Virtuelle Gebetswand

Liebe von Herzen

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Büroarbeit

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Liebe Gemeindeglieder von Reudern, liebe Besucherinnen und Besucher dieser Seite,
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Bleiben Sie gesund und behütet!

Osterszenen mit Egli Figuren

Von: Privat

Von: Privat

Von: Privat

Die Kreuzschau

Gott hatte Erbarmen mit einem Menschen, der sich über sein zu schweres Kreuz beklagte. Er führte ihn in einen Raum, wo alle Kreuze der Menschen aufgestellt waren, und sagte ihm: „Wähle!“ Der Mensch machte sich auf die Suche. Da sah er ein dünnes Kreuz, aber dafür war es länger und größer als die anderen Kreuze. Er sah ein ganz kleines, aber als er es aufheben wollte, war es schwer wie Blei. Dann sah er eins, das gefiel ihm, und er legte es sich auf seine Schultern. Doch da merkte er, wie das Kreuz gerade an der Stelle, wo es auf der Schulter auflag, eine scharfe Spitze hatte, die ihm wie ein Dorn ins Fleisch drang. So hatte jedes Kreuz etwas Unangenehmes an sich. Und als er alle Kreuze durchgesehen hatte, hatte er immer noch nichts Passendes gefunden. Zum Schluss entdeckte er eines, das hatte er übersehen, so versteckt stand es. Das war nicht zu leicht, so richtig handlich, wie geschaffen für ihn. Dieses Kreuz wollte er in Zukunft tragen. Aber als er näher hinschaute, da merkte er, dass es sein Kreuz war, das er bisher getragen hatte.

Quelle: Willi Hoffsümmer, Kurzgeschichten I, nach Adelbert von Chamisso, Die Kreuzschau

Gebet

Von: Privat

Gott, 

wir beten für die Erde,

auf der wir leben.

Wir beten für die Luft,

die uns umhüllt und atmen lässt.

Wir beten für das Wasser,

das uns erfrischt und stärkt.

Wir beten für das Feuer,

das uns wärmt und leuchtet.

Wir beten für das Land,

dass es gut und fruchtbar bleibt.

Wir beten für unsere Mitgeschöpfe,

Pflanzen und Tiere,

dass wir sie lieben und achten lernen.

Wir beten für uns Menschen,

für Kinder, Eltern und Großeltern,

dass wir uns untereinander nicht gering schätzen,

verachten, beneiden oder schaden,

sondern gut für alle und alles sorgen.

Lehre uns, aus deinen Schöpferhänden

mit Dankbarkeit zu empfangen.

Freunde, dass der Mandelzweig

Von: Privat

Freunde, dass der Mandelzweig

sich in Blüten wiegt

bleibe uns ein Fingerzeig

wie das Leben siegt.

Passionsandacht

Statue

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Der alljährliche Salbungsgottesdienst in Oberboihingen kann in diesem Jahr leider nicht wie gewohnt stattfinden.

Jedoch hat Krankenhauspfarrerin Dorothea Gölz-Most für den 8. April 2020, 19 Uhr eine Liturgie zur Verfügung gestellt für ein Hausgebet in der Passionszeit unter dem Motto

"Rühr uns an mit Deiner Kraft"

Die Liturgie finden Sie hier. Sie kann auch über das Pfarramt bezogen werden.

Palmsonntag, 5. April 2020 - Predigt zu Markus 14,3-9

Gemälde von Ernst Lutz. Von: Privat

Es ist eine der Geschichten im Neuen Testament, über die man beim Lesen stolpert, denn sie passt auf den ersten Blick nicht zu dem, was man von Jesus kennt und vielleicht erwarten würde:

Jesus ist mit seinen Jüngern in einer armen Gegend bei Jerusalem unterwegs. Während sie dort gemeinsam essen, kommt eine Frau herein, zerbricht ein Gefäß aus Alabaster und gießt das darin enthaltene Öl über Jesus aus. Reinstes Nardenöl. Schon diese kleine Menge kostete so viel wie das Jahreseinkommen eines einfachen Arbeiters. Die Menschen am Tisch sind empört und machen der Frau heftige Vorwürfe: „Welch eine Verschwendung! Ringsherum herrscht Armut, aber du steckst deinen Reichtum in Salböl anstatt Almosen zu verteilen.“ Sie blicken zu Jesus – mit welchen Worten wird er wohl diese Vergeudung tadeln? Aber Jesus reagiert anders als erwartet: „Lasst die Frau in Ruhe! Warum bringt ihr sie in Verlegenheit? Sie hat eine gute Tat an mir getan. Arme wird es immer bei euch geben und ihr könnt ihnen helfen, sooft ihr wollt. Aber mich habt ihr nicht mehr lange bei euch.“

Jesus erkennt in der Tat der Frau einen Akt der Liebe. Sie tat es nicht, um sich selbst durch ihre Großzügigkeit ein Denkmal zu setzen. Sie tat es, weil es ihr wichtig war. Jesus geht nicht darauf ein, was mit dem Geld alles hätte getan werden können. Er sagt nicht, dieses ist besser als jenes. Er sieht die gute Tat: Taten der Liebe erreichen den Mitmenschen – mehr als alle Almosen der Welt.

Lesen Sie hier die Predigt

Wochengebet

Von: Privat

Lieber Gott, sei so gut,

nimm mir die Angst vor dem Montag.

Gib mir Nächstenliebe am Dienstag

und erneuere meine Kraft am Mittwoch.

Sag mir am Donnerstag ‚Ich bin bei dir‘

und am Freitag, dass es ohne Kreuz nicht geht.

Mach mich am Samstag frei von allem,

was mich bedrückt und fesselt.

Und am Sonntag eröffne mir Freiräume,

zu dir und zu mir zu kommen.

Amen.

Morgengebet

Von: Privat

Wenn unsere Tage verdunkelt sind

und unsere Nächte finsterer als tausend Mitternächte,

so wollen wir stets daran denken,

dass es in der Welt eine große, segnende Kraft gibt, die Gott heißt.

Gott kann Wege aus der Ausweglosigkeit weisen.

Er will das dunkle Gestern in ein

helles Morgen verwandeln

 – zuletzt in den leuchtenden Morgen der Ewigkeit.

              

Martin Luther King

Wandereindrücke

Von: Privat

A bissle Abstand, a bissle raus, a bissle dr Kopf leera.
Sonntagnachmittag Fahrt Richtung Alb.
Tiefenbachtal - die Froschplanen im Graben flattern leicht im Wind.
Am Ende des Tales sehe ich mein Ziel
Teckbuckel Gelber Fels Sattelbogen.
Wie oft war ich schon dort.
Parken am Ortsausgang von Owen.
Durch die Streuobstwiesen Richtung Schafstall
Der Gesang der Kohlmeisen und Buchfinken begleitet mich, ab und zu ruft ein Specht.
Im Tal fliegt ein Roter Milan.
Am Schafstall begrüßt mich das Blöcken der Schafe.
Weiter zum Bölle, es ist Ende März, die Matten sind noch kahl, die Silberdisteln haben die Köpfe noch eingezogen.
Den Zicke Zacke Weg hoch zur Teck, aber vorher, an einer umgestürzten Buche rechts ab.
Über Betongurte der ehemaligen Flieger Seilwinde vorbei zum Gelben Fels.
Ein Pärchen Kolkraben begrüßen mich, oder schimpfen weil ich in ihr Revier eindringe?
Die Felsen lachen mich an gerne wäre ich jetzt hier zum Klettern, aber kein Risikosport zur Zeit, so sagts die Regierung.
Oben angekommen, das umgesägte Felsenkreuz wurde wieder aufgerichtet, das Kreuzbuch ist auch noch da, ein Müllbehälter wurde platziert.
Ein Wanderfalke im Vorbeiflug.
Weiter gehts zur ehemaligen Flughalle, die Märzenbecher an der Bissingerseite sind verblüht.
Ein kurzer Rundgang um die freigestellte Teck.
Ein schneller Blick zur Bissinger Viehweide, bis bald, Frühlingsenzian, Knabenkräuter Sumpfdotterblumen ...... grüßen in Gedanken.
Es beginnt zu schneien,
schöne dicke Flocken, kleben an der Jacke, im Genick wirds langsam nass.
Schnell runter zum Auto, heim,
dr Dreibleskucha wartet.

Was macht mir Mut in diesen unruhigen Zeiten?

Von: Privat

Täglich überschlagen sich die Informationen und das was gestern noch galt, ist heute schon wieder überholt. Man ist getrieben von der Informationsflut und von der Verunsicherung.

Als ich gestern mit dem Fahrrad auf dem Heimweg war und nebenbei so über die aktuelle Situation grübelte, ist mir ein großer mächtiger Kirschbaum aufgefallen, der kurz vor der Blühte stand. Ich habe angehalten und das Bild auf mich wirken lassen. Blauer Himmel ohne Wolken und ohne Kondensstreifen. Neben dem Kirschbaum mit seinen ganz leicht rosafarbenen Blüten stehen weitere Bäume. Äpfel und Birnen. Auch diese haben schon ganz dicke Knospen und stehen kurz vor der Blüte.

Weiter im Hintergrund blühen bereits gelbe Forsythien und am Bach sind die Schlehen schöne weiße Farbklekse in der Landschaft. Auch das Gras leuchtet kräftig grün und die frisch bestellten Äcker bildeten einen harmonischen braunen Kontrast.

Dieses Bild hat mir Mut gemacht.

Ich habe Gott für die wunderschöne Natur gedankt.

Nach einer kurzen Verweildauer bin ich dann mit leichterem Herzen weitergeradelt.

Achim Haussmann

Gebet einer Konfirmandin

Viele Hände schaffen Zusammenhalt

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Lieber Gott,

wir Menschen sind nicht gern allein.
Wir brauchen andere, die uns helfen und zu uns halten.
Menschen, die uns gern haben und uns stärken,
wenn wir uns schwach fühlen.
Menschen, mit denen wir Spaß haben und lachen können.
Vielen Dank dafür, dass ich solche Menschen kenne.
Hilf du, dass jeder Mensch wenigstens einen guten Freund hat.
Und hilf mir, dass ich ein guter Freund für andere bin.

Amen.

Sonntagspredigt, 29. März 2020 - Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen

Von: Privat

Psalm 121

Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen.
Woher kommt mir Hilfe?

Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.
Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen,
und der dich behütet, schläft nicht.

Siehe, der Hüter Israels schläft und schlummert nicht.
Der Herr behütet dich;
der Herr ist dein Schatten über deiner rechten Hand,
dass dich des Tages die Sonne nicht steche noch der Mond des Nachts.

Der Herr behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele.
Der Herr behüte deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit.

Hier lesen Sie die gesamte Predigt

Musik ist doch immer wieder etwas was unser Herz berührt...

Von: Privat

Mutmachaktion des Posaunenchores

Von: Privat

Von: Privat

Von: Privat

 

Auch am Freitag, 27. März konnten Bläser des Posaunenchores im Ort musizieren - als Mutmachaktion für alle, die zu Hause sind und bleiben.

„Bleib gesund“

„Bleib gesund“   –  wie oft fällt dieser Satz in diesen Tagen?

Und er ist ernst gemeint – keine Floskel. 

„Wie geht es dir? Wie geht es Ihnen?“  Auch diese Frage ist wirklich ernst gemeint.

Man spricht miteinander, ruft sich über den Gartenzaun zu: „Braucht ihr Hilfe?“  

Überhaupt: Die Menschen gehen körperlich auf Abstand und sind sich dennoch nah.

Sie lächeln sich an. Alle wissen Bescheid. Die allermeisten halten sich dran.

 

Gefunden bei publik-forum.de

Gebet eines Reuderner Konfirmanden

Von: Privat

Gott, unser Vater, nicht immer sehen wir das Ziel klar vor Augen.
Wir folgen den Spuren, die wir sehen.
Die Spuren zeigen uns aber auch: Wir sind nicht allein.
Du gehst mit, auch wenn wir dich nicht sehen.
Wir treffen uns und teilen den Weg, den wir gemeinsam neu entdecken.
Und oft erkennen wir dich erst im Nachhinein, dass du es warst,
der mit uns ging, der für uns das Brot zum Leben bereithielt.
So bitten wir dich: Führe uns Wege, die zu dem Ziel führen,
das du selber bist. Amen.

Chancen entdecken

Sport als Ausgleich

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Vielleicht können wir trotz allen Widrigkeiten auch die möglichen Chancen und positiven Seiten entdecken, die die aktuelle Situation mit sich bringt? Eine Sammlung zum Nachdenken und Weiterdenken:

  • Zeit der Entschleunigung, Zeit zum Durchatmen
  • Zeit, sich mit seinen eigenen Gedanken, Gefühlen und Ideen auseinander zu setzen
  • Zeit, darüber nachzudenken, was ist uns persönlich wirklich wichtig ist
  • Zeit, sich zu konzentrieren und zu fokussieren
  • Zeit, die Natur zu genießen, den Garten, den Wald und zu erleben und wahrzunehmen, wie der Frühling kommt
  • Die Möglichkeiten der Digitalisierung kennen lernen, erste Schritte gehen und bemerken, dass es hilfreich sein kann? Vielleicht werden sie bald zur Normalität?
  • Begegnungsqualität mit anderen finden durch Videotelefonie, bspw. über Whats app, Facetime, Skype, Zoom und weiteren Tools
  • Sich über die aufkommende Solidarität freuen, wenn für andere eingekauft wird, wenn mit anderen telefoniert wird, wenn Post eingeworfen wird, wenn aneinander gedacht wird, wenn miteinander gebetet wird
  • Zeit mit den Kindern genießen, Kreativität entdecken, sich Spiele auszudenken, neue Wege beim Spazieren zu entdecken
  • - ...

Bonhoeffers Morgengebet

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Vater im Himmel,
Lob und Dank
sei Dir für die Ruhe der Nacht;
Lob und Dank sei Dir für den neuen Tag.
Lob und Dank sei Dir für alle Deine Güte
und Treue in meinem vergangenen Leben.
Du hast mir viel Gutes erwiesen,
lass mich nun auch das Schwere
aus Deiner Hand hinnehmen.
Du wirst mir nicht mehr auflegen,
als ich tragen kann.
Du lässt Deinen Kindern alle Dinge zum
Besten dienen.

Dietrich Bonhoeffer

Befiel du deine Wege

Mit Klick auf das Vorschaubild wird das Video beim Anbieter YouTube abgespielt.

Befiehl du deine Wege

und was dein Herze kränkt

der allertreusten Pflege 

des, der den Himmel lenkt. 

Der Wolken, Luft und Winden

gibt Wege, Lauf und Bahn,

der wird auch Wege finden,

die dein Fuß gehen kann. 

Gedanken einer Jugendlichen

Surfen in der Freizeit

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In einem glücklichen Moment ist Gott für mich die Freude, die mein Herz erfüllt.

In Verzweiflung ist Gott das befreiende Weinen, das mir hilft, Trauer, Wut und Ärger zu verarbeiten.

In der Wut ist Gott die innere Stimme, die mich zur Vernunft bewegt.

In Unfriede der erste Schritt zur Versöhnung.

In Ungerechtigkeit der Drang, etwas zu bewegen.

An einem anstrengenden Tag ist Gott für mich ein ruhiger Moment.

In der Nacht ein Engel, der über mir wacht und mich beschützt.

In meinem Leben ist Gott ein Jemand, der mich annimmt und mich liebt.

Dienstag, 24. März 2020 - Tagessegen

Kreuz

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Der Herr segne deinen Morgen.
Er behüte deine ersten Schritte in den Tag hinein.
Er öffne deine Augen für die Schönheit seiner Schöpfung.
Er wecke deine Sinne, damit du wach und aufmerksam das Leben annimmst:
Dankbar, liebevoll, behutsam. 

Der Herr segne deinen Mittag.
Er begleite deine Schritte.
Damit du siehst, welche Aufgaben und Freuden dir in den Weg gelegt sind.
Er stärke deine Hände für deine Arbeit,
deinen Geist für dein Denken und Planen und dein Herz zu lieben.

Der Herr segne deinen Nachmittag.
Er gebe dir Mut, zurückzublicken auf die Stunden, die so schnell vergangen sind
und nicht mehr wiederkehren.
Er schenke dir Dankbarkeit für die Talente,
die deine Taten und dein Denken möglich machten.

Der Herr segne deinen Abend.
Es ist die letzte Zeit des Tages, die dich in den Schlaf begleitet.
Es ist die Zeit, die nach getaner Arbeit die Ruhe bringt.
Die Zeit, die still wird und Ärger, Wut und Kummer in die Schranken weist.
So segne dich heute der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.
Amen.

 

WAS BRAUCHT DER MENSCH

Blumenwiese

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ein kleines stück dach
ein stück brot
ein großes stück stille
von träumen umwoben
einen krug wasser
einen baum
einen freund
und
eine lange allee
aus gebeten
den weg zu gott

Helena Aeschbacher - Sinecká

 

SEGNE DIESEN TAG

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Herr, es ist Zeit, den neuen Tag willkommen zu heißen
und Dich, den Spender der Tage, zu preisen.
Es ist ein Tag aus Deiner Hand,
es ist mein Tag –
es ist ein geschenkter Tag.

Wie viele Tage hast Du,
mein Herr,
mir zugedacht?
Ich weiß es nicht.
Lass mich diesen Tag schätzen,
lass mir diesen Tag kostbar sein!
Ich will Dir für diesen Tag danken
und das Meine tun,
damit er gelingt.

So segne diesen Tag,
segne seine Stunden,
segne mich und die Meinen,
segne unsere Arbeit,
segne unser Land!

Guido Köppel

Sonntag, 22. März 2020 - Sonntagspredigt "Ein Sturm zieht auf", Markus 4,35-41

Von privat. Motiv aus der Ev. Kirche Erkenbrechtsweiler

Liebe Gemeindeglieder,

wie geht es Ihnen? Ich hoffe von Herzen: gut! Aber ruhig und zuversichtlich zu bleiben in dieser bewegten Zeit, ist nicht gerade leicht. Ein kaum sichtbares Virus hält uns fest im Griff und lähmt die meisten gesellschaftlichen Aktivitäten, unsere Wirtschaft, unser Bildungswesen und beeinflusst unsere sozialen Kontakte. Wie ein Sturm geht diese Pandemie über uns hinweg. Mir ist dazu ein Sturm in der Bibel eingefallen, der Jesus und seine Jünger jäh überfallen hat.

Hier lesen Sie die gesamte Predigt

Gebet voll Zuversicht in turbulenten Zeiten

Termine in Wochenplaner eintragen

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Guter Gott!
Bewahre mich in diesen Tagen
vor allzu vielen Klagen.

Statt mich den unzähligen Einschränkungen zu widmen,
möchte ich mit wachen Augen und weitem Herzen
auf das schauen, was alles möglich ist.

Daher sage ich Danke
für all die unverhofften Leerstellen im Kalender
und das Geschenk des Durchatmen-Dürfens.
Welch ein Luxus.

Danken möchte ich für die viele Zeit mit jenen Menschen,
für die sonst zu wenig Zeit bleibt, meine Familie.
Welch Chance.

Dank sage ich für all die kreativen Ideen
einander zu helfen oder den Alltag aufzulockern.
Welch Reichtum.

Dank regt sich in mir
für all jene Menschen, die das Leben in diesen Zeiten hochhalten:
an den Kassen, in den Krankenhäusern,
bei den unterschiedlichsten Organisationen,
– oder wo auch immer.
Unbezahlbar.

Dank sei gesagt für die schwierige und gewissenhafte
Arbeit unserer Politikerinnen und Politiker.
Sie zu loben – ein unbekanntes Neuland.

Danke auch für die Erkenntnis,
dass nichts selbstverständlich ist.
Wie sehr haben wir das doch mitten in der Fülle vergessen.

Und schließlich Danke, dass DU da bist,
gerade dann, wenn all unser Tun und Mühen an die Grenzen stößt:
uns begleitend, uns stützend, uns tragend.

Amen.

Stefan Schlager, 16.3.20

21. März 2020 - Spruch für den Tag

Sonne geht auf

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Glaube ist der Vogel,

der singt,

wenn die Nacht

noch dunkel ist.

 

Tagore

Morgengebet

Sonne geht unter

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Vater, sei mit deinem Segen
heut bei uns, auf unsern Wegen.
Schenk uns deiner Liebe Geist!
Lass die Zeit nicht leer zerrinnen,
lass uns dich, das Heil, gewinnen.
Hilf uns tun, was du uns heißt. 
Amen.

Willy Sohn

Mutmachaktion des Posaunenchores

Von Privat

Am Freitag, 20. März haben acht Bläser des Posaunenchores an der Friedenskirche musiziert - als Mutmachaktion für alle, die zu Hause sind und bleiben.

 

 

Tageslosungen 20. März 2020

Sonne und Natur

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Der Herr deckt mich in seiner Hütte zur bösen Zeit, er birgt mich im Schutz seines Zeltes.
Psalm 27,5

Darum bin ich guten Mutes in Schwachheit, in Misshandlungen, in Nöten, in Verfolgungen und Ängsten um Christi willen; denn wenn ich schwach bin, so bin ich stark.
Das schrieb der Apostel Paulus im 2. Korintherbrief 12, 10

Zuversicht

Friedenstaube

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Halte dich fest an Gott!

Mache es wie der Vogel,

der nicht aufhört zu singen,

auch wenn der Ast bricht.

Denn er weiß, dass er Flügel hat.

Johannes Bosco

Sonntag, 15. März 2020 - Gedanken zu Matthäus 6, 25 -29 und 34

Von Herzen

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Der Bibeltext: ‚Darum sage ich euch: Sorgt nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet; auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung?

Seht die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr als sie?

Wer ist unter euch, der seines Lebens Länge eine Spanne zusetzen könnte, wie sehr er sich auch darum sorgt?

Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Schaut die Lilien auf dem Feld an, wie sie wachsen; sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht.

Ich sage euch, dass auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen.

Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen.

Es ist genug, dass jeder Tag seine eigene Plage hat.

 

Hier geht es zur Predigt

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Thomas Krytzner 04.04.2020 11:09

In Verbindung bleiben!

Das ist nicht nur ein Wunsch. Es ist ein Aufruf, eine Ermunterung, sich an der Gemeinschaft der Gläubigen zu beteiligen. Gerade jetzt in dieser Zeit, wo der persönliche Kontakt eingeschränkt und zum Teil sogar untersagt wird, damit die Pandemie nicht noch schrecklichere Ausmaße annimmt, ist es wichtig, niemanden zu vergessen.

Die Homepage der Kirchengemeinde Reudern ist beispielhaft für die evangelische Landeskirche. Im Wort "Homepage" steht das Wort "Home". Es bedeutet Zuhause, daheim, aber auch Heimat. Die Kirchen im Lande werden derzeit zur Heimat für viele. Sie finden die frohe Botschaft, lesen Gedanken von andern oder lassen sich mit den Videoimpulsen berieseln. Vielleicht kommt da auch das Gefühl der Gemeinschaft auf. Plötzlich ist man nicht mehr alleine, auch wenn die Zusammenkunft online und digital erfolgt. Man ist an einem Ort versammelt, tauscht Meinungen aus und man kann gemeinsam beten.

Der Herr hat die Schuld der Welt auf sich genommen, hat seinen Sohn Jesus am Kreuz für uns sterben lassen. Er tut es immer wieder, er liebt die Welt. Vielleicht können wir diese Liebe, gerade in der Krisenzeit, zeigen und weitergeben. Lasst niemanden allein, bleibt behütet und vor allem: Bleibt zu Hause und gesund!
Ich wünsche allen eine schöne, besinnliche und gesegnete Karwoche.
Thomas Krytzner

Maren Pahl 03.04.2020 16:41

Liebe Reuderner, ich freue mich sehr, dass ihr Glaube, Liebe und Hoffnung hochhaltet! Seid und bleibt behütet! Herzlich grüßt euch von der Stubersheimer Alb Maren Pahl

Christine Haro 29.03.2020 17:18

Hallo Ihr alle, ich würde mich sehr freuen, wenn ich jeden Sonntag die aktuelle Predigt in Textform für mich und meine Eltern zugesendet bekäme.
Vielen Dank für die Mühe,
liebe Grüße
von
Christine Haro

Eberhard Ellwanger 28.03.2020 18:00

Mut schöpfen – ausgerechnet jetzt?

Wie soll das gehen? Mut zu haben im Angesicht der Corona Pandemie? Täglich hört man von sich zuspitzenden Situationen und die paar positiven Meldungen kommen aus China. Man weiß ja, was man von staatlich gelenkten Meldungen aus China zu halten hat... Ach ja: das Geld wird auch immer weniger wert und wird sicher bald abgeschafft und das Klopapier ist auch ausverkauft und wir dürfen nicht in die Bar oder ins Studio. Und dann kommt jemand um´s Eck und meint, wir sollten den Mut nicht verlieren. Na der hat gut reden. Der ist wahrscheinlich Politiker oder noch schlimmer: Pfarrer.
Es ändert sich doch nichts: der Urwald wird weiter abgeholzt, im Meer schwimmt mehr Plastikmüll als Plankton, die Polkappen schmelzen, in Berlin sind mehr Lobbyisten als Politiker unterwegs und aberwitzige Mengen Müll werden hin und her exportiert, bevor sie im Meer oder im Wald entsorgt werden. Ja meine Lieben, so sieht´s doch aus.
Und dann kommt wieder eine*r um´s Eck und sagt so Sachen wie: „in der Welt habt Ihr Angst aber siehe: ich habe die Welt überwunden.“ Also doch Pfarrer*in. Wusste ich´s doch!
Ich gebe zu, dass ich mich oft gefragt habe, wie man so daherreden kann – und das nicht nur in der heutigen Zeit. Sind die wirklich so naiv und unverbesserlich optimistisch? Und ich gebe zu, dass ich oft auf der Suche bin. Ich suche die Begebenheiten, die mir bestätigen, dass es stimmt, was in der Bibel steht und was am Sonntag gepredigt wird. Wissen Sie was: ich habe es immer dann nicht gefunden, wenn ich die oben aufgeführten Schlagzeilen gelesen und wenn ich denen zugehört habe, die mir erzählten, „dass sich sowieso nichts ändert.“ Es scheint zu stimmen: bestimmte Dinge ändern sich momentan nicht und das Elend ist groß und vielfältig auf der Welt. Wer das nicht sieht ist tatsächlich naiv, finde ich.
Trotzdem Mut schöpfen? Ich habe vorhin einem Kabarettisten zugehört. Die haben´s gut! Die müssen nur ein paar Sachverhalte zuspitzen und ein Programm daraus basteln. Den Rest lassen die einfach weg, damit sich das Publikum amüsiert und bestenfalls nachdenklich wird. So mach ich das jetzt auch: ich lasse mal den ganzen Mist weg, der uns plagt. Denn es ändert sich allem Genörgel zum Trotz ständig etwas zum Guten. Fünf Beispiele:
1. Das Christentum war jahrhundertelang für Kreuzzüge, Mord und Totschlag und für Hexenverbrennungen verantwortlich. Das dürfen wir uns übrigens klar machen, wenn wir Aussagen hören wie: „der Islam ist nicht reformierbar.“ Heute steht das Christentum Gott sei Dank völlig anders da. Nicht perfekt, aber anders! Es hat lange gedauert, aber es wurde erreicht. Weil es mutige Menschen gab, die etwas dafür getan haben.
2. Vor 80 Jahren waren das Wort Nazi und das Wort Deutsche die verabscheuungswürdigsten Wörter, die es gab. Heute – nur 3 Generationen später – ist Deutschland ein Sehnsuchtsland und wir Deutschen überraschend beliebt. Das konnte in so kurzer Zeit nur deshalb passieren, weil sich mutige Menschen dafür eingesetzt haben. Sie sind aufeinander zugegangen, haben die Bedenken fallen lassen und einfach ausprobiert wie das ist, wenn man nicht nur auf die Angst hört.
3. Ausgerechnet Menschen, die in Konzentrationslagern unvorstellbar grausame Dinge erlebt haben, haben irgendwann damit angefangen in die Schulen zu gehen und zu berichten. Sie machen das, damit nie vergessen wird, was passieren kann, wenn eine Bevölkerung vor lauter Angst die Augen zu macht. Sie machen das auch, um von ihrem anderen Leben zu berichten. Davon, dass es sich lohnt, wieder aufzusehen, Mut zu zeigen und davon, dass das Leben schön ist.
4. Ein Beispiel, das etwas abweicht. Eine 96-jährige Frau liegt seit 4 Jahren im Bett. Sie liest nicht, sie schaut nicht fern und hört keine Musik. Es drängt sich die Frage auf, ob so ein Leben Sinn macht. Wissen Sie, was diese Frau sagt? „Ich möchte gerne noch eine Weile leben!“ Vielleicht sollten wir solchen Menschen mehr zuhören. Es kann passieren, dass sie uns dadurch Mut machen, unser Leben zu genießen.
5. Frauen hatten in Deutschland vor noch nicht allzu langer Zeit deutlich weniger Rechte als Männer. Sie mussten befürchten, dass sich das nicht ändert, denn jeder Vorstoß wurde mit teils abstrusen, gar angeblich Gott gewollten Begründungen abgewiesen. Es brauchte sehr mutige Frauen, die mit beißendem Spott konfrontiert wurden und der kam nicht nur von Männern. Aber der Mut hat sich gelohnt.
Manches ändert sich nie – zumindest werden wir es nicht erleben. Vieles hat sich bereits geändert. Das macht bestehendes Unrecht nicht ungeschehen und es ist auch keine Aufforderung nichts zu tun. Manchmal braucht es dafür Mut. Sehr viel Mut. Davon hat nicht jede*r gleich viel zur Verfügung. Trotzdem dürfen wir versuchen, unserem Mut Nahrung zu geben.
Mut entsteht da, wo wir offen sind für das was möglich ist. Wir haben die Wahl, ob wir nur auf das schauen, was im Argen liegt und ob wir nur auf die hören, die uns einreden wollen, „dass sich sowieso nichts ändert.“ Erinnern wir uns daran, dass wir selbst einmal zur Jugend gehört haben, die keinen Respekt und keine Werte mehr kennt und daran, dass dies bereits Aristoteles beklagt hat, oder jammern wir selbst über die heutige Jugend? Hören wir zu oder lieber weg, wenn manche Zeitgenossen fordern, die Grenzen dicht zu machen? Jetzt sind sie übrigens eine Weile dicht und wir dürfen uns fragen, ob es das ist, was uns gut tut. Sind wir wirklich zufrieden, wenn die Grenzen und die Haustüren dicht sind? Wollen wir diese Mutlosigkeit wirklich kultivieren?
Mir persönlich tut es gut, wenn ich Zeit habe, um anderen zuzuhören. Mir machen Lebensgeschichten Mut. Nicht alle, aber erstaunlich viele. Ich schöpfe sogar Mut, wenn ich anderen Mut mache. Ich schöpfe Mut, wenn ich das in der Natur sehe, was wächst und gedeiht. Ich schöpfe Mut, wenn ich wertschätze was andere tun, weil mir dann bewusst wird, wie viel getan wird. Ich schöpfe Mut, wenn meine Hilfsangebote zum Teil Früchte tragen. Ich schöpfe Mut, wenn ich lese, dass eine 16-jährige einfach mal beginnt sich gegen den Klimawandel zu wehren. Ich bekomme Mut, wenn mir Mut gemacht wird. Mut habe ich, wenn es mir gelingt auf das zu schauen was ich habe und nicht bejammere, was ich nicht habe.
Ich darf übrigens auch aus einer „ollen“ Bibelstelle Mut schöpfen, wenn sie mich berührt und ich ihren Sinn verstehe. Ich schöpfe Mut, denn das Leben ist schön. Von einfach war nie die Rede.

Achim Haußmann 25.03.2020 20:05

"Befiel du meine Wege" ist ein sehr ergreifender Beitrag!
Herzlichen Dank für den schönen Moment, der das hier und jetzt für einen Moment vergessen lässt.

Susanne Preuß 25.03.2020 13:32

Liebe Gemeindeglieder von Reudern, liebe Besucherinnen und Besucher dieser Seite,
über diese Kommentarfunktion können Sie andere an ihren Gedanken teilhaben lassen. Wir freuen uns auf einen guten, wertschätzenden Austausch.
Bleiben Sie gesund und behütet!

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