensein nach dem Gottesdienst.

Den Gottesdienst durchzieht das Motto: Steh auf, und geh! Anhand der Geschichte aus dem Johannesevangelium Kap. 5, Vers 2-9a vom Gelähmten am Teich Bethesda fragen die Frauen aus Simbabwe, was das Wort Jesu: Steh auf, nimm deine Matte und geh! für uns heute bedeuten kann. Für die Simbabwerinnen ist in diesem Wort sehr viel Hoffnung, dass sich mit Mut und Gebet Veränderung in ihrem geschundenen Land ereignen kann. Der Refrain eines Liedes drückt dies so aus: Gemeinsam glauben und beten lässt Afrikas Zukunft blühn. Simbabwe soll gesegnet sein, Land und Menschen in Gottes Hand!

Der junge Chor aus St. Johannes in Nürtingen hat uns die Lieder schwungvoll vorgesungen und begleitet. Auch afrikanische Texte konnten so von der Gottesdienstgemeinde gesungen werden.

Im Anschluss an den Gottesdienst saßen wir im Gemeindehaus noch bei landestypischen Spezialitäten und angeregter Unterhaltung zusammen.

Berichterstattung Toleranz!?

Knapp 100 interessierte Menschen kamen zum Vortrag „Toleranz“ am 23.1.  nach Reudern in die Friedenskirche. Die Kirchengemeinden Reudern, Oberboihingen und das Bildungswerk Nürtingen hatten Prof. Dr. Thorsten Diez als Redner gewinnen können. Dieser konnte aufgrund seines eigenen lebenslangen Lernens äußerst anschaulich und lebendig schildern, wie unterschiedlich Christen mit der Haltung zur gleichgeschlechtlichen Ehe umgehen. Er warb nicht nur einmal um Toleranz bei dem emotional beladenen Thema, das oft stellvertretend für die Sorge um den Verfall von Werten und auf anderer Seite beim Kampf gegen autoritäre Strukturen herhalten muss.

Herrn Diez geht es bei der Toleranz um nicht weniger als die Grundhaltung von Christen mit unterschiedlichen Glaubensauffassungen. Das ledigliche bejahen von Menschen oder Positionen, welche die eigene Haltung teilen, sei keine Toleranz. Einem Menschen mit einer anderen Glaubenshaltung gar zu drohen – z.B. mit Gottes Strafe - habe natürlich erst recht nichts mit Toleranz zu tun.

Er betonte, dass ein Austausch über Werte immer anstrengend, aber äußerst nötig ist. Die Kirchen hätten in den letzten 50 Jahren z.B. bei der Gewalt gegen Kinder und Ehefrauen, der Verfolgung und versuchter Heilung von Schwulen und Lesben, oder bei der Öffnung des Pfarrberufes für Frauen dazugelernt. Dabei war es nötig und wichtig, hinzugezogene Bibeltexte nach deren ursprünglichen Sinn zu befragen und immer war und ist es wichtig, dabei zu beachten, dass Gebote dem Leben und nicht der Unterdrückung und Ausgrenzung dienen sollen. Schon Martin Luther hätte eingeräumt, dass es der Nächstenliebe geschuldet sei, einer Frau die Scheidung zu erlauben, wenn sie laufend vom Ehemann mit dem Schürhaken geschlagen wird.

Beim anschließenden Meinungsaustausch wollte niemand inhaltlich Herrn Diez widersprechen. Sehr berührend war das Statement einer Anwesenden, die mir ihrer Partnerin gekommen war. Sie schilderte ihr starkes Gefühl der Ausgrenzung seitens der Kirche, welche der liebenden, fürsorgenden Ehe ihren Segen verweigere. Sie freue sich auf den Tag, an dem dieser auch für schwule und lesbische Paare öffentlich möglich sei und sie wieder zur Kirche gehören könne.

In ihrem Schlusswort stellte Pfarrerin Stysch die Frage, ob wir den Segen Gottes einander vorenthalten können. Menschen bräuchten für ein gelingendes Leben Gottes Segen.

Lasst uns ins Gespräch kommen zum Thema "Toleranz!? Segnung von Gleichgeschlechtlichen Paaren" am Do, 23. Januar 2020 um 19.30 Uhr

 Im Rahmen der Nürtinger Reihe laden das Evang. Bildungswerk und die Evang. Kirchengemeinde Reudern am

Donnerstag, 23. Januar 2020 um 19.30 Uhr

zum Vortrag

"Toleranz?! Segnung bzw. Trauung von gleichgeschlechtlichen Paare"

und zum anschließenden Gespräch ein. 

Die „Segnung gleichgeschlechtlicher Paare“ ist umstritten und berührt viele Menschen emotional stark. Befürworter und Andersdenkende dieser Segnung haben Sorgen und Ängste und leiden an der jeweils anderen Haltung.

Leider wird oft mit Austritt gedroht für den Fall, dass "die Kirche" nicht so handelt wie gewünscht. Wir können uns daher diesem Thema nicht verschließen oder hoffen, dass es sich von alleine erledigt.

An diesem Abend wird es nicht darum gehen, wer Recht hat. Vielmehr sollen beide Seiten ernst genommen werden. Wir wollen einen Weg suchen, wie es ohne Ausgrenzungen gelingen kann, dass alle Menschen ihren Platz in der Kirche finden.

Wie können wir andere Glaubenshaltungen tolerieren, auch wenn wir Mühe damit haben? Bildlich gesprochen wäre es ein Segen, wenn wir Christen nicht den Zeigefinger gegeneinander erheben, sondern offen aufeinander zugehen würden.

Im Anschluss an den Vortrag von Prof. Dr. Thorsten Dietz von der Evang. Hochschule Tabor in Marburg wollen wir einen konstruktiven Gedankenaustausch ermöglichen. Dieser Abend soll Mut machen zu einer Kirche, in der unterschiedliche Menschen Platz finden und im Vertrauen auf Gottes Segen leben.

 

 

Verabschiedung des amtierenden und Einsetzung des neuen Kirchengemeinderates

Gospel and more

(HG) Auch dieses Jahr zum 9. Mal in Folge, hatten sich wieder über 60 Sängerinnen und Sänger aus Freude am Singen zum Workshop am 3. Und 4. Januar versammelt, um unter der Leitung von Sebastian Michel deutsche, englische und afrikanische Gospels einzustudieren, die sie , um anderen eine Freude zu bereiten, im Konzert am Samstag präsentierten.

Zur Aufführung kamen Lieder des christlichen Glaubens aus anderen Kulturen, die uns gläubige Menschen auf der ganzen Welt mit Hoffnung und Zuversicht verbinden sollen.

Schnell erfasste die Freude und Begeisterung der Sängerinnen und Sänger auch die zahlreich erschienenen Zuhörer, die Sebastian Michel zum Mitsingen ermunterte, was diese mit rythmischem Klatschen ergänzten. Peter Gölz am Schlagzeug und Jens Otzen am Piano waren dabei souveräne und perfekte Begleiter.

Schaut man in die Noten der vom Dirigenten zusammengestellten Titel, stehen da z. B. z. Teil übersetzte Texte wie "Singing all together…", „Ich will dich loben, ich will dir singen… ", "…macht das Herz und das Tor weit…" oder auch "Halleluia Jesus lebt", die alle von Zuversicht und Hoffnung geprägt sind und auch den vielen afrikanischen Sklaven Halt gaben.

Ein Gospel-Medley mit bekannten Titeln wie „Down by the riverside“ und „Michael Row the Boat ashore“ beendete dieses fulminante Konzert, das die Besucher mit reichlich Beifall belohnten.

Zuvor dankte der Dirigent den Sängerinnen und Sängern für ihre gesangliche Leistung beim Einstudieren während der beiden Tage, vor allem auch die afrikanischen Texte betreffend.

Pfarrerin Kornelia Stysch schloss sich dem unter Einbezug der Instrumentalisten gerne an und bedankte sich bei allen Helferinnen und Helfern für ihr Engagement, das zum Gelingen dieser Veranstaltung ein wichtiger Beitrag war.

Nach zwei Zugaben zogen die Sängerinnen und Sänger mit fröhlichem Gesang aus der Kirche. Der anschließende Ständerling bot Sängern und Zuhörern reichlich Gelegenheit sich über das Erlebte auszutauschen.

 

Hinweis:

Weitere Bilder und Videoaufzeichnungen sind gegen eine kleine Spende zugunsten der Kirchenmusik zu beziehen unter tel. 903093.